Prelims und Feiertage

27/01/2018-11:49 am

Hi!

Allen erst einmal ein schönes neues Jahr und ich hoffe alle haben ihre Feiertage genoßen! (Ja ich weiß, dass das ziemlich spät kommt.)
Ich habe Silvester und Weihnachten nichts gemacht, da meine Gastfamilie muslimischen Glaubens sind und ich SIlvester bei einer anderen Gastfamilie verbringen musste, da meine ihre Familie aus den USA hier hatte und dann die ganze Zeit unterwegs war und ich nicht alleine sein sollte (ich kannte die andere Familie und sie waren super nett).
Viel kann ich also nicht erzählen aber ist ja auch nicht schlimm, da ich mal eine andere perspektive auf diese Tage bekommen habe und irgendwo gemerkt habe, dass man diesen Tagen selbst die Bedeutung geben muss, denn ansonsten sind sie nichts besonderes.

In den letzten zwei Wochen haben wir unsere Premilims geschrieben. Das sind irgendwie Vorprüfungen für die Exams im Mai, aber ganz verstanden habe ich den Sinn leider selber nicht, da der eine sagt, dass die schon wichtig sind und der nächste, dass die nichts zählen.
Ab Monatg bekommen wir nach und nach alle zurück und ich kann leider gar nicht abschätzen, wie ich wohl abgeschnitten habe.

Gestern habe ich mit meienr Freundin aus Italien drei Stunden lang beim Friseur gesessen, da ich eine neue Farbe (schwarz) bekommen habe und auch einen frischen Haarschnitt. Das Geld hat sich jedenfalls gelohnt und ich finde es komich, wie leicht es mir hier fällt einfach das zu machen, worauf ich Lust habe, kann dieses Gefühl aber auch nicht wirklich beschreiben.

In etwas mehr als vier Monaten steht auch schon mein Rückflug an und ich muss sagen, dass ich mich darauf freue, wieder Zuhause zu sein. So schön es hier auch ist und ich es genieße den ganzen Tag Englisch zu sprechen, ist alles trotzdem anders ohne die Leute, die man liebt (Mama, Hunde, etc). Deswegen werde ich, wenn ich nach Kanada auswandere, auch meine Mutter mitnehmen (sie weiß das auch, haha). Außerdem kann ich das Schulsystem nicht leiden, was natürlich nicht gut ist, wenn fünf Tage in der Woche dafür draufgehen.
Aber um es zusammen zu fassen: Ich liebe es hier und freue mich trotzdem auf Deutschalnd.

Ansonsten habe ich mal wieder nichts zu erzählen, da Schule halt den ganzen Alltag einnimmt und ich ansonsten auch kein Mensch bin, der gerne etwas unternimmt (außer mit meiner Maman, hehe) und deswegen liegt es wahrscheinlich auch an mir, dass ich nichts zu erzählen habe.

BD!

 

Weihnachten und Silvester in den USA

Hello guys,

Ich wünsche allen, die das gerade lesen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr! Und ich hoffe natürlich auch, dass alle ein wunderschönes Weihnachtsfest mit der Familie verbracht haben. Wie mein Weihnachtsfest hier in den Vereinigten Staaten war mit meiner Gastfamilie erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Angefangen haben die Weihnachtsferien bei uns am Dienstag bevor Heiligabend und die letzten drei Tage sind wir ausschließlich für Prüfungen in die Schule gegangen. So richtig anstrengend und fordernd waren die aber nicht, denn wie viele Test hier auch, wurden diese Prüfungen in Rahmen von mutiple choice abgelegt. Sowohl meine Gastgeschwister als auch ich haben alle Prüfungen erfolgreich gemeistert und sind voller Vorfreude in die Ferien gestartet. Meine Schwester Alyssa ist aus dem college wieder zurückgekommen, doch Dad musste geschäftlich für ein paar Tage verreisen, weswegen Mom die meiste Zeit mit uns verbracht hat. Wir haben The Christmas Story geschaut, was hier in Amerika zu einer kleinen Tradition geworden ist. Daraufhin haben wir das Set und Museum davon besichtigt, da der Film größtenteils in Cleveland gedreht wurde. Danach haben wir im Hofbrauhaus gegessen, ein Restaurant mit deutschen Gerichten und ich muss zugeben, dass ich ein wenig Heimweh bekommen habe. All das Vertraute zu sehen, aber irgendwie doch nicht zu Hause zu sein, bereitete mir ein mulmiges Gefühl. Doch Mom hat das sofort mitgekriegt und nur noch mehr Zeit mit mir verbracht, deswegen war das Problem auch schon sehr bald behoben. Am nächsten Tag haben wir Castle Noel besucht, was ein riesengroßes Weihnachtsmusem ist. Dieses ist nur ein paar Minuten von unserem Haus entfernt und sehr bekannt und beliebt. In New York gibt es jährlich Schaufenster, die mit dem verschiedensten Weihnachtssachen geschmückt werden. Und diese durften wir in dem Museum bewundern, genauso wie viele Einzelstücke aus berühmten Filmen.

Einen Tag vor Christmas Eve sind wir zu Freunden gegangen und haben ein kleines Weihnachtsfest gefeiert. Dort haben wir Gingerbread Houses gemacht ( was mir erstaunlicherweise sehr viel Spaß bereitet hat) und schon einmal sehr viele Süßigkeiten gegessen. Am Sonntag war dann Chistmas Eve und anders als in Deutschland packt man in Amerika die Geschenke erst am nächsten Morgen aus. Doch wie auch in Deutschland sind wir in die Kirche gegangen und hatten ein großes Weihnachtsessen im Haus meiner Großeltern. Ich habe an dem Abend sehr viel über Familie und Traditionen nachgedacht und hätte kaum dankbarer sein können, mein Weihnachtsfest mit dieser wunderbaren Familie verbringen zu dürfen. Wir haben gewichtelt und wir sind alle mit sehr guten Geschenken wieder nach Hause gekommen.

Meine Familie und ich

 

Der Vater meines Großvaters hier, war einst ein herausragender Maler und hat viele Sachen für Firmen gezeichnet. Unter anderem auch die Weihnachtsmänner für Coca-Cola. Überglücklich bin ich mit einem Originalbild von ihm nach Hause gegangen und konnte gar nicht genug davon kriegen, es mir anzusehen.

 

An Christmas Eve schlafen alle meine Geschwister zusammen in einem Raum um dann morgens in Wohnzimmer zu stürmen und Geschenke auszupacken. Auch das haben wir dieses Jahr gemacht und ich habe es sehr genossen zu sehen, wie meine Geschenke ausgepackt werden. Am selben Abend sind wir noch ins Tokoy’s gegangen, was eines der Lieblingsrestaurants meiner Familie ist. Doch zu lange durften wir nicht wach bleiben, denn am nächsten Tag schon, haben wir uns auf die sechsstündige Fahrt nach York, Pennsylvania gemacht. Dort haben wir die andere Seite der Familie besucht und ich habe die lustigste Person kennengelernt, Hektor. Er ist der Mann, der Schwester von Mom und gebürtiger Argentinier. Wir beide konnten uns, trotz Akzents sehr gut verstehen.

Da New York City nur ein paar Stunden entfernt ist, haben wir auch diese Stadt besucht. Ich habe mich sofort in diese Stadt verliebt, denn all die Lichter und die ganzen verschieden Menschen, habe mich wie magisch angezogen. Wir haben so gut wie alle Hotspots dieser Stadt gesehen und ich habe sowohl den besten Cupcake meines Lebens, als auch das leckerste Sushi gegessen. Alles in allem war dieser Trip einfach nur ein großer Erfolg.

Times Square

Wieder zu Hause angekommen, stand auch schon das neue Jahr vor der Tür, welches wir mit Familie und Freunde zusammen begrüßt haben. Das war natürlich nicht zu vergleichen mit einer russischen Silvesterparty, aber dennoch gemütlich und schön. Einige Stunden zuvor habe ich Russland sowohl Deutschland angerufen und ihnen ein Frohes Neues Jahr gewünscht.

All das war so eine schöne Zeit, gar nicht traurig oder einsam.

Auch wenn wir eigentlich schon zwei Tage später zur Schule gehen sollten, blieben wir zu Hause bis heute auf Grund von zu viel Schnee und einer Eiseskälte. Das hat die Ferien natürlich nochmal um einiges verlängert, doch jetzt bin ich auch bereit all meine Energie in dieses Jahr zu stecken und es in vollen Zügen zu genießen.

Ljuba

Thanksgiving und Black Friday

Hello guys,

ich melde mich zurück nach einer etwas längeren Zeit. In der letzten Woche war etwas, was ich kaum erwarten konnte zu erleben, denn so richtige Festtage gab es bis jetzt noch nicht. Deswegen erzähle ich euch heute, wie mein Thanksgiving break war und ob es meinen Vorstellungen entsprach.

Am Dinstagabend ist meine Schwester Alyssa nach Hause gekommen,was mich sehr gefreut hat, denn ich liebe es ihre Geschichten vom College-leben zu hören. Außerdem ist es sehr witzig sich gemeinsam fertig zu machen, einander die Nägel zu lackieren, Disney Filme zu schauen oder sich einfach nur über andere Familienmitglieder lustig zu machen. Am Mittwoch hatten wir dann auch offiziell alle Schulfrei und da meine Gasteltern zu Hause arbeiten, haben wir sehr viel Zeit als Familie zusammen verbracht. Wir haben Kekse gebacken ( mint chocolate cookies- fragt mich nicht, wer gerne mint schokolade isst, aber hier in den USA ist das so ein big thing), wir haben den Weihnachtsbaum aufgestellt und dekoriert und das mit fast nur Weihnachtskugeln aus Disney World, ach ja habe ich schon erwähnt, dass meine Gastfamilie ein riesen Fan von Disney ist? Da wird man ja fast ein bisschen angesteckt, bei so viel Begeisterung und Euphorie.

Unser wundervoller Weihnachtsbaum

Christmas Stocking

Euphorisch war ich dann auch am Donnerstagmorgen, denn das war der eigentliche Feiertag. Wir haben uns fertig gemacht und sind zum Haus meiner Großeltern in Cleveland gefahren. Dort stand auch schon ein reich gedeckter Tisch. Turkey, corn, sweet potatoes und natürlich stuffing- alles Gerichte, die mir Mom schon zuvor gennant hat jedes Mal, wenn wir über das Thanksgiving Dinner gesprochen haben. Es wurden alle Familienmitglieder begrüßt und daraufhin ein Tischgebet aufgesagt. Die ganze Atmosphäre war sehr angenehm und gemütlich. Viele der Familienmitglieder kannte ich bereits und unterhielt mich mit ihnen. Die Menge des Essens war überwältigend und das sage ich, obwohl ich schon oft auf russichen Hochzeiten und Feiern war- glaubt mir, das hatte Ähnlichkeit damit. Nach dem Essen durften die Enkelkinder ( zu denen ich nun auch gehöre) in den verschiedensten Werbungen blättern und dabei nicht zu vergessen Gegenstände zu umkreisen, damit Grandma und Papa auch wissen, was sich jeder zu Weihnachten wünscht. Alles in allem war es wirklich ein schöner Abend mit witzigen Gesprächen und sehr viel gutem Essen.

Familienfoto

Schon wenige Stunden nachdem wir nach Hause gekommen sind, klingelte schon der Wecker und ehe wir uns versahen, saßen wir in den frühen Morgenstunden im Auto, um zur Mall zu fahren, denn jedes Jahr gibt es am Freitag nach Thanksgiving überall sehr viele Angebote und da nutzen Menschen diesen Tag, um einige Weihnachtsgeschenke für einen kleinen Preis zu ergattern. Unser erster Stop war Ulta Beauty und ich denke ich war meinem Bruder eine große Hilfe beim Aussuchen von Geschenken für einen fast ausschließlichen Frauenhaushalt. In der Mall angekommen war es um 6 Uhr morgens nicht total verrückt, man sah schon einige Leute einkaufen, dennoch hielten sich die Schlangen in Grenzen. Eine Erklärung dafür ist, dass der Sale schon am Donnerstagabend los ging, weswegen viele Leute ihren Einkauf schon getätigt haben. Wir hatten aber kein Nachteil, denn die Läden würden über Nacht wieder aufgestockt und ich kaufte einige Sachen für meine Familie, für meine Großeltern und auch etwas Kleines für mich selbst. 🙂

Ansonsten waren wir als Familie sehr viel unterwegs. Nicht weit von unserem Haus ist ein kleiner Ort mit ganz vielen niedlichen Restaurants und Privatgeschäften, welcher so eine positive und glückliche Stimmung ausstrahlt, dass man einfach gerne dort Zeit verbringt. Ich fühle mich mittlerweile so wohl in meiner Familie und ich sage mit Absicht schon nicht mehr Gastfamilie, denn diese Menschen sind für mich bereits so viel mehr. Meine Schwestern und ich verstehen uns so gut. Möchte ich ein lustiges Brettspiel spielen oder mit jemandem meine Lieblingsfilme schauen, gehe ich selbstverständlich zu Emily, die jüngste von allen. Möchte ich mich mit meinen Freunden treffen, nehme ich Abby mit, denn wir beide haben einander in unsere Freundeskreise integriert. Und sollte ich gerade Lust auf einen Kaffee oder Klatsch und Tratsch über die Ashland University haben, ist Alyssa genau richtig. Und mein Bruder ist wahrscheinlich die lustigste Person, die ich je kennengelernt habe. Niemand kann in jeder SItuation einen passenderenden Joke bringen als er.

Ich habe das Gefühl, der Familienzusammenhalt wächst von Tag zu Tag, genauso wie die Freude am Dasein von einander.

Der Spaß geht weiter, denn schon in wenigen Tagen begebe ich mich auf eine 20 Stündige Busfahrt nach Florida, denn der Schulchor, sowie die Band treten im Disney World auf, was für uns ein Tag Performance und vier Tage Spaß, Sonne und Achterbahnen bedeutet. Ich wünsche allen, die das lesen einen sonnigen Tag und melde mich schon sehr bald wieder zurück!

 

 

 

 

So weit so gut

11/10/2017-7.53 pm

Oh mein Gott, ich schreibe wieder was nach nur gefühlten dreihundert Jahren!

Der Grund dafür ist eigentlich ziemlich leicht: Es ist nichts besonderes passiert. Punkt. Ich glaube nämlich weniger das Menschen darüber lesen wollen, wie ich Zuhause sitze und Netflix schaue.

Naja, was auch immer, ein paar Dinge habe ich jetzt auch mal zu erzählen.

Fangen wir einfach mal mit Halloween an! Ist zwar schon fast zwei Wochen her, war aber eigentlich ganz cool.
Während ich mit meinen mittlerweile kurzen Haaren (Ja, ich ahbe mir hier einen Bob schneiden lassen) und grünartigem Balayage den guten alten Joker dargestellt. Meine Freundin hier aus Italien war Pennywise und meine andere Freundin aus Deutschalnd, die übrigens nur eine Stadt neben mir wohnt, war eine Ägypterin oder wie man das auch nennen mag XD (sie hatte nur Augen-Makeup in diese Richtung).
Gemacht haben wir nicht sonderlich viel, da sie nicht Trick-or-Treaten gehen wollten. Also waren wir am Ende für vielleicht zwei Stunden in der Stadt und haben uns eine Parade angesehen, die aber nur vielleicht zehn Minuten ging.
Oh, und Touristen aus Asien oder so haben uns angehalten und alle mit uns Fotos gemacht xD.

Dann mal was zur Sprachentwicklung hier.
Bevor ich hier hingekommen bin war mein Englisch schon eigentlich fließend kann man sagen. Deshalb erlebe ich hier eher eine Erweiterung des Vokabulars und schottischen Slang XD.
Da wie gesagt meine Freundin, die ebenfalls eine ATS ist, aus Italien kommt, lernt man das schon so´n bissl. Zum Beispiel.. ich meine eingentlich NUR Schimpfworte oder ähnliches, haha.

Was ich mittlerweile zum Schulsystem sagen kann ist nur, dass ich es absolut nicht mag. Zum Beispiel gibt es 1 zu 1 Vorgaben wenn man eine Frage beatworten muss.. Also ich meine wirklich VORLAGEN! Heisst es zum Beispiel explain, musst du IN JEDEM SATZ zuerst sagen welcher Punkt es ist, also der erste oder zweite etc, dann die Frage wiederholen, die frage mit nur ein paar Wörtern beantworten und dann im nächsten Satz ausformulieren. Das ganze sechs mal.
In Deutschalnd würdest du einfach so gut du könntest die Frage beantworten in dem du sie erklärst. Und dieses System haben die hier für jede denkbare Weise, wie du eine Frage formulieren kannst. So viel dazu.

Mittlerweile ist es auch nicht nur einmal vorgekommen, dass man sich einfach am liebsten Nachhause gebeamt hätte, einfach um diesen Schwachsinn in der Schule (meine Empfindung) nicht mehr miterleben zu müssen. Ich kann es manchmal echt nicht fassen, wie viel Geld meine Mutter und zum Beispiel Stipendien bezahlt haben oder immer noch tun um mir das hier zu ermöglichen, nur damit ich mehr Stress in der Schule empfinde ALS JEMALS IM MEINEM GANZEN LEBEN. Und dabei geht es nicht nur mir so. Versteht mich nicht falsch. Ich finde es eigentlich gut, dass wir heir wie normale Schüler behandelt werden und sogesehen keinen Urlaub haben, aber dass meine Mutter Geld dafür bezahlt, dass ich vor Stress in der Schule anfange zu weinen, ist nicht normal.
Und da kann mir auch keiner sagen, dass ich das hätte wissen oder oder mich darauf vorbereiten. Ich bin eine gute Schülerin, erledige meine Aufgaben so gut ich kann und ich kann unheimlich gut auf Zeit oder Druck arbeiten, alles null problemo.. alles Respekt an das schottische Schulsystem mich in diesem Sinne hier begrochen zu haben.
(Generell sind Schulsysteme manchmal ziemlich fehlerhaft und so vielen Schülern ergeht es genau so in Deutschland, aber das ist ein anderes Thema.)

Meine Gastfamilie ist immer noch der wahnsinn und manchmal sagt sie sogar Dinge wie, dass ich auch ihre Tochter bin :).

Also alles in allem: Schule bäähh, in general YAYYY.

Bis dann!

Meine Schule

Hey alle zusammen,

Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe aber ich habe, anders als am Anfang gedacht, nicht so viel Zeit. Das ist aber nichts schlimmes, im Gegenteil es ist gut immer etwas zu tun zu haben. Warum ich aber so wenig Zeit habe, erkläre ich euch in einem anderen Beitrag. In diesem Beitrag erzähle ich ein bisschen was über meine Schule. Alle eindrücke von der Schule und dem System sind natürlich nicht an jeder Schule gleich und haben auch etwas mit der persönlichen Meinung zu tun. Ich möchte, dass ihr beachtet,dass nicht jede Schule gleich ist.

Ich gehe auf die St. Paul’s Secondary School in Oughterard. Etwas was ich in Deutschland an meiner Schule nicht hatte ist die Schuluniform. Diese besteht aus einer dunkelblauen Hose, mit Nadelsteifen, für Mädchen und einer grauen Hose für die Jungs. Allerdings tragen die meisten Mädchen nicht die echte Hose für die Schuluniform sondern eine normale dunkelblaue. Außerdem haben wir ein weißes Poloshirt oder Bluse und einen blauen Jumper, für die Junior (1st-3th year) ist dieser dunkelblau und für die senior(TY-6th year) ist er etwas heller. Dazu müssen wir blaue oder schwarze Schuhe tragen und eine dunkle Jacke.

 

 

Eine weitere Sache die anders ist, als in Deutschland, dass man sich seine Schulbücher selber kaufen muss. Ich brauche 8 Bücher und 2 Lektüren. Für manche Fächer mussten wir Austauschschüler allerdings keine Bücher kaufen, da es sich für uns nicht lohnt. Sonst hätten wir mehr als 10 Bücher. Zum glück haben wir einen Spind für unsere Sachen. 🙂

Die Schule beginnt jeden Tag um 9:00 Uhr und geht Montag und Dienstag bis 15:50 Uhr und Mittwoch bis Freitag bis um 15:10 Uhr. Eine Schulstunde dauert immer 40 Minuten. Nach den ersten 3 Stunden haben wir 15 Minuten Pause. In der Zeit sitzen wir meistens zusammen in der Yearbase essen etwas und reden. Danach haben wir wieder 3 Stunden und um 13:15 Uhr bis 13:50 Uhr Lunchbreak. In dieser Pause verlassen die meisten Schüler das Schulgelände und gehen in einen der Shops. Ich und meine Freunde essen meistens erst Lunch und gehen dann auch in einen der kleinen Shops. man kann sich in den Pausen auch etwas in der Mensa kaufen. Dort gibt es in der Lunchpause auch warmes Essen, allerdings nur zum mitnehmen.

Am ersten Tag mussten wir 3 Wahlfächer wählen. Ich habe mich für Biologie, Geschichte und Hauswirtschaft entschieden.Außerdem konnte man entscheiden ob man Französisch oder Deutsch machen möchte. Ich habe mich natürlich für Deutsch entschieden. Irische Schüler können noch entscheiden ob sie LCVP machen wollen  (dort macht man viele kleine Projekte, aber was genau weiß ich auch nicht). Wir Austauschschüler haben in dieser Zeit mit den Schülern die kein LCVP machen Religion, Sport und Career guidance ( eine art Berufsvorbereitung).Weitere Pflichtfächer sind Englisch,Irisch und Mathe. Für alle die nicht wissen, was Irisch ist, Irisch ist eine der Amtssprachen Irlands. Die Straßenschilder und offizielle Dokumente sind alle in Englisch und in Irisch. Es hat allerdingst keine Ähnlichkeit mit Englisch. Wir Austauschschüler sitzen zwar in Irisch in der Klasse, machen aber unsere Hausaufgaben.

In den meisten Fächern kann man wählen ob man higher oder ordinary level machen möchte. In Mathe und in Englisch sind die Level getrennt aber in den anderen Fächern haben alle Schüler zusammen unterricht machen aber unterschiedliche Hausaufgaben und Tests. Es gibt im 5th year zwei Prüfungen, einmal das Christmas Examen und das Summer Examen. Wir Austauschschüler müssen diese auch mit schreiben.

Ich gehe hier gerne zur Schule. Die Lehrer sind sehr locker und verständnissvoll. In den Klassen ist es im Gegensatz zu meiner Klasse in Deutschland sehr ruhig. Allerdings finde ich es manchmal auch etwas anstrengend, da der Stoff in manchen Fächern sehr schnell durchgenommen wird. Aber mittlerweile, habe ich mich daran gewöhnt.

Es ist jetzt etwas länger geworden als ich dachte und ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen. Bis zum nächsten Beitrag werde ich nicht so lange warten, versprochen. 😉

Eure Anna:)