Vier Monate.. Tut mir leid fuer Wiederholungen :)

Meine Gastfamilie ist echt so  toll. Die sind einfach nur unglaublich und ich bin ihnen dankbar fuer alles das sie fuer mich gemacht haben. Sie helfen mir auch immer wenn ich Heimweh habe und so. Meine Gastmutter und ich ‚zanken‘ uns zwar manchmal aber wir verstehen uns richtig gut! Also denke ich zumindestens 🙂
Stuart hat im Moment Ferien und ist zu Hause, was richtig cool ist weil er ziemlich witzig wird und es deshalb nie langweilig wird. Leider geht er im Januar fuer drei Monate mit einer College Klasse nach Guatemala.
Schule ist immer noch irgendwie Schule 🙂 Aber es macht schon mehr Spass als in Deutschland. Dadurch dass man jedes Fach jeden Tag hat, kann man viel mehr in die Faecher reingehen und kann vioel mehr behalten auch wenn es manchmal ein bisschen eintoenig ist. Ich habe ein paar Faecher wie College in school English, Trig/Pre Calc und Government die ich gerne mag. Die anderen sind so naja. Ich werde nach dem Semester das Mitte Januar vorbei ist, French 2 (was der hoechste Franzoesischkurs ist) fuer American History und fuer Gebaerdensprache (was ich echt hasse) noch ein Englisch kurs. Wahrscheinlich nehme ich auch zum Spass German. Meine noten sind alle A oder A- ausser Englisch weil das echt sehr hart ist.
 Aber Schule wird besonders dadurch gut, dass man eigentlich die ganze Zeit in der Schule ist. In der Musicalzeit war ich nicht selten von 8 bis 22 Uhr in der Schule. Und so machen das viele Leute. Man isst in der Schule, schlaeft, mach seine Hausaufgabem, macht Sportarten und trifft seine Freunde. Die Sportarten verbinden auch die Leute. An Spieltagen ziehen sich die Leute in den Schulfarben oder die Spieler ziehen sich schick an. Es ist echt toll wie die Schueler sich gegenseitig unterstuetzen! Egal ob es Football, das Musical oder Math League ist. Ich bin jetzt nicht in so vielen Sachen aber immerhin math League und den Plays!
Die Lehrer hier sind auch besonders toll. Meine Englischlehrerin sowie Theaterdirektorin, Mrs Ebnet, hat mir so viel in so kurzer Zeit beigebracht und mein Mathelehrer, Mr. Stenberg, ist der erste Lehrer (ausser meinem Papa) der mir Mathe wirklich erklaeren und ist auch noch total witzig. Die lehrer sind hier auch sehr viel privater und sind auch mehr Freunde was mir sehr gut gefaellt.
Freunde habe ich auch schon ein paar. Wobei man manchmal nicht wiess ob das Leute sind mit denen mal redet oder so richtige Freunde. Besonders gut verstehe ich mich mit Sadie, Sho und Manuela (den Austauschschuelern aus Brasilien und Japan), und Manuelas Gastgeschwister Bailey und Laney, aber da sind noch sehr viel andere Leute, aber das ware mir jetzt zu kompliziert zu erklaren wer die sind so. Aber ich merke auch wie viel ich schon mutiger gewordn bin und mittlerwile rede ich auch schon viel mehr mit Leuten!
Die besten Freunde habe ich eigentlich beim Musical kennengelernt und die sind alle total, wenn ich zum Beispiel mal Probleme mit Verstandiging habe…
Jetzt zum farmleben. Im Sommer und Herbst war es einfach nur wundervoll. Wir hatten Schweine, die jetzt richtig leckeres Fleisch sind und Huehner, um die wir uns immer noch kuemmern, unf um die habe ich mich eigentlich alleine gekuemmert. Dann haben wir noch sehr viele Kuehe, die ich einfach nur liebe!. Als ich hier war, sind mehr als 7 Kaelbchen geboren und es war einfach nur suess! Ich bin oft mit Tony, meinem Gastvater, zu den Kuehen gefahren und durfte sie auch manchmal mit Heubaellen fuettern. Das war echt cool, weil man in so einer art minitraktor, oder Bobcat, drinsitzt und damit diese richtig schweren Baelle heb und sie rumfaehrt. Auch die Apfelernte war cool, und die Aepfel sind die besten Aepfel der Wlet, ich wuenschte ich koennte euch allen welche schicken! Jetzt wo es so -25 Grad und wir einen halben meter Schnee haben ist es eher nervig, aber was soll man machen?! ich bin echt eingrosser Fan vom Landleben geworden und habe auch schon mein eigenes Meer und so 😉
Jetzt zu einem Tollen Teil: Dem Musical. Es geht um ein schottisches Dorf das nur alle hundert Jahre fuer einen tag erscheint. Sie leben praktisch noch im 16. jahrhundert. Dann wird das Dorf von zwei New Yorkern entdeckt und einer verliebt sich in eins der Maedchen. Die zwei oder drei Monate waren unglaublic, die Leute sind einfach unglaublic. Es war ein Community Muscial, das heisst das auch Erwachsene mitgemacht haben und es war so toll. Ich habe Sachen gemacht und sie zu lieben gelernt vor denen ich vorher Ansgt hatte wie Schauspieler, Tanzen und Singen. Auch habe ich viel am Set mitgearbeitet. Am Ende war dann alle diese Zeit investiert: Und dann kamen die Auffuehrungen. Es war einfach genial. Wir waren mit unsern coolen schottischen Kostuemen und Stage Make Up auf der Buehne und der Vorhang wurde geoeffnet und es wra mega. Und wenn man dann Applaus bekommt und Standing Ovations ist einfach nur toll! Nach jeder Auffuehrung haben wir uns aufgestellt und uns wurde gratuliet. Es war so unglaublich!
Es war eine richtig tolle Zeit und ich habe sehr viel gelernt, obwol ich noch nicht mal alleine geredet habe oder so… Es war einfach nur toll!
Als naechstes steht jetzt One Act an. Das ist eine Art Theater Wettbewerb bei dem ein Stueck auf 35 Minuten gekuerzt werden und man muss das Set in 10 Minuten an verschiedenen Orten aufbauen. Das heisst man packt das ganze Set ein und reist zu anderen Schulen und tritt gegeneinander an. Ich kann leider nicht mitmachen, weil ich ein Direct Placement habe, aber ich bin Student Director und Stage Manager, dass heisst ich organisiere sehr viel und bin sowas wie die Asiistentin von der Regisseurin.
Wir haben das Stueck ‚And they dance real slow in Jackson‘. Es geht um ein geistig behindertes Maedchen die mehr oder weniger an den Rollstuhl gefesselt ist. SIe lebt in Amerika in den 1950s. Es springt oft zwischen ihrer Kindheit, wenn sie 15, 18 und 24 Jahre alt ist. Und dann gibt es Szenen mit Stimmen in ihrem Kopf ist. Es ist sehr intensiv und echt beruhrend und es macht einen nachdenklich. Es macht echt Spass und wir gewinnen 🙂
Auch habe ich hier sehr viel ueber Politik gelernt: Mein Gastvater nimmt mich oft zu politischen Veranstaltungen mit und meistens ist es auch sehr interessant. Ich habe schon beide Senatoren von Minnesota getroffen. Es ist echt cool. ich lerne sehr viel.