Ein Weihnachten, welches ich niemals vergessen werde.

Mein Weihnachten dieses Jahr war anders. Nicht so wie sonst. Es war mein Norwegisches Weihnachten. Ein Weihnachten, welches ich niemals vergessen werde und möchte. Es ein unglaublich tolles Erlebnis. Ich habe ein Jahr mal andere Traditionen gefeiert und ich bin einfach sehr dankbar dafür, dass ich das erleben durfte!

In Norwegen fängt es damit an, das am (kleinen) Weihnachtsabend alles vorbereitet wird. Ich habe das Wochenende auf der Farm der Eltern meiner Gastmutter gefeiert. Wir hatten viele Norwegische Traditionen.

Der Weihnachtsbaum, der erst am kleinen Weihnachtsabend aufgestellt und dann geschmückt wird. Das Dinner for one schauen was keiner verpassen will, und obwohl es jedes Jahr geschaut wird, meistens jeder sogar mitsprechen kann, wird herzlich darüber gelacht.“This is so typical German“, bekam ich zu hören. Es war wirklich amüsierend.

3 Nøtter for Askepott ist hier auch ein Absolutes muss! Die Sache, dass es auf einer anderen Sprache und damit meine ich nicht Norwegisch ist, macht die Sache nicht einfacher. Für die Norweger ist es synchronisiert, aber es gibt nur einen Synchronsprecher für alle Figuren. Ein Mann, der gleichzeitig die Stimme vom Prinzen, der bösen Stiefmutter, Aschenputtel und zahlreichen anderen Figuren ist.

Traditionell gibt es am Mittag „Grøt“. Dort ist eine Mandel versteckt und der Jenige, der die Mandel im „Grøt“ hat bekommt ein Marzipanschwein.

Außerdem muss man den Julenissen „Grøt“ vor die Tür stellen. Wenn man es nicht macht, werden sie Dir Streiche spielen und du wirst kein Glück haben und keine Geschenke bekommen.
Am Heiligabend habe ich zusammen mit den Großeltern und meiner Gastmutter Weihnachten gefeiert. Es gab Truthahn und viele andere leckere Sachen! Danach wurden die Geschenke ausgepackt.
Später, so um 23:00, wurden wir spontan bei meinem Gastonkel zum Kaffee und Kuchen eingeladen. Wie ihr seht, ist in Norwegen alles möglich und es ist nie zu spät für Kaffee und Kuchen.

Michelle
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