S’mores, erstes Schwimmeet, YFU-Orientation und vieles mehr…

Die Zeit geht einfach so schnell vorbei, ich bin schon fast einen Monat hier, mein letzter Blogeintrag ist schon wieder zwei Wochen her und habe einfach immer etwas zu tun!

Es ist schon fast  normal für mich hier zur Schule zu gehen und ich finde meine Klassenräume jetzt auch ohne ständig nachschauen zu müssen, wo sie sich befinden. Ein wenig schade finde ich es, dass die neue Schule keine Locker hat, ich hätte gern diese typisch amerikanische Erfahrung gemacht. Wir haben auch schon die ersten Projekte bekommen: Für US History müssen wir zum Beispiel mindestens 4 Stunden ehrenamtlich bei einer politischen Organisation arbeiten und dann einen Aufsatz schreiben und ein Interview mit einem Mitarbeiter führen. Ich weiß gar nicht, wie die ganzen amerikanischen Schüler ihre Hausaufgaben und Projekte bewältigen (wohlgemerkt in viel schwereren Kursen, als ich sie gewählt habe) und dann auch noch jeden Tag Sport machen und sich noch anderweitig in der Schule/in einem Club engagieren. Jedenfalls mag ich die Schule hier wirklich gern, mein liebstes Fach ist aber Food&Nutrition (letzte Woche haben wir Erdbeermarmelade gekocht und Vanilla Scones gebacken).

Das Schwimmtraining macht mir immer sehr viel Spaß und ich bin einfach froh, dass ich mich entschlossen habe, einem Schulsport beizutreten und kann es jedem nur ans Herz legen, das auch zu machen! Außerdem habe ich meine Liebe zu Maple Bars entdeckt (Donuts mit Maple (Ahorn) Frosting), die es immer beim Samstagstraining gibt. Vorletzten Samstag war hat unser Schwimmteam sich im Richmond Beach Park (einem unglaublich schönen, direkt am Puget Sound gelegenen Park) getroffen und wir haben S’mores gemacht – ich konnte gar nicht mehr aufhören zu essen! S’mores ist eine typisch amerikanische und sehr beliebte Süßigkeit, die aus Butterkeksen, Marshmallows, die über Lagerfeuer gehalten werden und Schokolade gemacht wird. Hört sich vielleicht komisch an, ist aber super lecker!

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Am letzten Dienstag hatte ich mein erstes Meet (=Wettkampf gegen andere Schulen). Es war einfach toll zu sehen, wie sehr das Schwimmteam zusammenhält, jeder hat jeden angefeuert und niemand ist einfach gegangen, nur weil er oder sie fertig mit seinen Wettkämpfen war. Ich habe zwar nicht gewonnen (was ich auch nicht erwartet habe, da ich im Gegensatz zu vielen anderen, vorher noch nie in einem Schwimmteam war), aber ich habe meine Zeit total verbessert!

Am Donnerstag hatten wir dann eine Fall Sports Assembly in der Schule. Wir haben Spiele gespielt, die Band hat gespielt und wir haben uns Videos und Bilder von den ganzen Sportarten angeschaut, die im Herbstsemester stattfinden.

Gestern war mein erstes YFU Orientation Treffen im Washington State History Museum in Tacoma. Es war toll, die ganzen anderen Austauschschüler aus meiner Region kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen. Da sehr viele Austauschschüler aus denselben Ländern kamen (überwiegend Deutschland) wurde uns direkt zu Beginn gesagt, dass wir bitte nur in Englisch reden sollen. Es war zuerst richtig merkwürdig mit Deutschen auf Englisch zu reden, wo wir doch einfach hätten deutsch reden können, aber der Sinn der Sache ist es ja, unser Englisch zu verbessern (an dieser Stelle ganz viele Grüße an Eli). Wir haben zu Beginn „Icebreaker“ gemacht und dann über Dinge geredet, die uns bisher gefallen, nicht gefallen und die wir nicht verstehen, am Ende wurde dann noch das Museum erkundet. Alles in allem ein sehr schönes erstes Treffen, leider ist das nächste erst im Januar.

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So, der Eintrag war mal wieder nötig. Ich wünsche allen noch einen schönen Tag/Abend/Morgen, je nachdem, wann ihr das hier lest!

Sarah