Die zweite Hälfte der Zeit beginnt

Hallo ihr,

Eigentlich wollte ich die Abstände zwischen meinen Einträgen hier nicht so groß werden lassen, aber irgendwie hat mich der Alltag eingeholt und ich habe einfach vergessen zu schreiben.

Es ist schon wieder Februar, aber ich wollte euch trotzdem noch kurz an meinem Dezember teilhaben lassen. In den Niederlanden wir traditioneller Weise Sinterklaas, also Nikolaus, und nicht Weihnachten gefeiert. Es gibt zwar auch immer mehr Familien die Weihnachten feiern, aber meine Gastfamilie gehört da nicht zu. Wir haben Sinterklaas so gefeiert, dass jeder jedem was geschenkt hat. Ausserdem musst du aus der Sicht von Piet, dem Helfer von Sinterklaas, ein Gedicht an denjenigen schreiben. Dann wird erst das gedicht gelesen und dann erst das Geschenk ausgepackt. Meistens hat man dann schon eine Ahnung, was sich in dem Geschenk befindet, weil das Gedicht von dem Geschenk handelt, ohne es zu benennen.

Über Weihnachten sind wir nach Österreich in die Ferien gefahren. Wir waren dort Skifahren. Das ist etwas was ich noch nie davor gemacht habe. Ich habed davor einen Skifahranfängerkurs bestehend aus 5 Stunden gemacht, um zu gucken, ob mir das gefällt und das ich dann nicht später auf der piste stehe und noch gar nichts kann. Der Urlaub war total schön und wir konnten total entspannen. Wir haten die meinste Zeit super Wetter und es war auch relativ warm, was das skien noch um einiges erleichtert hat.

Ansonsten ist nicht mehr so viel passiert. Die Hälfte meiner Zeit hier ist schon um. Die Erkenntnis kam ganz plötzlich und ich hatte das noch garnicht erwartet. Die Zeit ging einerseits ziemlich schnell, aber andererseits habe ich das Gefühl, dass ich schon viel länger hier bin als ein habes Jahr. Dementsprechend hatten wir vor zwei wochen das Mid-yaer camp und ich fand es total schön, all die Menschen wieder zu sehen. Ich habe mich mit netten Menschen unterhalten können und wir konnten unsere Erfahrungen aus dem letzten halben Jahr austauschen. Ich habe auch Herausgefunden, dass ich die Erste Email von meiner Gastfamilie schon vor beinah einem Jah bekommen habe. Genaugenommen am 23. März. Das fühlt sich total komisch an.

Das wars für heute auch schon wieder von mir. Nele

 

Weihnachten und Sylvester in Irland

Hey alle zusammen,

ich weiß, dass Weihnachten und auch Sylvester schon ein bisschen her ist aber die Zeit hier in Irland vergeht so schnell. Ich möchte euch in diesem Beitrag ein bisschen erzählen was ich so an Weihnachten und Sylvester erlebt habe.

Am 24. war ich bei einer Freundin zu besuch. Sie ist auch eine Austauschschülerin aus Deutschland. Zusammen mit ihr und ihrer Gastschwester hatten wir einen sehr schönen Tag.

Am Abend, als ich dann wieder zu Hause war, ist die Familie, meiner Gastfamilie, zu uns gekommen und wir hatten alle zusammen einen schönen Abend. Sie haben dann auch alle bei uns übernachtet. Am nächsten Morgen um 7:00 Uhr sind wir dann auch schon wieder aufgestanden um die Geschenke auszupacken. Da der Enkel meiner Gasteltern auch bei uns war, kam auch Santa zu uns. 😉

Meiner Meinung nach, ist Weihnachten hier etwas größeres als in Deutschland. Alle Häuser werden unglaublich viel geschmückt und es gibt so viele Geschenke für jeden.

Nach der Bescherung, haben wir dann alle zusammen gefrühstückt. Anschließend haben wir uns alle fertig gemacht, was etwas länger dauert mit 7 Leuten und 2 Badezimmern.

Um ungefähr zwei Uhr haben wir dann mit der ganzen Familie zusammen Dinner gegessen. Es gab so viel zu Essen. 🙂 Wir hatten ein typisches Weihnachtsessen, mit Truthahn, Schinken, Gemüse und natürlich ganz viele Kartoffeln in verschieden Variationen. ( In Irland isst man gefühlt zu jedem Essen Kartoffeln) Es gab auch noch reichlich Nachtisch und Vorspeisen.

Am Nachmittag war es dann ehr ruhiger. Gegen Abend sind wir zu dem Bruder meiner Gastmutter gefahren und haben dort mit der Familie von ihr einen schönen Abend verbracht.

Am Dienstag habe ich erstmal ausgeschlafen und am Nachmittag, habe ich zusammen mit meinen Gasteltern verschiedene Freunde und Familie von ihnen besucht.

Das war mein Weihnachten. Ich hatte ein sehr schönes Weihnachten und bin sehr froh, dass ich mal erleben konnte wie man Weihnachten in einem anderen Land feiert.

Meiner Meinung nach ist Sylvester hier nicht so besonders. Viele meiner Freunde hier haben einen gemütlichen Abend mit ihren Familien verbracht.

Ich habe zusammen mit meiner Gastfamilie Dinner gegessen und anschließend sind wir für ein paar Stunden ausgegangen. Danach waren wir noch kurz bei der Familie von ihnen, bevor wir nach Hause sind um gemeinsam mit der Familie den Countdown abzuwarten und anzustoßen. Wir hatten einen sehr schönen Abend alle zusammen.

Am nächsten Tag sind wir wieder zu dem Bruder meiner Gastmutter gefahren. In meiner Gastfamilie ist es Tradition, mit allen zusammen, dort Dinner zu haben. Es war sehr schön. Ich finde es spannend immer wieder neue Leute kennen zulernen.

Das war was ich so an Weihnachten und Sylvester erlebt habe. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Eindruck geben wie meine Feiertage abgelaufen sind. Alles was ich in diesem Beitrag schreibe sind natürlich nur meine Erfahrungen und beziehen sich natürlich nicht auf alle Familien oder Traditionen. Sowas ist immer unterschiedlich in jeder Familie. Ich hoffe, dass ihr versteht, dass ich in diesem Beitrag keine Fotos hochlade. Ich finde das diese Fotos ehr schöne Erinnerungen mit meiner Gastfamilie sind und ich finde, dass das ehr nicht der passende Ort dafür ist. Ich hoffe ihr versteht das.

Ich hoffe ihr hattet alle genauso schöne Feiertage und genauso viel Spaß.

bis zum nächsten mal

Eure Anna

Prelims und Feiertage

27/01/2018-11:49 am

Hi!

Allen erst einmal ein schönes neues Jahr und ich hoffe alle haben ihre Feiertage genoßen! (Ja ich weiß, dass das ziemlich spät kommt.)
Ich habe Silvester und Weihnachten nichts gemacht, da meine Gastfamilie muslimischen Glaubens sind und ich SIlvester bei einer anderen Gastfamilie verbringen musste, da meine ihre Familie aus den USA hier hatte und dann die ganze Zeit unterwegs war und ich nicht alleine sein sollte (ich kannte die andere Familie und sie waren super nett).
Viel kann ich also nicht erzählen aber ist ja auch nicht schlimm, da ich mal eine andere perspektive auf diese Tage bekommen habe und irgendwo gemerkt habe, dass man diesen Tagen selbst die Bedeutung geben muss, denn ansonsten sind sie nichts besonderes.

In den letzten zwei Wochen haben wir unsere Premilims geschrieben. Das sind irgendwie Vorprüfungen für die Exams im Mai, aber ganz verstanden habe ich den Sinn leider selber nicht, da der eine sagt, dass die schon wichtig sind und der nächste, dass die nichts zählen.
Ab Monatg bekommen wir nach und nach alle zurück und ich kann leider gar nicht abschätzen, wie ich wohl abgeschnitten habe.

Gestern habe ich mit meienr Freundin aus Italien drei Stunden lang beim Friseur gesessen, da ich eine neue Farbe (schwarz) bekommen habe und auch einen frischen Haarschnitt. Das Geld hat sich jedenfalls gelohnt und ich finde es komich, wie leicht es mir hier fällt einfach das zu machen, worauf ich Lust habe, kann dieses Gefühl aber auch nicht wirklich beschreiben.

In etwas mehr als vier Monaten steht auch schon mein Rückflug an und ich muss sagen, dass ich mich darauf freue, wieder Zuhause zu sein. So schön es hier auch ist und ich es genieße den ganzen Tag Englisch zu sprechen, ist alles trotzdem anders ohne die Leute, die man liebt (Mama, Hunde, etc). Deswegen werde ich, wenn ich nach Kanada auswandere, auch meine Mutter mitnehmen (sie weiß das auch, haha). Außerdem kann ich das Schulsystem nicht leiden, was natürlich nicht gut ist, wenn fünf Tage in der Woche dafür draufgehen.
Aber um es zusammen zu fassen: Ich liebe es hier und freue mich trotzdem auf Deutschalnd.

Ansonsten habe ich mal wieder nichts zu erzählen, da Schule halt den ganzen Alltag einnimmt und ich ansonsten auch kein Mensch bin, der gerne etwas unternimmt (außer mit meiner Maman, hehe) und deswegen liegt es wahrscheinlich auch an mir, dass ich nichts zu erzählen habe.

BD!

 

Weihnachten und Silvester in den USA

Hello guys,

Ich wünsche allen, die das gerade lesen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr! Und ich hoffe natürlich auch, dass alle ein wunderschönes Weihnachtsfest mit der Familie verbracht haben. Wie mein Weihnachtsfest hier in den Vereinigten Staaten war mit meiner Gastfamilie erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Angefangen haben die Weihnachtsferien bei uns am Dienstag bevor Heiligabend und die letzten drei Tage sind wir ausschließlich für Prüfungen in die Schule gegangen. So richtig anstrengend und fordernd waren die aber nicht, denn wie viele Test hier auch, wurden diese Prüfungen in Rahmen von mutiple choice abgelegt. Sowohl meine Gastgeschwister als auch ich haben alle Prüfungen erfolgreich gemeistert und sind voller Vorfreude in die Ferien gestartet. Meine Schwester Alyssa ist aus dem college wieder zurückgekommen, doch Dad musste geschäftlich für ein paar Tage verreisen, weswegen Mom die meiste Zeit mit uns verbracht hat. Wir haben The Christmas Story geschaut, was hier in Amerika zu einer kleinen Tradition geworden ist. Daraufhin haben wir das Set und Museum davon besichtigt, da der Film größtenteils in Cleveland gedreht wurde. Danach haben wir im Hofbrauhaus gegessen, ein Restaurant mit deutschen Gerichten und ich muss zugeben, dass ich ein wenig Heimweh bekommen habe. All das Vertraute zu sehen, aber irgendwie doch nicht zu Hause zu sein, bereitete mir ein mulmiges Gefühl. Doch Mom hat das sofort mitgekriegt und nur noch mehr Zeit mit mir verbracht, deswegen war das Problem auch schon sehr bald behoben. Am nächsten Tag haben wir Castle Noel besucht, was ein riesengroßes Weihnachtsmusem ist. Dieses ist nur ein paar Minuten von unserem Haus entfernt und sehr bekannt und beliebt. In New York gibt es jährlich Schaufenster, die mit dem verschiedensten Weihnachtssachen geschmückt werden. Und diese durften wir in dem Museum bewundern, genauso wie viele Einzelstücke aus berühmten Filmen.

Einen Tag vor Christmas Eve sind wir zu Freunden gegangen und haben ein kleines Weihnachtsfest gefeiert. Dort haben wir Gingerbread Houses gemacht ( was mir erstaunlicherweise sehr viel Spaß bereitet hat) und schon einmal sehr viele Süßigkeiten gegessen. Am Sonntag war dann Chistmas Eve und anders als in Deutschland packt man in Amerika die Geschenke erst am nächsten Morgen aus. Doch wie auch in Deutschland sind wir in die Kirche gegangen und hatten ein großes Weihnachtsessen im Haus meiner Großeltern. Ich habe an dem Abend sehr viel über Familie und Traditionen nachgedacht und hätte kaum dankbarer sein können, mein Weihnachtsfest mit dieser wunderbaren Familie verbringen zu dürfen. Wir haben gewichtelt und wir sind alle mit sehr guten Geschenken wieder nach Hause gekommen.

Meine Familie und ich

 

Der Vater meines Großvaters hier, war einst ein herausragender Maler und hat viele Sachen für Firmen gezeichnet. Unter anderem auch die Weihnachtsmänner für Coca-Cola. Überglücklich bin ich mit einem Originalbild von ihm nach Hause gegangen und konnte gar nicht genug davon kriegen, es mir anzusehen.

 

An Christmas Eve schlafen alle meine Geschwister zusammen in einem Raum um dann morgens in Wohnzimmer zu stürmen und Geschenke auszupacken. Auch das haben wir dieses Jahr gemacht und ich habe es sehr genossen zu sehen, wie meine Geschenke ausgepackt werden. Am selben Abend sind wir noch ins Tokoy’s gegangen, was eines der Lieblingsrestaurants meiner Familie ist. Doch zu lange durften wir nicht wach bleiben, denn am nächsten Tag schon, haben wir uns auf die sechsstündige Fahrt nach York, Pennsylvania gemacht. Dort haben wir die andere Seite der Familie besucht und ich habe die lustigste Person kennengelernt, Hektor. Er ist der Mann, der Schwester von Mom und gebürtiger Argentinier. Wir beide konnten uns, trotz Akzents sehr gut verstehen.

Da New York City nur ein paar Stunden entfernt ist, haben wir auch diese Stadt besucht. Ich habe mich sofort in diese Stadt verliebt, denn all die Lichter und die ganzen verschieden Menschen, habe mich wie magisch angezogen. Wir haben so gut wie alle Hotspots dieser Stadt gesehen und ich habe sowohl den besten Cupcake meines Lebens, als auch das leckerste Sushi gegessen. Alles in allem war dieser Trip einfach nur ein großer Erfolg.

Times Square

Wieder zu Hause angekommen, stand auch schon das neue Jahr vor der Tür, welches wir mit Familie und Freunde zusammen begrüßt haben. Das war natürlich nicht zu vergleichen mit einer russischen Silvesterparty, aber dennoch gemütlich und schön. Einige Stunden zuvor habe ich Russland sowohl Deutschland angerufen und ihnen ein Frohes Neues Jahr gewünscht.

All das war so eine schöne Zeit, gar nicht traurig oder einsam.

Auch wenn wir eigentlich schon zwei Tage später zur Schule gehen sollten, blieben wir zu Hause bis heute auf Grund von zu viel Schnee und einer Eiseskälte. Das hat die Ferien natürlich nochmal um einiges verlängert, doch jetzt bin ich auch bereit all meine Energie in dieses Jahr zu stecken und es in vollen Zügen zu genießen.

Ljuba

Thanksgiving und Black Friday

Hello guys,

ich melde mich zurück nach einer etwas längeren Zeit. In der letzten Woche war etwas, was ich kaum erwarten konnte zu erleben, denn so richtige Festtage gab es bis jetzt noch nicht. Deswegen erzähle ich euch heute, wie mein Thanksgiving break war und ob es meinen Vorstellungen entsprach.

Am Dinstagabend ist meine Schwester Alyssa nach Hause gekommen,was mich sehr gefreut hat, denn ich liebe es ihre Geschichten vom College-leben zu hören. Außerdem ist es sehr witzig sich gemeinsam fertig zu machen, einander die Nägel zu lackieren, Disney Filme zu schauen oder sich einfach nur über andere Familienmitglieder lustig zu machen. Am Mittwoch hatten wir dann auch offiziell alle Schulfrei und da meine Gasteltern zu Hause arbeiten, haben wir sehr viel Zeit als Familie zusammen verbracht. Wir haben Kekse gebacken ( mint chocolate cookies- fragt mich nicht, wer gerne mint schokolade isst, aber hier in den USA ist das so ein big thing), wir haben den Weihnachtsbaum aufgestellt und dekoriert und das mit fast nur Weihnachtskugeln aus Disney World, ach ja habe ich schon erwähnt, dass meine Gastfamilie ein riesen Fan von Disney ist? Da wird man ja fast ein bisschen angesteckt, bei so viel Begeisterung und Euphorie.

Unser wundervoller Weihnachtsbaum

Christmas Stocking

Euphorisch war ich dann auch am Donnerstagmorgen, denn das war der eigentliche Feiertag. Wir haben uns fertig gemacht und sind zum Haus meiner Großeltern in Cleveland gefahren. Dort stand auch schon ein reich gedeckter Tisch. Turkey, corn, sweet potatoes und natürlich stuffing- alles Gerichte, die mir Mom schon zuvor gennant hat jedes Mal, wenn wir über das Thanksgiving Dinner gesprochen haben. Es wurden alle Familienmitglieder begrüßt und daraufhin ein Tischgebet aufgesagt. Die ganze Atmosphäre war sehr angenehm und gemütlich. Viele der Familienmitglieder kannte ich bereits und unterhielt mich mit ihnen. Die Menge des Essens war überwältigend und das sage ich, obwohl ich schon oft auf russichen Hochzeiten und Feiern war- glaubt mir, das hatte Ähnlichkeit damit. Nach dem Essen durften die Enkelkinder ( zu denen ich nun auch gehöre) in den verschiedensten Werbungen blättern und dabei nicht zu vergessen Gegenstände zu umkreisen, damit Grandma und Papa auch wissen, was sich jeder zu Weihnachten wünscht. Alles in allem war es wirklich ein schöner Abend mit witzigen Gesprächen und sehr viel gutem Essen.

Familienfoto

Schon wenige Stunden nachdem wir nach Hause gekommen sind, klingelte schon der Wecker und ehe wir uns versahen, saßen wir in den frühen Morgenstunden im Auto, um zur Mall zu fahren, denn jedes Jahr gibt es am Freitag nach Thanksgiving überall sehr viele Angebote und da nutzen Menschen diesen Tag, um einige Weihnachtsgeschenke für einen kleinen Preis zu ergattern. Unser erster Stop war Ulta Beauty und ich denke ich war meinem Bruder eine große Hilfe beim Aussuchen von Geschenken für einen fast ausschließlichen Frauenhaushalt. In der Mall angekommen war es um 6 Uhr morgens nicht total verrückt, man sah schon einige Leute einkaufen, dennoch hielten sich die Schlangen in Grenzen. Eine Erklärung dafür ist, dass der Sale schon am Donnerstagabend los ging, weswegen viele Leute ihren Einkauf schon getätigt haben. Wir hatten aber kein Nachteil, denn die Läden würden über Nacht wieder aufgestockt und ich kaufte einige Sachen für meine Familie, für meine Großeltern und auch etwas Kleines für mich selbst. 🙂

Ansonsten waren wir als Familie sehr viel unterwegs. Nicht weit von unserem Haus ist ein kleiner Ort mit ganz vielen niedlichen Restaurants und Privatgeschäften, welcher so eine positive und glückliche Stimmung ausstrahlt, dass man einfach gerne dort Zeit verbringt. Ich fühle mich mittlerweile so wohl in meiner Familie und ich sage mit Absicht schon nicht mehr Gastfamilie, denn diese Menschen sind für mich bereits so viel mehr. Meine Schwestern und ich verstehen uns so gut. Möchte ich ein lustiges Brettspiel spielen oder mit jemandem meine Lieblingsfilme schauen, gehe ich selbstverständlich zu Emily, die jüngste von allen. Möchte ich mich mit meinen Freunden treffen, nehme ich Abby mit, denn wir beide haben einander in unsere Freundeskreise integriert. Und sollte ich gerade Lust auf einen Kaffee oder Klatsch und Tratsch über die Ashland University haben, ist Alyssa genau richtig. Und mein Bruder ist wahrscheinlich die lustigste Person, die ich je kennengelernt habe. Niemand kann in jeder SItuation einen passenderenden Joke bringen als er.

Ich habe das Gefühl, der Familienzusammenhalt wächst von Tag zu Tag, genauso wie die Freude am Dasein von einander.

Der Spaß geht weiter, denn schon in wenigen Tagen begebe ich mich auf eine 20 Stündige Busfahrt nach Florida, denn der Schulchor, sowie die Band treten im Disney World auf, was für uns ein Tag Performance und vier Tage Spaß, Sonne und Achterbahnen bedeutet. Ich wünsche allen, die das lesen einen sonnigen Tag und melde mich schon sehr bald wieder zurück!