Eine Ende aber kein Abschied für ewig

 

 

Hallo zusammen,

seit meinem letzten Eintrag ist es nun wieder eine Weile her und schlimmer wie je zuvor fliegt die Zeit nur so an mit vorbei und in 10 Tagen, ist mein Auslandsjahr, auf das ich so lange hin gefiebert habe auch schon wieder vorbei…

Es ist echt komisch an manches zurück zu denken und zu sagen, das ist 10 Monate her.

Oder daran, als ich mit meinen Freundinnen auf dem Weg nach Hause war, mit 5 Mädchen auf der Rückbank des Autos (eingequetscht und super unbequem) mit lauter Musik und eine Erinnerung auf meinem iPod bekommen habe „100 Tage in Südafrika“. Als ich das dann mit ihnen geteilt habe (eher ihnen zugeschrien (die Musik! ;-)), haben wir alle zusammen einen „Bar-One“ geteilt und diesen besonderen Tag gefeiert.

Es sind diese kleinen und großen Momente, die das ganze Jahr unvergesslich gemacht haben und die ich niemals vergessen möchte.

 

Ich muss auch sagen, dass ich super glücklich bin, dass ich recht viele Fotos von allem gemacht habe, denn manchmal erinnre ich mich durch die Fotos an Momente die ich sonst vergessen hätte. Auch mein Tagebuch (das ich nach 5 Monaten aufgehört habe, worauf ich echt nicht stolz bin!)

 

Jetzt zu dem was seit meinem letzen Blog geschehen ist. Ich bin 16 geworden! Yeah! An meinem Geburtstag war ich erst in der Schule, wo mir ein paar Freundinnen einen 16-Button an meinen Schulpulli gesteckt haben, damit alle wissen, dass ich Geburtstag habe. (Ich bin die jüngste in der ganzen Stufe, da in die die 11.Klasse gehe und da schon alle 17 oder 18 sind.) Ich habe einen Blumenpott bekommen und Schokolade (deustche!). Das war wirklich schön.

Zu Hause war am Morgen noch niemand außer meinem Gastvater wach also hat der Geburtstagsvibe erst in der Schule angefangen und das hat mich echt gefreut. Als ich nach Hause kam, war mein Gastbruder und Gastschwester da und haben mir gratuliert. Ich war ein bisschen enttäuscht, weil es sich irgendwie nicht wie Geburtstag angefühlt hatte..bis dann! Ich bin in mein Zimmer gekommen und mein ganzer Raum war voll mit Luftballons und „Happy Birthday“ Girlanden. Und auf meinem Bett lagen viele kleine Geschenke, von jedem etwas. Meine Gastmutter war am meinem Geburtstag noch in Thailand um dort zu arbeiten, deswegen gab es keinen selbstgerechten Kuchen. Aber meine „Intern-Gastgeschwister“ haben mich noch später am Abend mit Kuchen überrascht, was echt super war. Yummy! 🙂

Freitag Abend habe ich noch mit ein paar Freunden bei uns gegrillt und einfach nur zusammen gesessen und gechillt.

 

Dann war der Geburtstag meiner Mama und wir haben mit ein paar Freunden der Familie gegrillt (ja, gegrillt wird gerne). Außerdem war Doina zu besuch, eine ehemalige Internin. Das war super lustig.

 

Danach hatte ich eine Woche Ferien, in der meine Gastschwester Ami und ich zusammen das Zimmer der Interns, mein Zimmer und das Wendy renoviert, was super viel Spaß + Arbeit war und zu sehenswerten Resultaten geführt hat.

 

Ich war auch bei meinem ersten Rugby Match, Blou Bulls gegen Stormer. Die Stimmung im Stadion war sehr beeindruckend und ein unvergessliches Erlebnis, auch wenn ich die Regeln immer noch nicht verstehe 🙂

 

Danach war ich mit meinen Gasteltern und einem meiner Gastbrüder in Durban, wo wir eine super tolle Zeit hatten. Wir waren viel am Strand, obwohl es recht windig war. Abends haben wir Räder geliehen und sind an der Promenade entlang gefahren, bis zum Stadion, haben Strand-Fußball gespielt und waren viel Curry essen, denn Durban ist bekannt als „Kleinindien“, und es verdient den Namen definitiv.

 

Vor gut 2 Wochen hatte ich meine Re-Entry Orientierung mit YFU, was echt schön war, wieder zusammen mit einigen von den Austauschschülern zusammen zu kommen, aber auch traurig um zu realisieren, dass alles so gut wie vorbei ist.

 

Im Moment schreibe ich Exams und muss daher nur manchmal in die Schule.

Diese Wochenende hat eine der Volunteers geheiratet und ich hatte die Möglichkeit auf eine südafrikanische Hochzeit zu gehen.

 

Langsam habe ich angefangen meinen Koffer zu packen, und auszusortien. Kommt mit, kommt vielleicht mit, bleibt hier.

 

Das Mitbringsel Problem geht auch wie nach jeder Reise los, doch ich mach mir keinen Stress, den Platz ist im Koffer eh nicht viel und wenn es eines ist, dass ich hier in Südafrika gelernt habe, dann ist es, sich nicht zu viele Sorgen zu machen 🙂

 

Liebe Grüße ein letzes Mal (für dieses Jahr) aus Südafrika und vielen Dank!

eure Lea