Aarhus <3

Hej,

wie die Zeit vergeht… Ich glaube nie ist die Zeit schneller für mich vergangen, als sie es jetzt tut. Es sind nur noch 81 Tage, bis ich im Bus nach Berlin zur YES-Tagung sitze. Die YES ist gewissermaßen eine Brücke für mich, zwischen dem Vermissen von Gastfamilie, dänischen Freunden und Dänemark selbst, und der Vorfreude auf zu Hause mit Familie, Freunden und allem was dazu gehört.

Das Thema der diesjährigen YES (Young Europeans Seminar) ist „human rights in a digitalized world“. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das vielleicht alles sh´chonmal erklärt habe, auf jeden Fall erkläre ich es hier und jetzt (…nochmal?). Alle Austauschschüler die mit YFU in einem europäischen Land ihren Austausch gemacht haben, das hat nichts mit EU zu tun, einfach auf dem Kontinent, aber eben auch selbst in Europa leben. Das heißt wir werden ein paar hundert Leute. Besonders freue ich mich die VBT Leute wiederzutreffen, da meine VBT ja eine reine Europa-Fahrer-Gruppe war, sodass alle dort sein werden 🙂 Ich verlinke euch hier mal den Link zum Blog der diesjährigen YES, falls jemand interessiert ist: HIER

Die letze Woche hatte ich Osterferien, die aber anders als in Deutschland nur eine Woche lang sind. Meine Gastfamilie und ich waren von Dienstag auf Mittwoch in Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks. Für Leute die nicht ganz wissen wo wir georafisch sind. Ich wohne an der allerallersüdlichsten Küste Seelands. Aarhus liegt aber auf Jütland, das ist also schon ein Stückchen weg 😉 Auf dem Hinweg haben wir auch meine eine Gastoma besucht, die wohnt in Fredericia, das liegt auch auf Jütland, wenn man von Fünen aus nachJütland fährt, dann ist man eigentlich schon so gut wie in Fredericia, also war das kein großer Umweg.

Am Nachmittag waren wir dann noch im Moesgaard Museum in Aarhus. Echt spannend und ein ziemlich schickes Gebäude. Das Museum wurde vor cirka einem jahr eröffnet, es ist also alles noch total neu. Vorher war die Sammlung im alten Museum „nebenan“ auf einem alten Hof mit großer Villa.

Das Museum! Auf das Dach, das gewissermaßen ein künstlich angelegter, geometrischer Hpgel ist, kann man draufgehen - Klasse Aussicht!

Das Museum! Auf das Dach, das gewissermaßen ein künstlich angelegter, geometrischer Hügel ist, kann man draufgehen – Klasse Aussicht!

moesegaard eingangAlso das ist echt ein Tipp, am Tag nachdem wir da waren wurde auch noch eine Ausstellung mit zehn der berühmten chinesischen Terrakotta-Kriegern eröffnet, ich meine sogar der Kronprinz soll zur Eröffnung da gewesen sein. Wir waren wie gesagt einen Tag vorher da, sodass wir davon nur gehört haben 🙂 Trotzdem war das eecht spannend. Es gab mehrere Bereiche zu Bronzealter, Eisenalter (wörtlich vom Dänischen übersetzt, keine Ahnung ob das vielleicht auch anders heißt!). Natürlich auch Wikinger 🙂 Der große Schatz des Museums ist eine Moorleiche! Der Typ wurde wohl vor vieeeelen Jahren getötet und ins Moor geworfen, der hat noch Haut, Haare… Alles! Faszinierend und eecht gruselig!

Am Mittwoch waren wir im ARoS (->der alter Name von Aarhus!), einem ziemlich spannenden Kunstmuseum. Von Außen nicht so mega ansprechen, so architektonisch… Aber von innen ganz schön schick!

aros naeher dran aros eingang

ARoS innen :-)

ARoS innen 🙂

So gut wie alle Austauschschüler hier in Dänemark haben schonmal ihr Profilbild zu einem Bild aus dem „Regenbogengang“ geändert. Verständlicherweise, denn der Regenbogengang ist, Überraschung, ein Gang, dessen Fenster von Scheibe zu Scheibe die Farbe ändern, sodass ein Runder Gang auf dem Dach einstaht, man ist so hch, dass es sich wirklich fast wie ein Regenbogengang anfühöt, auch weil die Fenster von ganz am Boden bis ganz an der Decke gehen. Echt klasse. Und er Blick über Aarhus auch 🙂

WP_20150401_013 WP_20150401_014 WP_20150401_017 WP_20150401_016Ansonsten gibt es so gut wie alle Kunststile und Epochen in diesem Haus vertreten. Es fängt oben an mit klassischen, wichtigen und weniger wichtigen, aber nicht weniger reichen Leuten in Goldrahmen und geht weiter über Expressionismus, New Nordic (glaub das war eine Sonderausstellung…), etwas wovon ich den Namen vergessne habe, war sowas wie „Beyond the darkness“ oder so. Man startet auf jeden Fall im dunklen und es kommen verückte Skulpturen und alles mögliche andere. Der beste Teil dieser Teil-Ausstellung war ein Raum voller Nebel. Man konnte keinen Meter weit sehen… Di Wände wurden in verschiedenen farben angeleuchtet, sodass man ein rance Gefühl hatte. Ich finde mankann es mit der vorstellung vom „Himmel“ vieler Personen vergleichem. Alles ist hell und weiß, mit einem Regenbogen, man sieht kaum andere menschen, sleten ihre Schatten. Komisches Gefühl, aber tolles Erlebnis. ich finde so muss Kunst sein. Dass man sie erinnert, Kunstwerkedie man mit dem ganzen Körper erlebt bleiben mir meist beonders in Erinnerung, deshalb gefiel it auch ziemlich viel im ARoS… 🙂

Im untersten Stockwerk sitzt „The Boy“. Das ist echt ein witziges Kunstwerk. Das ist ein Typ, hockend mit den Händen um die Beine geschlungen, bestimmt an die fünf Meter hoch. Unglaublich realistisch und trotzdem scheint er von einem andern Stern zu sein 😀 WP_20150401_023Im selben Stockwerk ist eine Unglaublich tolle Ausstellung: „Something strange, this way“. Sie besteht aus verschiedenen Räumen, die mit düsteren schwarzen, nicht gruseligen, Gängen verbunden sind. Echt unglaublich Ideen und Werke sind in diesem „Labyrint“ verborgen. Ihr versteht sicher wenig, aber die Fotos und das Video der „Killing Machine“ sind ja trotzdem verständlich 😉 HIER

Danach waren wir noch etwas bummeln, in der echt schönen Stadt Aarhus. Sie erinnert mich etwas an Straßburg, für die die Straßburg kennen 😀 Dei kleinen Kanäle tragen zu der tollen Atmosphäre der Bummelstraßen bei… Und unser Wetter war auch echt klasse 🙂

innenstadtDas Rathaus ist auch etwas speziell, es wurde vom dänischen Star-designer Arne Jakobsen entworfen. Seine Stühle für ein Hotel in Kopenhagen (Er hat das komplette Hotel entworfen. Bis ins kleinste Detail ALLES, die Sessel waren eigentlich fürs Hotel gedacht, wurden aber beliebt auf der ganzen Welt!).

rathaus arne jakobsen

Am Freitag den dritten hatte ich Geburtstag. Dazu schreibe ich aber jetzt noch einen extra Post, sodass das etwas seperiert ist und dieser Post nicht unendlich lang wird 🙂

Also bis bald,

Lilli 🙂