BeautYFUl South Africa

 

 

 

Hip Hip Hurra der Sommer kommt!
Nachdem es vor einigen Wochen noch Fruhlingshaft Frisch war, kann man jetzt langsam merken, dass der Sommer kommt. Das merkt man daran, dass man morgens um 5:30 Uhr schon schoenen blaunen Himmel und Sonne hat, dass die Schuluniform auf den Rock statt der Hose umgestiegen ist und dass es gerne nachmittags mal kraftigt regnet und manchmal auch Gewittert (typisches Joburg Wetter!). Jetzt bin ich doch sehr dankbar, dass das Haus kuhl ist wenn man aus der Schule kommt.

Die letzten 2 Wochen hatte ich Exams, die in Sudafrika immer am Ende des Terms (insgesamt 3 Terms) sind. In fast allen Fachern schreibt man also 2 Exams, die fur das Endabschlusszeugnis super wichtig sind.  Wahrend dieser Zeit dreht sich alles nur ums lernen und wenn man nicht schreibt, bleibt man entweder zu Hause und lernt oder lernt in der Schule im Mediacenter. Fur mich war es super komisch so viel Druck wegen Schularbeiten zu haben, da hier alles auf einmal kommt und in Deutschland alles uber das Jahr verteilt ist. Dennoch (ok lass mal Bio und Mathe aus dem Spiel) waren die Exams glaube ich ganz gut. Jetzt bin ich fertig mit diesem Schuljahr und somit mit Grade 10, das ging ganz schon schnell!

Vor einiger Zeit war der „YFU Family Day“ in Pretoria, wo wir uns bei einem Swimming-Pool getroffen haben und dort gemeinsam ein Picknick veranstaltet haben. Hierbei kann ich sagen, dass YFU SA super cool ist und jeder Ausflug Spass macht!
Ausserdem war ich Weihnachtsgeschenke fur meine Familie und Freunde in Deutschland shoppen auf einem typischen Sudafrikanischen-Craft-Mark, wo Dinge wie Leder und traditionelle Kleidung verkauft warden, aber auch Souvenirs fur Touris.

 Nach dem Maria (in Ecudor- auch Bloggerin bei YFU mit einem tollen Blog!) mich gefragt hat ob ich vielleicht mal uber die sudafrikanische Sicherheit schreiben kann, mache ich das doch gernen. Also ich lebe in Johannesburg (das ja in vielen Augen eine der gefahrlichsten Stadte der Welt ist), aber in einem judischen Viertel, das recht ruhig ist. Dennoch kann ich den Unterschied zwischen Deutschland und Sudafrika deutlich spuren. Selbst tagsuber darf ich nicht alleine zu den Shops laufen, sondern muss immer mit meiner Gastschwester gehen und wir mussen unbedingt bevor es dunkel ist zuruck sein. Ausserdem erzahlen mir hier viele wie sie zum Beispiel schonmal ausgeraubt wurden, was in Deutschland eine riesige Geschichte ware, gehort hier „zum Alltag“. Mir ist hier noch nichts schlimmeres passiert, als auf der Strasse von Mannern angebaggert worden zu sein, doch das ist normal und unvermeidbar. Regel Nummer 1: wenn jemand dich anspricht, den du nicht kennst,  einfach weiter gehen. Naturlich sollte man nicht zeigen, dass man Geld hat und wenn ich zum Beispiel alleine mit meiner Gastschwester unterwegs bin habe ich immer einen Rucksack dabei, wo ich meine Wertgegenstande reinpacke, wenn ich sie mit habe und trage nicht die beste Kleidung die ich habe. Ich denke, man kann sagen, dass Sudafrika gefahrlicher ist als Deutschland, aber man sollte keine grosse Angst haben. Letztendlich ist es auch Einstellungssache, meine Gastmutter zum Beispiel findet es zum aufregen, wenn man sagt, dass Joburg gefahrlicher ist als sonstwo den Crime kann uberall auf der welt vorkommen.

Bald geht es auf nach Cape Town (8 Tage!) worauf ich mich schon super freue, dann gibt es auch wieder einen langeren Bericht!

Bis dahin liebe Gruesse,
Eure Lea