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Stipendien

Stipendien?

Mit der Bewerbung an YFU konnte man an kreuzen für welche Stipendien man sich bewerben möchte. Es gibt verschiedene Stipendien, welche für besondere Ehrenamtliche Taten, gute Noten, finanzielle Unterstützung, oder für besondere Länder und Programme oder es gibt auch Stipendien die man bekommen kann wenn man in bestimmten Städten lebt. YFU selbst vergibt selbst auch Stipendien.

Auch kann man ein Spendenaufruf starten oder zum Beispiel an die Zeitung gehen. Ich bin zum Beispiel an die Zeitung gegangen ( https://www.radiorsg.de/Eure-60-Sekunden-1711.html).

Bafög ist auch eine gute Möglichkeit. Das Auslands-Bafög muss man nicht zurück zahlen, wie es beim Inland Bafög ist.
Es gibt gute Möglichkeiten, zwar ist es viel Arbeit aber es lohnt sich!

Die Kreuzberger- Kinderstiftung (https://www.kreuzberger-kinderstiftung.de/) und die Walbusch- Jugendstiftung (https://walbusch-jugendstiftung.jimdo.com/) unterstützen mich zum Beispiel.
Wofür ich richtig dankbar bin, denn ohne ihre Unterstützung hätte ich mir das Finanziell nicht leisten können. Also nochmal ein riesiges Dankeschön!
Natürlich möchten die Organisationen oder Firmen, wissen wie es bei dir im Auslandsjahr läuft, daher möchten manche von ihnen Berichte bekommen. Die du schreiben musst nach einer Weile in dem du in deinem Gastland bist.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr die gerne stellen.

Annabelle

Organisation und Länderwahl/ Jobkompass

Organisation:

Eine Organisation zu finden, ist einer der ersten Schritte die man macht, wenn man sich für ein Schüleraustausch bewirbt.

Ich hatte mich im Internet über verschiedene Organisationen informiert und mir Kataloge nach Hause bestellt. Ich weiß noch wie aufgeregt ich war, als die Kataloge ankommen, den damit fing alles an.

Ich habe mich auf Forums, unter anderem informiert, über die Erfahrungen, verschiedenen Organisationen. Schlussendlich habe ich mich für YFU (Youth For Understanding) entschieden.

 

Warum ich mich persönlich für YFU entschieden habe?

Von den Preisen her liegt YFU im Durchschnitts Bereich, was ich so gesehen und gehört habe.
Dazu fand ich auch gut, dass die Organisation Ehrenamtlich ist, ich finde das vermittelt direkt etwas anderes. Auch die große Länderauswahl fand ich super!

Aber richtig überzeugt hat mich YFU am Infoabend in Köln. Ich kam da hin und habe mich einfach sofort wohlgefühlt. Die Leute die vorne standen und diesen Abend Organisiert hatten, waren sehr freundlich und irgendwie mochte ich sie sofort. Vor diesem Infoabend wollte ich eigentlich, so wie viele, in ein Land wie zum Beispiel die USA gehen. Doch als eine der Ehemaligen erzählt hatte, wie es in China war, war ich begeistert. Und zwar in ein Land zu reißen was man nicht wirklich kennt, im Gegensatz, wie zum Beispiel die USA die man aus den Medien kennt. Nach China wollte ich zwar nicht, aber ab da auf jeden fall in ein Land was ich nichte kenne, wo ich eine neue Sprache lernen muss. Ein Land was für mich wirklich Ausland ist, weil alles neu ist, alles anders ist.

Länderauswahl:

So wusste ich also nicht wirklich in welche Richtung es für mich gehen soll. Auf der YFU Seite habe ich dann geguckt, welche Länder es gibt und da bin ich auf die Ostblockländer gekommen, die ich vorher nicht mal kannte. Lettland, Litauen und Estland.
Ich kann nicht genau sagen was mich so krass überzeugt hat von Estland aber ich wusste sofort, da will ich hin!

Vielleicht lag es einfach daran, das ich gerne was mache was andere nicht machten. Estland kennen viele nicht und die Sprache sprechen erst recht wenige. Das macht es irgendwie aufregend. Viele würden vielleicht lieber ein Auslandsjahr in einem warmen Land machen, aber ich mochte den Winter schon immer lieber. Und in Estland kann es richtig kalt werden. Ein Grund mehr für Estland.

Auch wollte ich in meinem Auslandsjahr etwas machen, was mir später in meinem weiteren Schul-/ Ausbildungs Weg weiter hilft.
Denn es gibt Programme für Estland. Da ich kein Musikinstrument oder Basketball spiele vielen diese Programme für mich aus. Doch ich wusste schon lange was ich später machen wollte, bzw. in welche Richtung ich später arbeiten möchte und so habe ich mich über das Jobkampass Programm informiert.

Jobkompass:

Was mich in Estland mit diesem Programm erwarten, weiß ich nicht genau, denn leider findet man nicht so viele Blogs über Estland und über den Jobkompass schon gar nicht. Soweit ich weiß, besucht man in Estland eine Schule mit einem bestimmten Schwerpunkt, wie ein Berufskolleg. In meinem Fall mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften. Auch macht man wohl Praktika in diesen Bereichen, aber was genau auf mich zukommt werde ich wohl erst Vorort sehen.

Vielleicht konnte ich euch ja mit meinen Ersten Erfahrungen, ein Schüleraustausch schon einreden ;D

Annabelle

 

 

Countdown – 34 Tage

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon. (Augustinus Aurelius)

Ich bin ehrlich: ich habe noch nie zuvor einen Blogeintrag verfasst. Trotzdem glaube ich an mich und daran, dass ich es schaffen kann, einen guten Text zu schreiben. Mit derselben Motivation gehe ich auch in mein Auslandsjahr nach Kanada. Zehn Monate von Zuhause weg sein, weit entfernt von der üblichen Umgebung, weit entfernt von Freunden, von der Familie. Mit meinen sechzehn Jahren habe ich das über so einen langen Zeitraum noch nie ausprobiert, doch es gibt ja bekanntlich für alles ein erstes Mal. In meinem Blog werde ich euch auf meine Reise mitnehmen, von neuen Erfahrungen berichten und euch an meinem Erlebnissen teilhaben lassen.

Was erwartet mich? 

Je näher der Tag rückt, an dem ich im Flieger nach Kanada sitze, desto mehr wird mir klar, dass ich ein Jahr von allem getrennt sein werde, das mir bis jetzt noch alltäglich erscheint. Wie kann ich mir meinen Alltag im Austauschland vorstellen? Werde ich schnell Freunde finden und mich anpassen können? Wie gut werde ich mich mit meiner Gastfamilie verstehen? Viele Fragen stellen sich und doch bleibt mir nichts anderes übrig, als abzuwarten und es in Erfahrung zu bringen. Obwohl viele Fragen auftauchen, bin ich mir sicher, dass diese mir dazu verhelfen, mich innerlich auf mein Auslandsjahr vorzubereiten. So kann man sich im Umkehrschluss darauf freuen, die Antworten herauszufinden.

Die Gastfamilie

Nachdem ich meine Gastfamilie bekommen und direkt Kontakt aufgenommen habe, habe ich mich nochmal vorgestellt und bedankt, dass sie mich für ein Jahr bei sich aufnehmen. Auf jede meiner bisherigen Fragen per WhatsApp haben sie sehr ausführlich geantwortet und ich freue mich schon, sie kennenzulernen. Ich finde es wichtig, Fragen zu stellen, da man so der Gastfamilie zeigt, dass man daran interessiert ist, mit ihnen in Kontakt zu treten. Natürlich bietet sich einem so auch die Möglichkeit, sich im Voraus ein Bild seines zukünftigen Zuhause zu machen. Mein Gastvater hat mir beispielsweise bereits Bilder der Familie mitsamt des Haustiers geschickt, worüber ich mich gefreut habe, weil ich so das Gefühl bekommen habe, dass sie sich genauso auf mich freuen wie ich mich auf sie.

Wie bereite ich mich vor?

Anfangs stellte sich bei mir die Frage: wie kriege ich Sachen für ein ganzes Jahr in meinen Koffer? Vor allem da man in Kanada ja sicher viel Verschiedenes an Kleidung benötigt, schließlich muss man für alle Jahreszeiten gut ausgestattet sein. Doch nach ein paar Überlegungen kam ich zu dem Schluss, dass ich mir bestimmte Dinge auch vor Ort kaufen kann. Um mir außerdem ein zweites Gepäckstück am Flughafen zu sparen, schicke ich ein Paket vor, in dem sich bereits ein paar meiner Sachen befinden.

Alles in Allem kann ich sagen, dass ich sehr gespannt bin auf diese tolle Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Ich bin sehr glücklich über die Entscheidung, Kanada als mein Austauschland gewählt zu haben und ebenso neugierig, ob sich meine Erwartungen an die Natur und die Kultur erfüllen werden.

Ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß am Lesen wie ich am Schreiben 🙂

Bis bald, eure Becci