Weihnachten und Silvester in Rumänien

In diesem Beitrag soll es darum gehen, wie Weihnachten und Silvester hier in Rumänien gefeiert werden.
Grundsätzlich hatte ich an Weihnachten das Gefühl, dass es ein nicht ganz so wichtiges Fest ist wie in Deutschland, eine Adventszeit gibt es hier zum Beispiel fast gar nicht, es wird zwar gebacken, aber vor Weihnachten werden die Plätzchen (zumindest in der Theorie:)) nicht angerührt und das einzige, das einen ein wenig in Weihnachtsstimmung versetzt, ist die geschmückte Stadt, die wirklich sehr hübsch aussah, mit vielen Lichtern und einem kleinen Weihnachtsmarkt im Zentrum.
Wir haben auch einen Weihnachtsbaum, den wir alle zusammen am 24. Dezember geschmückt haben. Ansonsten hatte ich den Eindruck, dass das wichtigste an Weihnachten das Essen war, es gibt an jedem Weihnachtstag ein Festessen, zuerst eine „Vorspeise“, meistens verschiedene Salate und kalte Platten, dann eine Suppe, dann das eigentliche Hauptgericht, meistens Sarmale (das rumänische Nationalgericht, Kohlröllchen mit Fleischfüllung) und dann noch einen Nachtisch, meistens Kuchen. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel gegessen und dann hatte meine Gastmutter auch noch deutschen Stollen gebacken… Geschenke gab es am 24. Dezember, aber das Ganze hat nicht Stunden gedauert wie normalerweise in Deutschland, sondern alle haben gleichzeitig alle ihre Geschenke auf einmal ausgepackt und nach einer halben Stunde waren wir fertig. Trotzdem habe ich dieses Weihnachten aber als sehr schön empfunden, über die Weihnachtstage waren wir als Familie fast immer zusammen, was ansonsten nicht so häufig vorkommt und was ich genossen habe.

An Silvester waren wir in einem 4 Sterne Restaurant mit 6-Gänge-Menü, Livemusik und Tanzen und um Mitternacht haben wir uns das Feuerwerk angesehen. In Rumänien ist es verboten, ohne Extragenehmigung Feuerwerk zu machen, deswegen dachte ich erst, das es eher langweilig werden würde, aber die Stadt hat ein sehr schönes Feuerwerk organisiert, sodass dieses Neujahr auf jeden Fall ebenfalls sehr einzigartig und wunderschön war.

Auf den Bildern unten sieht man das weihnachtlich beleuchtete Stadtzentrum, meine Gastfamilie und mich an Silvester und einen traditionellen Tanz aus der Region in Rumänien in der ich lebe.

Ceau, Alina

Getting a routine

05. 01. 2019

When I arrived in Estonia, I first focused on the new things: the people, the language and the culture. What I did not think about that much (mainly because there were much more important things) was what I should continue doing.

Many people – i think – have problems with building themselves a routine when they first go away from their biological parents. Or perhaps it was just the fact that there are so many other things that change that a routine does not fit in at first.

The more often you repeat things, the easier they get. Many things just take time: The longer you go to school the easier it is for you to memorize the time table; when you know the time table you can take the right material with you and you know for what subject you need to do your homework (At the moment I have so few things to take to school that I have all the material in my bag all the time, but that should not be the case forever). I also think it is easier to become used to everything and to settle in, if you feel comfortable in your environment and you have friendly people around you. I am lucky on that aspect.

What was especially hard for me were the simpler things: Caring for myself like sports and other daily routines. It took me some time to realize that I should maybe start doing/ using those things. Even then it was hard to keep doing them. Most of us have that problem even in our normal lives, you know you should do something but you never really do it. This is (at least for me) even harder during an exchange year.

But it comes, slowly but surely; every day I feel a bit more at home in my everyday life. The more you get to know your environment the easier it is to adapt to everything as much as it suits you.

Malin

Christmas special

05. 01. 2019

I know it is a bit late, but I think it is time to tell you a bit about the Christmas traditions in Estonia.

My (host)family got a Christmas tree at the 30. December. It was an artificial one, but traditionally people get their Christmas tree later and use a natural one. Apart from that we have chains of lights around our house and my (host)sister’s and my room is decorated with fairy lights. Many other houses – especially in the country side – are decorated with Christmas lights.

Christmas tree in Tartu

In Tartu the main shopping centers are graced with a lot of Christmas lights and the streets in the old town are lit with more of them. On the town hall square is standing a tall Christmas tree decorated with ornaments and lights. Under the Christmas tree is a mail box for Father Christmas and there is a small Christmas market.

A bigger Christmas market is in Tallinn (I visited it two days ago). This one is said to be the most beautiful one in Europe, but that would be an exaggeration. It is hard to hear a word Estonian on the Christmas market in Tallinn, there are mostly tourists and the sellers talk in English and sometimes Russian with their customers. Woollen socks, pullovers, scarves, gloves and hats but also candles, Christmas ornaments and mulled wine can be bought there

I also made gingerbread (piparkoogid) together with my sister; those are the traditional biscuits for Christmas. They are a bit spicier than I know them from Germany and are similar to the Scandinavian ones.

In my school we had a Christmas ball. The teachers from my school had made a short (and quite entertaining) Christmas film and there was some Christmas decoration in other respects it was not much different from a normal ball. I cannot really dance and the dancing lessons before did not help, but I enjoyed it anyway.Most students (and teachers) dressed up a bit more festive on our last day of school and we gave each other presents. We only had four lessons and during one of them all students from 10th to 12th grade sang together in the assembly hall. Some of the songs were English ones translated to Estonian, others were Estonian. I did like to sing with all the other students, even though some of them did not strike the right tones and I did not know all the words, the atmosphere was very Christmas like. Later everyone wished each other a happy Christmas and I went home through the snow.

On Christmas Eve we are going to eat together and open some presents. Since most Estonians are not religious Christmas is not as important as in other European countries. Most families do not celebrate Christmas that much; some not at all.

When the snow first fell everyone told me that even in Estonia Christmas is usually without snow, but this year it looks like we are going to have a very white Christmas

Merry Christmas to all of you, may the snow fall unexpectedly today at your place too ٩(^ᴗ^)۶◞✧

Malin

Weihnachten

Der vergangene Monat war geprägt von lauter Lichtern auf den Straßen, Schnee, der tatsächlich liegen blieb (und die damit verbundene Kälte), Plätzchen und Schokolade, „Last Christmas“ Ohrwürmern, Geschenken, „Kevin allein zu Haus“, und natürlich vielen (mal lustigen, mal langweiligen) Besuchen von Verwandten. Weihnachten, oder auch „Karácsony“, wie es dieses Jahr für mich hieß, wird in Ungarn eigentlich ziemlich ähnlich gefeiert wie in Deutschland und als Fest der Familie angesehen. Trotzdem war es für mich eine ganz neue und auch etwas komische Erfahrung, denn es war eben nicht meine Familie, mit der ich Weihnachten verbracht habe…

 

ADVENTSZEIT 

Was wäre die Adventszeit ohne Adventskalender? Pünktlich am 1. Dezember haben meine Gastschwestern und ich einen von meinen Gasteltern bekommen. Ich hätte gar nicht unbedingt erwartet, dass es das in Ungarn auch gibt und habe mich daher umso mehr über diese kleine Geste gefreut. Und auch meine Mutter hat mir einen für jeden, auch die Eltern, aus Deutschland zugeschickt, zusammen mit Klamottennachschub und selbst gebackenen Plätzchen, die sehr gut angekommen sind 🙂 Einige Tage später war dann schon Nikolaus – auch hier legt man sich kleine Geschenke in die Stiefel. Meine Familie hat mir einen Schokostern und Ohrringe geschenkt, und sogar die Schulmensa hat sich beteiligt und an jeden einen kleinen Schokonikolaus vergeben – oder eher einen Schokoweihnachtsmann. In Ungarn kommt der Weihnachtsmann (oder der „Mikulás“) nämlich schon am 6. und an Weihnachten bringt stattdessen das Christkind die Geschenke.

Am folgenden Wochenende war ich mit Hanna, einer anderen deutschen Austauschschülerin, auf dem Weihnachtsmarkt in Budapest. Die Innenstadt wurde wirklich schön geschmückt, mit beeindruckenden Lichtern überall, vom Markt selber wurden wir aber leider etwas enttäuscht. Es ähnelte alles ziemlich einer kleineren Version der deutschen Märkte – nur wird Glühwein hier erst ab 18 verkauft, und Schmalzkuchen oder gebrannte Mandeln waren nirgendwo zu finden. Aber es gab dafür an allen Ecken Lángos, mein persönliches ungarisches Lieblingsessen – ein großes Fladenbrot mit Käse, Sauerrahm und Knoblauch.

Am 14. Dezember hat YFU die alljährliche Weihnachtsparty in einem Café veranstaltet. Es gab Kuchen und Kekse, und wir haben alle fleißig das ungarische Weihnachtsgebäck probiert. Besonders typische Zutaten sind Zimt und Mohn, die aber für Ausländer etwas ungewohnt sein können, da das Aroma ziemlich stark ist. Einige von uns Austauschschülern, auch ich, spielten im Laufe des Abends noch etwas auf dem Instrument vor, wodurch eine schöne und familiäre Atmosphäre geschaffen wurde. Als sich dann die Feier dem Ende zuneigte, bin ich mit Kenya (aus Mexiko) zusammen zu Opal (aus Thailand) gegangen, um bei ihr zu übernachten. Und am nächsten Morgen gab es dann tatsächlich den ersten Schnee in diesem Winter – für mich nichts besonderes, aber für die anderen beiden das allererste Mal, weshalb sie sich unglaublich gefreut haben. Sogar ich wurde ein bisschen von ihrer guten Stimmung mitgerissen (und das, obwohl der Winter und ich eigentlich bitterlich verfeindet sind), und kam auf die Idee, Plätzchen – oder Vanillekipferl, die Hanna dann vorgeschlagen hat – zu backen. Die Arbeit hat sich jedenfalls gelohnt und auch Kenya, Opal und ihren Gasteltern haben die deutschen Kekse am Ende geschmeckt!

Ab da begann der alljährliche Geschenke-Stress: Der 24. rückte langsam gefährlich nah, weshalb es dringend Zeit wurde, alles fertig zu kriegen. Es ist natürlich nicht so einfach, etwas passendes für Menschen zu finden, die man noch nicht so lange kennt, aber glücklicherweise gibt es in Budapest unzählige Läden, die gute Ideen liefern: Für meinen Gastvater habe ich einen Weihnachtshut gefüllt mit Schokolade besorgt, für meine Gastmutter Kosmetikartikel und Duftkerzen, für meine kleine Gastschwester Hanna viele glitzernde Einhornartikel, und für meine große Gastschwester Fanni einen Weihnachtspulli und Oreo-Kekse. Auch für einen Klassenkameraden von mir, den ich beim Wichteln gezogen habe, habe ich einige Kleinigkeiten gekauft.

Am letzten Schultag wurden dann die Geschenke ausgetauscht, nach einem gemeinsamen Frühstück mit Kuchen, Keksen und dem leckeren ungarischen Tee. Mein Geschenk kam übrigens von der Klassenlehrerin und ich muss sagen, dass sie mir echt schöne Sachen ausgesucht hat: Socken mit Hundemotiv, Ohrringe, Duschgel, ein Musikheft und Schokolade. Auch Katinka aus meiner Klasse hatte eine kleine Tüte mit Geschenken für uns Mädchen, was ich wirklich nett und aufmerksam fand. Nach der Weihnachtsfeier in der Klasse hat sich dann die ganze Schule in der Turnhalle versammelt, um die seit Längerem erprobten Volkstanz-Choreographien aufzuführen, und als das geschafft war, haben wir noch zusammen Weihnachtslieder gesungen – das macht in einem Musikgymnasium, in dem alle Leute mitsingen, echt Spaß. Damit waren wir dann, zwei Tage früher als die anderen Schulen in Ungarn, in die Weihnachtsferien entlassen.

Die Vorweihnachtszeit scheint übrigens gleichzeitig die Zeit der Konzerte an meiner Schule zu sein: Am 5. Dezember hatte ich mein erstes Vorspiel in Ungarn, und auch wenn es nur klein war, war ich ziemlich aufgeregt, weil ich auswendig spielen musste. Letztendlich lief es ganz in Ordnung – das erste Stück war okay, das zweite hatte ziemlich viele Fehler, aber keinen befürchteten Komplett-Blackout, und für das dritte hat mein Lehrer mir sogar anschließend ein Kompliment gemacht. Am nächsten Tag gab es eine Meisterklasse im Klavier – das bedeutet, dass ein angesehener Pianist bzw. Klavierlehrer in die Schule kam, und dann eine einmalige Unterrichtsstunde gab. Das ganze war öffentlich, alle Klavierlehrer und -schüler haben also zugeschaut und nur einige von ihnen vorgespielt. Ich fand es ziemlich interessant (auch wenn ich nicht alle Anweisungen des Lehrers verstanden habe), denn er war wirklich sehr talentiert und auch witzig. Eine Woche später hatten wir dann wieder einen Chorauftritt, dieses Mal aber für die Gedenkfeier eines ungarischen Politikers, die sogar ins Fernsehen übertragen wurde – das hat mich irgendwie ein bisschen stolz auf meine Schule gemacht. Und das letzte Konzert, bei dem auch meine Familie zugesehen hat, war am Abend des letzten Schultags: Dort haben der Jungen- und Mädchenchor mit Begleitung des Streichorchesters gesungen.

Das Wochenende vor Weihnachten hatte noch meine Gastschwester Hanna Geburtstag. Was ich aber etwas merkwürdig fand war, dass wir ihren Geburtstag aus Zeitgründen schon eine Woche vorher gefeiert haben – meine Gastoma kam vorbei und es gab Torte und Geschenke. Für mich als Deutsche, wo ja schon ein „Alles Gute“ einen Tag zu früh Unglück bringen soll, war es schon sehr ungewohnt, vor allem, weil dann der Tag ihres richtigen Geburtstags nichts Besonderes mehr war. Aber für Hanna war es trotzdem schön, auch weil sie am nächsten Tag mit ihren Freundinnen zusammen zuhause gefeiert hat – und darauf kommt es ja am meisten an.

 

WEIHNACHTEN

Dann war Weihnachten. Hanna hat alle sogar schon morgens geweckt, damit wir die Geschenke unter dem (wie bei der Hälfte der Ungarn künstlichen) Tannenbaum auspacken konnten. Von meinen Gasteltern gab es zwei Gutscheine und eine Badekugel, von Fanni einen schwarzen Spitzenpullover und eine Handy-Armbinde fürs Joggen gehen, und von Hanna süße Weihnachtsdeko in Form einer Note, eines Violinschlüssels und einer Ballerina. Ich habe mich über alles sehr gefreut und hoffe, dass meine Geschenke auch gut bei allen angekommen sind.

Daraufhin gab es dann zusammen mit meiner Gastoma ein großes Mittagessen – etwas unerwartet für mich, weil man in Deutschland ja groß zu Abend ist, aber es war wirklich sehr lecker: Es gab eine Platte mit Schinken, Gemüse und Frikadelle mit Ei in der Mitte (speziell ungarisch) als Vorspeise und anschließend Hähnchen, gebraten und paniert mit Schafskäsefüllung, dazu Rotkohl, Eier- und Kartoffelsalat oder gekochte Kartoffeln. Das hat meine Gastmutter natürlich nicht alles alleine gekocht, sonst hätte sie wohl für Tage in der Küche gesessen, sondern den Großteil am Vortag in einem Restaurant bestellt. Zum Nachtisch hatten wir dann Tiramisu, das wir am Abend vorher zubereitet haben. Jedenfalls hatten wir so viel leckeres Essen, dass wir davon noch zu Abend und am nächsten Tag zu Mittag gegessen haben. Am Abend des 24. habe ich noch mit meinen Gastschwestern Twister (Hanna’s Weihnachtsgeschenk) gespielt und dann haben wir alle zusammen „Kevin – Allein zu Haus“ geguckt.

Am 25. Dezember haben wir viele Verwandte gesehen: Zuerst waren mein Gastgroßvater mit seiner Frau und meine große Gastschwester mit Mann und Kind bei uns, danach haben wir meine Gasturgroßmutter in einem Altenheim besucht und am Nachmittag waren wir bei meiner Gastgroßtante, wo sich auch Gastonkel und -tante mit ihren Familien einfanden. Es war schon ein bisschen langweilig, aber wir haben dann irgendwann „Mensch ärgere Dich nicht“ gespielt, was lustig war. Ich fand es sehr schön, dass alle so nett zu mir waren und ich wie selbstverständlich in die Familie aufgenommen wurde.

Der letzte Weihnachtstag war für mich der schönste: Nachdem uns am Vormittag meine andere Großtante mit ihrer Familie besucht hatte, sind wir am Nachmittag Eislaufen gegangen. Mein Gastvater kann sehr gut fahren – er hat mir gezeigt, wie man rückwärts fährt und zumindest versucht, mir Drehungen beizubringen. Dieses Ereignis werde ich so schnell nicht wieder vergessen – ich glaube sogar, dass ich Schlittschuhlaufen in Zukunft immer mit meinem Austauschjahr in Verbindung bringen werde.

Wie war Weihnachten also zusammenfassend für mich? Es gilt als Fakt, dass Austauschschüler um Weihnachten herum vermehrt Heimweh haben und einen Kulturschock erleben, auch „Weihnachtsblues“ genannt . Bei mir war eigentlich alles in Ordnung, aber irgendwie hat Weihnachten sich schon ein bisschen komisch und weniger besonders angefühlt. Was ich zum Beispiel von zuhause vermisst hab, war das Essen meiner Mutter, die Weihnachtsmusik und die Dekoration. Aber jeder feiert natürlich anders, und es war dennoch sehr interessant, dieses Jahr einen Einblick in ein anderes Weihnachten zu erhalten.

 

SILVESTER

Nach Weihnachten war das Jahr dann auch schon fast vorbei, und wir Austauschschüler waren fleißig am planen, was wir an Silvester zusammen machen würden. Doch letztendlich haben wir dann alle Pläne über Bord geworfen und uns entschieden, spontan zu sein: Zuerst waren alle bei mir zuhause, danach sind wir doch nach Budapest gefahren, um das Feuerwerk anzusehen. Und weil wir die eine HÉV (Vorstadtbahn) in meinem Dorf verpasst haben, haben wir tatsächlich Mitternacht in der Metro verbracht. Aber es war total lustig, weil wir alle beisammen waren und jeder der Mitfahrer gute Laune hatte, und außerdem ist sowas doch auch eine ziemlich einzigartige Erfahrung!

Das Feuerwerk selbst ist dann eher klein ausgefallen, aber das fand ich nicht weiter schlimm, weil es die ja schließlich jedes Jahr gibt. Jedenfalls hatten wir alle noch eine wirklich lustige Nacht zusammen. Ich habe mir für 2019 keine Vorsätze gemacht, sondern nehme mir einfach vor, aufmerksamer durch die Welt zu gehen und besonders die verbliebene Zeit meines Austausches bewusst zu erleben.

Frohes Neues Jahr! Boldog új évet!

Lucia

 

Schulball

Estland ist der amerikanische Traum. Na gut, nicht ganz, aber es ähnelt ein wenig einen High-School Film und genau so war auch der Schulball.

Der Schulball, war der Geburtstag von meiner Schule. Er ging von sechs Uhr bis um halb eins. Ich war mit einer Freundin, da und es war sehr lustig. Wir haben getanzt und ich glaube ich bin den Jungs auf die Füße getreten…

Naja, es war auf jeden fall lustig. Zum Anfang haben welche aus meiner Schule eine Art kurz Musical aufgeführt und es hätte genauso gut aus High-School Musical sein können. Sonst gab es live Musik, es waren estnische Sänger. Jetzt nicht die Berühmtesten, aber sie waren sehr gut.

Es gab ein Fotostand wo wir schöne sowie lustige Fotos gemacht haben.
Um Mitternacht gab es Kuchen und darauf folgte eine Show von Feuerbändigern, das war echt cool anzusehen.

Und was darf natürlich nicht fehlen, der Ballkönig und die Ballkönigen. Es gab aufblasbare Kronen und eine kurze Rede, wenn ich mich nicht Irre ;D. Ich war nicht wählen, hab leider verpasst, wo man wählen konnte…

Kurzgefasst, es war schon cool 😀

Meine Handykamera ging an dem Tag leider nicht… Sollte ich noch an Bilder kommen, werden sie folgen.

Schulball 8. Nov. 2018