Erste Orientierung

08/19/2017-12.59 pm

Hi!

Gestern hatten wir unsere erste Orientierung in dem Gartenhäuschen unserer LSC. Ich war also umgeben von lauter Mädchen, die meisten aus Italien, zwei aus der Slowakei und ich und noch ein Mädchen aus Deutschland.
Zum Glück kannte ich die meisten schon, weshalb ich die meisten Namen und Gesichter auch schon miteinander in Verbindung bringen konnte.

Zuerst wurden uns noch einmal grundlegende Regeln und Verbote vorgelesen und ein bisschen über uns einzeln gesprochen, zum Beispiel, was unsere Hobbys sind und wie lange wir hier bleiben.
Zu den jeweiligen Hobbys hat uns Margrete (LSC)  dann auch Möglichkeiten genannt, falls wir diese hier weiterführen möchten. Sie hat mir auch gesagt, dass Edinburgh ein Eishockeyteam hat, doch so sehr ich meinen Sport auch liebe, ich habe mir vorgenommen hier mal etwas anderes auszuprobieren, da ich in Deutschland sowieso weiter spielen werden.

Danach gab es dann auch Brötchen, Salat und Knabbereien und wir konnten uns mit den anderen unterhalten. Ich habe das andere deutsche Mädchen (Alina) und Gaia (Italien) auch schon kurz kennen gelernt und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich hoffe, dass wir uns auch weiterhin so gut verstehen werden, wie wir es gestern getan haben. Heute gehen wir übrigens in die Stadt.

Es war auch mal etwas anderes für mich, da ich mit meiner Gastschwester aus Italien eigentlich nichts gemeinsam habe, auch, wenn wir uns super verstehen, denn wir haben uns unendlich unterhalten, zum Beispiel liebt Gaia Glitzer genau so sehr wie ich und Alina liebt ihren Hund aus vollem Herzen, so wie ich meine.

Auch, wenn ich mich auf das ganze gestern gar nicht gefreut habe (welcome to the antisocial club), bin ich doch mehr als froh, dass ich da war, denn nun stehe ich am Anfang zwei neuer guter Freundschaften (Alina wohnt nur eine Stadt von mir entfernt in Deutschland).

Außerdem wird meine Gastschwester die Familie wechseln, da sie aus verschiedenen Gründen nicht glücklich mit unserer Familie ist, was ich jedoch nicht im geringstem so empfinde. Ich hoffe, dass sie in der nächsten glücklich wird und ich meine, wir haben schließlich unsere Nummern und gehen auf die gleiche Schule (hoffe, dass sie nach dem Wechsel auch noch auf der ist, aber das alles wird ja jetzt auch mal erst eine Weile dauern).

Bis dann!

 

Mein Auslandsjahr in Irland

Wann geht es los? Weißt du schon, wo genau du hinkommst?

All diese Fragen bekomme ich im Moment von allen zu hören. Denn ich werde Ende August für 10 Monate nach Irland gehen. Wie alles anfing und wie ich mich bis jetzt auf mein Austauschjahr vorbereitet habe, möchte ich euch in diesem Eintrag erklären. Doch zuerst kurz etwas über mich.

Ich heiße Anna und bin 16 Jahre alt. Ich gehe zur Zeit in die 10. Klasse. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit meinen Freunden. Außerdem reite ich, gehe zur Jugendfeuerwehr und fahre Quad.

Ich habe mich bereits vor fast 2 Jahren dazu entschieden, ein Austauschjahr zu machen. Also informierte ich mich im Internet und besuchte die Jugendbildungsmesse in Kassel. Als ich mich dann im Sommer 2016 für meine Organisation (YFU) entschieden hatte, bewarb ich mich dann in den Sommerferien. Dies kann man online auf der Internetseite machen.

Einige Wochen später hatte ich dann auch das Auswahlgespräch in Hannover. Vor dem Auswahlgespräch,hatte ich mir etwas Sorgen gemacht, diese hätte ich mir aber gar nicht machen müssen, denn alle waren dort sehr nett zu mir gewesen.

Ein paar Tage später bekam ich dann auch schon per Post die Zusage und die Vertragsunterlagen. Ich habe mich so sehr darüber gefreut, dass ich gleich allen meinen Freunden die gute Nachricht erzählen musste.

Der nächste Schritt auf den Weg zum Auslandsjahr war dann, die Platzierungsunterlagen auszufüllen. Dies macht man teilweise online und manches muss man hochladen oder per Post zuschicken. Dies ist zwar etwas aufwendig, aber gut zu schaffen.

Im Dezember hatte ich dann den ELTIS-Test. Dies ist ein Englischtest, den die Schulen im Ausland haben möchten. Davor muss man aber keine Angst haben.

Ende März war dann 6 Tage lang mein Vorbereitungsseminar. Es ist für alle Austauschschüler verpflichtend daran teilzunehmen. Man lernt dort viel Hilfreiches für das ATJ. Dies macht sehr viel Spaß, weshalb ich nicht genau erkläre, was man dort macht, damit, falls ihr auch ein Austauschjahr macht wollt, ihr selber diese Erfahrung machen könnt. Ich habe dort viele nette Menschen kennenlernen dürfen. Mit ein paar von ihnen treffe ich mich auch manchmal noch und wir skypen regelmäßig.

Vor einigen Wochen war ich dann noch auf dem Landesgruppenvorbereitungswochenende (LVW). Die Teilnahme daran ist freiwillig. Dort waren wir eine kleine Gruppe von Austauschschülern, die in viele verschiedene Länder gehen werden. Wir haben uns unser ,,Programm“ dort selber gestalten können. Viele dort kannte ich bereits von dem Vorbereitungsseminar, allerdings waren auch ein paar Leute da, die ich noch nicht kannte.

Es war sehr schön, da wir uns alle sehr gut verstanden haben und zusammen hatten wir sehr viel Spaß.

Jetzt sind es noch 14 Tage bis ich nach Irland fliege und ja, ich habe, wie glaube jeder Austauschschüler, einen Countdown. Die Zeit ist so schnell vorbeigegangen; es wirkt zwar immer noch so lange, aber ich glaube die Zeit geht schneller vorbei als man denkt.

Ich habe noch so viel mit Freunden geplant, ich weiß gar nicht, wann ich das alles machen soll. Aber wenn die Freunde vor einem stehen und sagen wir müssen unbedingt nochmal etwas unternehmen, bevor du fährst, dann kann man nicht Nein sagen. Aber ich freue mich, dass ich mit meinen Freunden und meiner Familie noch ein bisschen Zeit verbringen kann, bevor ich sie 10 Monate nicht mehr sehen werde.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen.

Anna

So viel dazu..

08/16/2017-2.57 pm

Hi!

Wie soll ich anfangen? Ich habe mich wirklich gefreut, dass heute die Schule anfangen würde und somit sind ich und meine Gastschwester Michela um sieben Uhr aufgestanden und haben uns komplett fertig gemacht, heißt Uniform, Schuhe, alles. Wir hatten erfahren dass unsere LSC (?) uns am ersten Tag mit ein paar anderen Exchange Students zur Schule fahren würde, um dort vor Ort dann alles erklären zu können etc.

Also haben wir sie angerufen, denn in vierzig Minuten wäre die Schule los gegangen und zu Fuß braucht man knapp eine halbe Stunde, wenn man sich nicht beeilt.
Sie hat uns dann aber mitgeteilt, dass für uns die Schule gar nicht heute anfangen würde, da wir noch keine Fächer gewählt hätten und auch noch kein “Interview” mit uns geführt wurde. (Sie wartet auf die Rückmeldung der Schule.)
Somit durften wir uns wieder ausziehen und können jetzt vielleicht erst nächste Woche zur Schule gehen.

what a tragedy.

Und schon geht´s los!

 

As you can see, my exchange year just started!

08/13/2017-11.42 am

Hi!

Gestern Morgen wache ich noch in meinem eigenem Bett auf, umgeben von meinen geliebten Hunden, und heute sitze ich schon auf dem neuen Bett, in der Hauptstadt von Schottland und schreibe diesen Eintrag.

Der gestrige Tag ging total schnell vorbei, denn kaum war ich aufgestanden, mussten wir uns auch schon fertig machen und waren auf dem Weg zum Flughafen. Erst bei solchen Anlässen sieht man mal erst, wie viele Menschen mal eigentlich kennt. Den ersten Weg zum Flugzeug musste ich also nicht alleine anschlagen, doch beim Abschied floss dann trotzdem die eine oder andere Träne. Kaum war ich dann aber durch die Sicherheitskontrolle, saß ich schon im Flugzeug drin. Um ehrlich zu sein, irgendwie ist fliegen nichts besonderes. Ich musste gestern zwei mal in die riesigen Vögel aus Metall und fühlte mich beide male wie in einem.. Bus.. XD

Alles verging auch ziemlich schnell für mich, doch meine Gastschwester aus Italien hatte da nicht so viel Glück..

In Rom am Flughafen wurden ihr falsche Informationen gegeben, weshalb sie ihren Flug nach Frankfurt verpasste und dann über London nach Edinburgh musste.. Eigentlich wären wir nämlich zusammen geflogen. Ihr Tag begann also sehr sehr früh und endete erst gegen Mitternacht.

Trotzdem wurden wir beide herzlich empfangen und werden wie Familienmitglieder behandelt. Morgen müssen noch Sachen gekauft werden für die Uniform, aber das kriegen wir schon alles hin.

Ich denke, jetzt habe ich auch mal erst ganz grob alles zusammengefasst.                             Also sage ich erst einmal tschüss und bis zum nächsten Eintrag!

BYE BYE!

 

Ankunft und die ersten Tage in den USA

Hi guys, 

ich bin Ljuba und habe mich vor ungefähr 1,5 Jahren dazu entschieden ein Auslandsjahr in den Vereinigten Staaten von Amerika zu machen. Nach intensiver Vorbereitung, nach vielen schlaflosen Nächten aber auch vielen Momenten, in welchen ich es vor lauter Vorfreude kaum erwarten konnte, saß ich am 10. August im Flieger Richtung Washington, D.C. Nach einem mehr oder weniger angenehmen Flug und überraschenderweise sehr leckerem Flugzeugessen, bin ich in Washington gelandet und machte mich mit einigen anderen Austauschschülern weiter auf die Suche nach unserem nächstem Gate zum Weiterflug nach Cleveland, Ohio. Zur Hilfe standen uns dabei einige Mitarbeiter von YFU. Schon am Flughafen bemerkte ich erste Unterschiede. Manche von denen waren eher bedeutungslos, wie zum Beispiel der Teppichboden, der sich über den ganzen Flughafen erstreckte. Andere dagegen waren die unglaublich nette und offene Art der ersten Amerikaner mit denen ich sprach. Im Flugzeug nach Cleveland wurde mir nochmal bewusst, weswegen ich eigentlich hier bin. Unsere Welt ist voller Dinge, die so verschieden sind, viel besser oder auch schlechter. Und einer meiner Beweggründe war definitiv der Drang danach Neues zu sehen, zu erleben.

In Cleveland gelandet, sah ich sofort meine Gastfamilie mit zwei Flaggen und meine AreaRep mit einem Schild, wo mein Name drauf war. Ich war überglücklich endlich die Menschen kennenzulernen, die mir die Chance dazu geben, ein ganzes Jahr die amerikanische Kultur hautnah zu erleben. Diesen wunderbaren Menschen, die mir ein solches Vertrauen entgegenbrachten, konnte ich nur dankbar sein. Wir fuhren erstmal in deren Haus und neben meinen anderen 3 Gastgeschwistern lernte ich auch den Familienhund Pepper kennen, und nach 2 Tagen verbindet uns schon eine tiefe Freundschaft. Die letzten zwei Tage verbrachte ich damit, die engsten Freunde meiner Gastfamilie kennenzulernen und die Gegend, sowie Cleveland zu erkunden. Ich probierte mein erstes S’More und spielte ein typisch amerikanisches Outdoor Spiel, welches daraus bestand, kleine Säckchen in ein Holzstück mit einem Loch zu werfen. Außerdem fiel mir aus, dass Amerikaner nicht nur Fast Food essen, sondern auch alle möglichen Frucht und Gemüsearten zu Hause haben. Diese befinden sich in den super großen Kühlschränken, doch nicht nur die sind groß. Alles hier ist um einiges größer als in Deutschland. Sei es die Portion im Restaurant, oder das Auto oder das Haus. Dennoch finde ich das sehr schön, denn es ist so anders als in Deutschland und ich bin sehr gespannt noch mehr Unterschiede herauszufinden.

Bis jetzt bin ich absolut glücklich, diesen Schritt gewagt zu haben, denn schon nach 2 Tagen fühle ich mich sehr wohl hier und freue mich auf die nächste Zeit.

Ljuba