¡Uruguay ich komme!

Heute ist es soweit… Jetzt heißt nur noch ¡Adiós Alemania y Hola Uruguay! Ich darf endlich in dem so lang ersehnten Flugzeug sitzen und in wenigen Stunden landen und den erhofften uruguayischen Boden unter meinen Füßen spüren.

Jetzt bin ich hier … Tarariras, Colonia, Uruguay 🙂 … Und das schon seit 3 Wochen. Es scheint als sei nicht nur der August 2014 ein toller Monat, sondern jegliche Erfahrungen die mir Uruguay zu tun haben.
Mittlerweile habe ich mich auch schon an das uruguayische Spanisch gewöhnt… Hier wird jegliches y oder ll als „sch“ ausgesprochen und das „s“ ist so wie das deutsche „r“ … Etwas was man kaum ausspricht. Dazu kommt noch, dass man hier das spanische du (tú) kaum nutzt und stattdessen eine neue Verform nutzt, dem „vos“. Statt „vosotros“, der zweiten Person plural, wird „ustedes“ genutzt (dritte Person plural) …
Es dauert zwar ein bisschen bis man sich daran gewöhnt hat, jedoch ist das das uruguayische Spanisch wesentlich melodischer und für mich „schöner“ als das Original.
Angefangen hat alles auch ziemlich angenehm … Direkt am ersten Tag in der Schule wurde ich zum „café del bosque“ eingeladen, um die Nacht der Nostalgie (noche de la nostálgica) zu feiern, der Nacht, der einer Zeitreise gleich ist. Erwachsene ziehen sich so an, wie es vor 20-40 Jahren üblich war und erleben deren Jugend alljährlich wieder und wieder.
Die Musik war zwar nicht so wirklich ganz nostalgisch, dafür durfte ich aber direkt die in Uruguay typische Musik erleben … Cumbia, Cumbia und Cumbia … Und das ÜBERALL!!
Cumbia im Auto, Cumbia auf der Straße, Cumbia in der Schule, Cumbia sogar bis ins Schlafzimmer … Ich brauche an einem Wochenende nur das Fenster zu öffnen … Und schon höre ich Cumbia.
Man sitzt im Auto dreht kreise und hört Cumbia bei voller Lautstärke und offenen Fenstern. Wenn man mal am Platz mit Freunden Mate trink … Cumbia aus den Autos!