Kurzeintrag

Hach, schon wieder sind 2 Monate rum. Zeit, wo bist du nur geblieben?!

Nun denn, was ist nach meinem letzten Blogeintrag alles passiert? Genau, das Sportfest. Es hat sich richtig vom deutschen Sportfest unterschieden, zum einen waren die Spiele anders und zum anderen war die Motivation der japanischen Schueler ungefaehr tausend Mal groesser als die meiner deutschen Mitschueler. Hier wurde angefeuert, bis die Stimmt heiser wurde.

Dann habe ich endlich, endlich meinen ersten Kampf in Kendo gewonnen. Ach ja, gestern habe ich die Sho- Dan- Pruefung in Kendo bestanden! Um das zu feiern, war meine Gastfamilie zum Abendessen beim Chinesen( nicht zu vergleichen mit dem deutschen Chinesen^^). Und weils so lecker war:

Die Zeit nach dem Sportfest bestand eigentlich nur aus Schule und Lernen, da vom 15. bis 19. Oktober schon wieder eine Testwoche anstand. Tests bestanden- kaum darueber gefreut, ist ab dem 3. Dezember schon wieder eine Testwoche….wahhh:( Ihr merkt bestimmt, dass ich grade ziemlich oberflaechlich schreibe, aber ich habe kaum Zeit und muesste eigentlich lernen -.-‚

Direkt nach der Testwoche hatte ich Geburtstag- und es war wirklich der allerbeste Geburtstag meines Lebens! Unzaehlige Glueckwuensche, Karten, Geschenke, Ueberraschungspartys, Kuchen und Torten, nur um euch einen kleinen Einblick zu geben.

Ausserdem war ich mit meiner Gastfamilie im Universal Studios Japan, einem Vergnuegungspark in Osaka.

Am 7. November war ich zu einem Schulausflug in Kyoto, Kultur pur!

Und die Fragen des letzten Blogeintrags beantworte ich jetzt mal ganz kurz: Ich gehe in Deutschland auf ein Gymnasium, ich bin immer das groesste Maedchen(und leider auch oefters groesser als gleichaltrige Jungs, schnief….), meine Gastfamilie besteht aus Gasteltern, Gastbruder und Gastschwester und mit Heimweh hat jeder Austauschschueler zu kaempfen. Es ist bloss von Person zu Person unterschiedlich wie stark es sich zeigt. Was ich nur raten kann: Durchhalten, denn sobald diese Phase einmal vorbei ist, ist es einfach nur noch total toll(so ist es bei mir jedenfalls). Hiragana hatte ich schon in Deutschland gelernt, Katakana ein bisschen im Flugzeug und von Kanji hatte ich gar keine Ahnung. Wirklich, ich war bestimmt so unvorbereitet, wie man nur sein konnte. Aber man muss sich keine Sorgen machen, man macht Kumon(= Korrespondezzirkel), die meisten Schulen bieten Japanischstunden fuer Austauschschueler an….ausserdem ist man taeglich mit der Sprache und den Schriftzeichen konfrontiert, man kann nicht anders, als sich alles automatisch einzupraegen^^ Und es gibt hier bestimmt deutsche Restaurants, aber ich hoere mehr von deutschen Baeckern(allerdings war ich noch nie in einem). In Osaka gibt es uebrigens auch ein deutsches Oktoberfest und einen Weihnachtsmarkt.

Apropos Weihnachten- das wird das Thema meines naechsten- und gleichzeitig letzten- Blogeintrages sein. Der dann hoffentlich laenger wird, es tut mir wirklich leid, dass ich euch heute mit so einem kurzen Eintrag abgespeist habe. Aber dafuer waren viele Bilder dabei^^

Eure Sophie