Dschungelreise – el viaje al oriente!

Drückende Hitze, feuchte Kleidung, überall Grün, der Geruch nach feuchter Natur, Regen, knallende Sonne, bunte Blüten, traumhafte Landschaft, egal wohin man schaut, Affen, Insekten, ein Traum..

Ich bin wieder da und hinter mir liegen ein paar Tage Dschungel, ein paar Tage Abenteuer, ein paar Tage Glück. Denn diese Reise in den Dschungel war spannend, erlebnisreich, aber auch anstrengend.

Alles begann mit der Busfahrt von Machala nach Quito. Wir fuhren den ganzen Tag (12 Stunden) und waren alle froh, als wir abends endlich in Quito ankamen und viele bekannte Gesichter trafen. Am nächsten Morgen fuhren wir alle gemeinsam in Richtung Regenwald. Als wir ausstiegen, am Ufer des „Rio Napo“ überkam uns zunächst eine drückende Hitze. Doch viel wichtiger war die traumhafte Kulisse, in der wir uns plötzlich befanden. Endloses Grün, dazwischen schlängelt sich der Fluss durch die Landschaft, auf wessen Oberfläche die Sonne glitzert. Doch für großes Staunen blieb keine Zeit, denn wir mussten gleich unser Gepäck auf kleine Boote laden, die uns zum Hotel bringen sollten.

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So sah das Ufer aus, an dem wir ankamen. Diese Holzboote brachten uns samt Gepäck zum Hotel.

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Das Hotel befand sich ein Stück flussaufwärts auf der anderen Uferseite. Es erschien uns allen wie eine Oase und das Mittagessen, welches uns gleich nach der Ankunft in Form eines Buffets serviert wurde, sorgte für viele große Augen. Alle Austauschschüler sind es seit 3 Monaten gewöhnt, jeden Tag Reis zu Essen und so sorgte die große Auswahl an Salaten, Nachtisch, Gemüse, Fleisch und Beilagen einfach für sehr viele glückliche Gesichter und übervolle Mägen. Den restlichen Tag verbrachten wir im Hotelpool oder in den zimmereigenen Hängematten.

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Die schöne Hängematte auf unserem Balkon mit wunderschöner Aussicht auf den Fluss.

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Am nächsten Morgen, nachdem wir mit Pfannkuchen, jeder Menge Früchten und richtigem Müsli versorgt waren, fuhren wir mit den Booten in ein Reservat. Dort machten wir eine dreistündige Tour durch den Regenwald, ab und zu wurden uns Pflanzen und Tiere erklärt und alle bestaunten die tolle Kulisse. Es war wirklich interessant, aber auch sehr anstrengend, da es furchtbar heiß und sehr feucht war.

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Wir wurden dann zum Flussufer gefahren, wo bereits gebaute Floße auf uns warteten. Zu zwölft nahmen wir dann Platz und durften uns dann den Dschungelfluss bis zum Hotel treiben lassen, was aufgrund der großen Hitze wirklich eine tolle Abkühlung war.

Abends konnten wir noch ins Dorf hinter dem Hotel gehen, ein bisschen die Landschaft erkunden oder einfach in der Hängematte entspannen.

Ich habe so eine Fülle an Grün wirklich noch nie gesehen und finde, der Regenwald hier ist ganz anders als Wälder, die man eben sonst so kennt. Teilweise kann man keine 5m weit blicken, so viele Bäume und Pflanzen gibt es. Selbst wenn man nach oben blickt, erstreckt sich über einem ein riesiges Dach aus Blättern, Blüten und Grün und ab und zu verirren sich Sonnenstrahlen durch das Blätterdach, die dann alles zum Leuchten bringen. Es ist einfach schön.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Boot zu einer Art Auffangsstation für Tiere mitten im Wald. Dort sahen wir Papageien, Wasserschweine, Affen und vieles mehr, leider nur hinter Gittern, was schade war. Auf dem Weg dorthin bekamen wir jedoch einen Affen in freier Natur zu sehen, der sich über uns durch die Bäume bewegte, was natürlich alle dazu brachte, sofort die Kamera zu zücken. Die Auffangsstation war sehr interessant und man sah viele Tiere, die wir sonst im Wald wohl nicht gesehen hätten.

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Auch diesmal kamen wir wieder über den Fluss zurück zum Hotel, in großen Gummi-Schwimmreifen konnten wir uns auf dem Fluss zurücktreiben lassen. Das hat natürlich richtig viel Spaß gemacht und uns allen einen heftigen Sonnenbrand eingebracht.
Nachmittags waren wir dann in einem Schmetterlingshaus, in dem es eine Vielzahl an bunten, schönen Schmetterlingen gab. Die Fotos lade ich in einem separaten Blogeintrag hoch, da es zu viele sind. Man konnte dann noch ein paar Souvenirs aus dem Dschungel kaufen, sowas wie Blasrohre, Messer oder Schmuck und den Rest des Abends nach Belieben im Hotel oder im Dorf verbringen.

Die Reise war, wie schon erwähnt, einfach wunderbar. Ich hatte keine Vorstellung, wie der Regenwald aussieht und werde all diese Dinge, die ich auf dieser Reise, gesehen und erlebt habe, wohl nie wieder in dieser Form erleben. Diese Natur ist einzigartig und wenn man sie mal gesehen hat, dann versteht man irgendwie, warum es so unheimlich wichtig ist, sie zu schützen. Mir hat die Reise viel gebracht, viele neue Eindrücke, viel Wissenswertes und viele schöne Erlebnisse. Außerdem habe ich ein bisschen entspannt, denn ein Austauschjahr ist anstrengender, als man denkt.

Mit diesen Worten beende ich diesen Blogpost und wenn noch irgendwelche Fragen aufkommen, bin ich gerne bereit, sie zu beantworten.

Die Schmetterlingsbilder folgen im nächsten Post,
bis bald, eure Maria.