Weihnachten und Silvester in den USA

Hello guys,

Ich wünsche allen, die das gerade lesen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr! Und ich hoffe natürlich auch, dass alle ein wunderschönes Weihnachtsfest mit der Familie verbracht haben. Wie mein Weihnachtsfest hier in den Vereinigten Staaten war mit meiner Gastfamilie erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Angefangen haben die Weihnachtsferien bei uns am Dienstag bevor Heiligabend und die letzten drei Tage sind wir ausschließlich für Prüfungen in die Schule gegangen. So richtig anstrengend und fordernd waren die aber nicht, denn wie viele Test hier auch, wurden diese Prüfungen in Rahmen von mutiple choice abgelegt. Sowohl meine Gastgeschwister als auch ich haben alle Prüfungen erfolgreich gemeistert und sind voller Vorfreude in die Ferien gestartet. Meine Schwester Alyssa ist aus dem college wieder zurückgekommen, doch Dad musste geschäftlich für ein paar Tage verreisen, weswegen Mom die meiste Zeit mit uns verbracht hat. Wir haben The Christmas Story geschaut, was hier in Amerika zu einer kleinen Tradition geworden ist. Daraufhin haben wir das Set und Museum davon besichtigt, da der Film größtenteils in Cleveland gedreht wurde. Danach haben wir im Hofbrauhaus gegessen, ein Restaurant mit deutschen Gerichten und ich muss zugeben, dass ich ein wenig Heimweh bekommen habe. All das Vertraute zu sehen, aber irgendwie doch nicht zu Hause zu sein, bereitete mir ein mulmiges Gefühl. Doch Mom hat das sofort mitgekriegt und nur noch mehr Zeit mit mir verbracht, deswegen war das Problem auch schon sehr bald behoben. Am nächsten Tag haben wir Castle Noel besucht, was ein riesengroßes Weihnachtsmusem ist. Dieses ist nur ein paar Minuten von unserem Haus entfernt und sehr bekannt und beliebt. In New York gibt es jährlich Schaufenster, die mit dem verschiedensten Weihnachtssachen geschmückt werden. Und diese durften wir in dem Museum bewundern, genauso wie viele Einzelstücke aus berühmten Filmen.

Einen Tag vor Christmas Eve sind wir zu Freunden gegangen und haben ein kleines Weihnachtsfest gefeiert. Dort haben wir Gingerbread Houses gemacht ( was mir erstaunlicherweise sehr viel Spaß bereitet hat) und schon einmal sehr viele Süßigkeiten gegessen. Am Sonntag war dann Chistmas Eve und anders als in Deutschland packt man in Amerika die Geschenke erst am nächsten Morgen aus. Doch wie auch in Deutschland sind wir in die Kirche gegangen und hatten ein großes Weihnachtsessen im Haus meiner Großeltern. Ich habe an dem Abend sehr viel über Familie und Traditionen nachgedacht und hätte kaum dankbarer sein können, mein Weihnachtsfest mit dieser wunderbaren Familie verbringen zu dürfen. Wir haben gewichtelt und wir sind alle mit sehr guten Geschenken wieder nach Hause gekommen.

Meine Familie und ich

 

Der Vater meines Großvaters hier, war einst ein herausragender Maler und hat viele Sachen für Firmen gezeichnet. Unter anderem auch die Weihnachtsmänner für Coca-Cola. Überglücklich bin ich mit einem Originalbild von ihm nach Hause gegangen und konnte gar nicht genug davon kriegen, es mir anzusehen.

 

An Christmas Eve schlafen alle meine Geschwister zusammen in einem Raum um dann morgens in Wohnzimmer zu stürmen und Geschenke auszupacken. Auch das haben wir dieses Jahr gemacht und ich habe es sehr genossen zu sehen, wie meine Geschenke ausgepackt werden. Am selben Abend sind wir noch ins Tokoy’s gegangen, was eines der Lieblingsrestaurants meiner Familie ist. Doch zu lange durften wir nicht wach bleiben, denn am nächsten Tag schon, haben wir uns auf die sechsstündige Fahrt nach York, Pennsylvania gemacht. Dort haben wir die andere Seite der Familie besucht und ich habe die lustigste Person kennengelernt, Hektor. Er ist der Mann, der Schwester von Mom und gebürtiger Argentinier. Wir beide konnten uns, trotz Akzents sehr gut verstehen.

Da New York City nur ein paar Stunden entfernt ist, haben wir auch diese Stadt besucht. Ich habe mich sofort in diese Stadt verliebt, denn all die Lichter und die ganzen verschieden Menschen, habe mich wie magisch angezogen. Wir haben so gut wie alle Hotspots dieser Stadt gesehen und ich habe sowohl den besten Cupcake meines Lebens, als auch das leckerste Sushi gegessen. Alles in allem war dieser Trip einfach nur ein großer Erfolg.

Times Square

Wieder zu Hause angekommen, stand auch schon das neue Jahr vor der Tür, welches wir mit Familie und Freunde zusammen begrüßt haben. Das war natürlich nicht zu vergleichen mit einer russischen Silvesterparty, aber dennoch gemütlich und schön. Einige Stunden zuvor habe ich Russland sowohl Deutschland angerufen und ihnen ein Frohes Neues Jahr gewünscht.

All das war so eine schöne Zeit, gar nicht traurig oder einsam.

Auch wenn wir eigentlich schon zwei Tage später zur Schule gehen sollten, blieben wir zu Hause bis heute auf Grund von zu viel Schnee und einer Eiseskälte. Das hat die Ferien natürlich nochmal um einiges verlängert, doch jetzt bin ich auch bereit all meine Energie in dieses Jahr zu stecken und es in vollen Zügen zu genießen.

Ljuba

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