So weit so gut

11/10/2017-7.53 pm

Oh mein Gott, ich schreibe wieder was nach nur gefühlten dreihundert Jahren!

Der Grund dafür ist eigentlich ziemlich leicht: Es ist nichts besonderes passiert. Punkt. Ich glaube nämlich weniger das Menschen darüber lesen wollen, wie ich Zuhause sitze und Netflix schaue.

Naja, was auch immer, ein paar Dinge habe ich jetzt auch mal zu erzählen.

Fangen wir einfach mal mit Halloween an! Ist zwar schon fast zwei Wochen her, war aber eigentlich ganz cool.
Während ich mit meinen mittlerweile kurzen Haaren (Ja, ich ahbe mir hier einen Bob schneiden lassen) und grünartigem Balayage den guten alten Joker dargestellt. Meine Freundin hier aus Italien war Pennywise und meine andere Freundin aus Deutschalnd, die übrigens nur eine Stadt neben mir wohnt, war eine Ägypterin oder wie man das auch nennen mag XD (sie hatte nur Augen-Makeup in diese Richtung).
Gemacht haben wir nicht sonderlich viel, da sie nicht Trick-or-Treaten gehen wollten. Also waren wir am Ende für vielleicht zwei Stunden in der Stadt und haben uns eine Parade angesehen, die aber nur vielleicht zehn Minuten ging.
Oh, und Touristen aus Asien oder so haben uns angehalten und alle mit uns Fotos gemacht xD.

Dann mal was zur Sprachentwicklung hier.
Bevor ich hier hingekommen bin war mein Englisch schon eigentlich fließend kann man sagen. Deshalb erlebe ich hier eher eine Erweiterung des Vokabulars und schottischen Slang XD.
Da wie gesagt meine Freundin, die ebenfalls eine ATS ist, aus Italien kommt, lernt man das schon so´n bissl. Zum Beispiel.. ich meine eingentlich NUR Schimpfworte oder ähnliches, haha.

Was ich mittlerweile zum Schulsystem sagen kann ist nur, dass ich es absolut nicht mag. Zum Beispiel gibt es 1 zu 1 Vorgaben wenn man eine Frage beatworten muss.. Also ich meine wirklich VORLAGEN! Heisst es zum Beispiel explain, musst du IN JEDEM SATZ zuerst sagen welcher Punkt es ist, also der erste oder zweite etc, dann die Frage wiederholen, die frage mit nur ein paar Wörtern beantworten und dann im nächsten Satz ausformulieren. Das ganze sechs mal.
In Deutschalnd würdest du einfach so gut du könntest die Frage beantworten in dem du sie erklärst. Und dieses System haben die hier für jede denkbare Weise, wie du eine Frage formulieren kannst. So viel dazu.

Mittlerweile ist es auch nicht nur einmal vorgekommen, dass man sich einfach am liebsten Nachhause gebeamt hätte, einfach um diesen Schwachsinn in der Schule (meine Empfindung) nicht mehr miterleben zu müssen. Ich kann es manchmal echt nicht fassen, wie viel Geld meine Mutter und zum Beispiel Stipendien bezahlt haben oder immer noch tun um mir das hier zu ermöglichen, nur damit ich mehr Stress in der Schule empfinde ALS JEMALS IM MEINEM GANZEN LEBEN. Und dabei geht es nicht nur mir so. Versteht mich nicht falsch. Ich finde es eigentlich gut, dass wir heir wie normale Schüler behandelt werden und sogesehen keinen Urlaub haben, aber dass meine Mutter Geld dafür bezahlt, dass ich vor Stress in der Schule anfange zu weinen, ist nicht normal.
Und da kann mir auch keiner sagen, dass ich das hätte wissen oder oder mich darauf vorbereiten. Ich bin eine gute Schülerin, erledige meine Aufgaben so gut ich kann und ich kann unheimlich gut auf Zeit oder Druck arbeiten, alles null problemo.. alles Respekt an das schottische Schulsystem mich in diesem Sinne hier begrochen zu haben.
(Generell sind Schulsysteme manchmal ziemlich fehlerhaft und so vielen Schülern ergeht es genau so in Deutschland, aber das ist ein anderes Thema.)

Meine Gastfamilie ist immer noch der wahnsinn und manchmal sagt sie sogar Dinge wie, dass ich auch ihre Tochter bin :).

Also alles in allem: Schule bäähh, in general YAYYY.

Bis dann!

Meine Schule

Hey alle zusammen,

Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe aber ich habe, anders als am Anfang gedacht, nicht so viel Zeit. Das ist aber nichts schlimmes, im Gegenteil es ist gut immer etwas zu tun zu haben. Warum ich aber so wenig Zeit habe, erkläre ich euch in einem anderen Beitrag. In diesem Beitrag erzähle ich ein bisschen was über meine Schule. Alle eindrücke von der Schule und dem System sind natürlich nicht an jeder Schule gleich und haben auch etwas mit der persönlichen Meinung zu tun. Ich möchte, dass ihr beachtet,dass nicht jede Schule gleich ist.

Ich gehe auf die St. Paul’s Secondary School in Oughterard. Etwas was ich in Deutschland an meiner Schule nicht hatte ist die Schuluniform. Diese besteht aus einer dunkelblauen Hose, mit Nadelsteifen, für Mädchen und einer grauen Hose für die Jungs. Allerdings tragen die meisten Mädchen nicht die echte Hose für die Schuluniform sondern eine normale dunkelblaue. Außerdem haben wir ein weißes Poloshirt oder Bluse und einen blauen Jumper, für die Junior (1st-3th year) ist dieser dunkelblau und für die senior(TY-6th year) ist er etwas heller. Dazu müssen wir blaue oder schwarze Schuhe tragen und eine dunkle Jacke.

 

 

Eine weitere Sache die anders ist, als in Deutschland, dass man sich seine Schulbücher selber kaufen muss. Ich brauche 8 Bücher und 2 Lektüren. Für manche Fächer mussten wir Austauschschüler allerdings keine Bücher kaufen, da es sich für uns nicht lohnt. Sonst hätten wir mehr als 10 Bücher. Zum glück haben wir einen Spind für unsere Sachen. 🙂

Die Schule beginnt jeden Tag um 9:00 Uhr und geht Montag und Dienstag bis 15:50 Uhr und Mittwoch bis Freitag bis um 15:10 Uhr. Eine Schulstunde dauert immer 40 Minuten. Nach den ersten 3 Stunden haben wir 15 Minuten Pause. In der Zeit sitzen wir meistens zusammen in der Yearbase essen etwas und reden. Danach haben wir wieder 3 Stunden und um 13:15 Uhr bis 13:50 Uhr Lunchbreak. In dieser Pause verlassen die meisten Schüler das Schulgelände und gehen in einen der Shops. Ich und meine Freunde essen meistens erst Lunch und gehen dann auch in einen der kleinen Shops. man kann sich in den Pausen auch etwas in der Mensa kaufen. Dort gibt es in der Lunchpause auch warmes Essen, allerdings nur zum mitnehmen.

Am ersten Tag mussten wir 3 Wahlfächer wählen. Ich habe mich für Biologie, Geschichte und Hauswirtschaft entschieden.Außerdem konnte man entscheiden ob man Französisch oder Deutsch machen möchte. Ich habe mich natürlich für Deutsch entschieden. Irische Schüler können noch entscheiden ob sie LCVP machen wollen  (dort macht man viele kleine Projekte, aber was genau weiß ich auch nicht). Wir Austauschschüler haben in dieser Zeit mit den Schülern die kein LCVP machen Religion, Sport und Career guidance ( eine art Berufsvorbereitung).Weitere Pflichtfächer sind Englisch,Irisch und Mathe. Für alle die nicht wissen, was Irisch ist, Irisch ist eine der Amtssprachen Irlands. Die Straßenschilder und offizielle Dokumente sind alle in Englisch und in Irisch. Es hat allerdingst keine Ähnlichkeit mit Englisch. Wir Austauschschüler sitzen zwar in Irisch in der Klasse, machen aber unsere Hausaufgaben.

In den meisten Fächern kann man wählen ob man higher oder ordinary level machen möchte. In Mathe und in Englisch sind die Level getrennt aber in den anderen Fächern haben alle Schüler zusammen unterricht machen aber unterschiedliche Hausaufgaben und Tests. Es gibt im 5th year zwei Prüfungen, einmal das Christmas Examen und das Summer Examen. Wir Austauschschüler müssen diese auch mit schreiben.

Ich gehe hier gerne zur Schule. Die Lehrer sind sehr locker und verständnissvoll. In den Klassen ist es im Gegensatz zu meiner Klasse in Deutschland sehr ruhig. Allerdings finde ich es manchmal auch etwas anstrengend, da der Stoff in manchen Fächern sehr schnell durchgenommen wird. Aber mittlerweile, habe ich mich daran gewöhnt.

Es ist jetzt etwas länger geworden als ich dachte und ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen. Bis zum nächsten Beitrag werde ich nicht so lange warten, versprochen. 😉

Eure Anna:)

Freunde, Schule und so

Auch ich melde mich mal wieder!

Lange ist es her… Ich weiß.

Ich hatte mir eigentlich immer wieder vorgenommen zu schreiben, aber ich habe dass imer wieder vergessen oder habe es verschoben. Naja, jetzt schreibe ich hoffentlich häufiger.

Ich bin jetzt schon fast zwei Monate hier, was für mich immer noch unglaublich ist.

Ich gehe in die Schule, habe Freunde gefunden, habe Hobbies und so weiter und so fort.

Aber Schritt für Schritt:

Schule, ich gehe auf eine relativ große Schule, mit 2700 Schülern. Ich hatte das Glück, dass ich (wiedererwartend) in dem Jahrgang von meiner Gastschwester gekommen bin. Dadurch hat sie mich gleich am ersten Tag mit vielen ihrer Freunde bekannt gemacht hat.

Mit meiner Gastschwester habe ich keine Kurse zusammen, aber mit ein paar von den besagten Freunden. So ist mir glücklicher weise die Situartion erspart geblieben, dass ich in der Klasse stehe und nicht weiß, wo ich sitzen soll oder mit wem ich die Pause verbringen soll.

Sie haben mich gleich am ersten Tag in ihre Gruppe aufgenommen und ich passe super da rein.

Was aber super angenehm ist, ist, dass meine Freunde nicht die Besten Freunde von meiner Gastschwester sind und wir dadurch trotzdem noch getrennte Freundeskreise haben.

Die Schule hier ist irendwie ähnlich, wie bei mir zu hause, aber trotzdem ganz anders.

Das Notensysthem geht hier nicht von 1 bis 6, sondern von 10 bis 1 (wobei 1 das schlechteste ist).Ausserdem kommen hier die Lehrer nicht zu dir in den Klassenraum, sondern man geht zu den Lehrer.

Heute mal nicht so lang, aber wenigstens etwas,

Nele

Mein erster Schulball

Hello guys,

Ich bin mittlerweile seit 2 Monaten hier in den Vereinigten Staaten und genieße mein Auslandsjahr bisher sehr. In den letzten Wochen ist einiges passiert und das möchte ich in diesem Bericht zusammenfassen.

Genau eine Woche ist es her, dass ich mit meinen Freundinnen zu meinem allerersten Schulball gegangen bin. Doch bevor das auf dem Plan stand, haben wir uns die Schulwoche über in verschiedene Kostüme verkleidet, die auf täglich anderen Mottos beruhten. Viele amerikanische Schüler geben nicht sehr viel Wert auf bestimmte Klamotten, sondern ziehen einfach einen Pyjama in die Schule an, weswegen sich am Montag zum Pyjama Day niemand wirklich verkleidet hat. Andere Mottos waren Twin Day ( ist übrigens sehr schwer, wenn du genau 3 Hosen und 5 T-shirts im Kleiderschrank hast, weil dein Gepäck eh schon Übergewicht hatte) Bad Taste, Favorite Movie Character (Ich trug ein Oberteil von Marty McFly) und am Freitag trugen die Klassenstufen einheitliche Farben. Am Freitag Abend gab es das große Homecoming Football game ( das Thema war white out), wobei auch die Homecoming queen ( 12. Klasse ) gewählt wurde. Es war alles wie eine große Party und ich habe sehr viel Spaß gehabt.

Am nächsten Tag war dann der erste große Ball. Ich und meine Schwester Abby haben viele Mädchen eingeladen um uns alle zusammen fertig zu machen. Als ich hörte, dass sie schon um 11 Uhr rüberkommen war ich etwas überrascht, denn ich dachte, das wäre etwas zu viel Zeit bis um 17 Uhr. Doch ich lag falsch. Wir haben snacks gegessen, uns die Nägel lackiert, unsere Schminke geteilt, Musik gehört und dazu sehr laut gesungen. Und als dann der Geruch von Haarspray und Parfüm immer penetranter wurde, hörte ich schon meine Freunde mich abholen. Wir sind zu einem See gefahren und haben dort Fotos geschossen. Daraufhin haben wir den Rest unserer Gruppe im Restaurant getroffen und uns vor dem Tanz gestärkt. Die ersten Mädchen haben sich angefangen über die schmerzenden Füße zu beschweren, und als wir dann in der Schule angekommen sind, habe beinah alle ihre wunderschönen High Heels zurück gelassen und sich zum Tanzen in die Turnhalle bewegt. Ich muss sagen, es war genauso, wie ich es mir vorgestellt hatte und nach diesem Abend hatte ich ein paar neue Bekanntschaften gemacht und eine sehr schöne Zeit gehabt. Ich kann kaum die nächsten Bälle erwarten, denn ich habe noch Snow Ball und Prom vor mir!

Das alles ist schon aufregend genug, doch das ging diese Woche weiter, denn das einzige woran ich bin Donnerstag denken konnte, war meine Audition für das Musical ‘Beauty and the Beast’, welches auf meiner Schule im März vorgeführt wird. Ich habe keine Minute gezögert mich für die try-outs einzuschreiben, doch als es so kurz davor war, schlug mir das Herz bis zum Hals. Die Audition bestand aus einem Leseteil und einem bestimmten Lied. Ich denke, dass ich das ganz gut gemacht habe und war ziemlich stolz, dass ich es mich getraut habe. Die Rollenverteilung erfahren wir in einigen Tagen und ich hoffe sehr, dass ich und meine Gastgeschwister ein Teil vom Musical sind.

Mir geht es hier ziemlich gut zurzeit, denn in meiner Gastfamilie fühle ich mich sehr wohl. Ich habe schon gar nicht mehr das Gefühl, dass diese Menschen fremd sind, es fühlt sich an, als wäre ich schon immer hier. Ich freue mich auf die nächste Zeit und halte euch auf dem laufenden.

Ljuba 🙂

Meine Ankunft <3

Hey,

ich bin gerade mal ganze 2 Wochen in ASERBAIDSCHAN, doch schon jetzt merke ich die vielen Unterschiede…

Unter anderem die Preise… hier kostet Brot zb nur 15ctOder auch solche Getränke wie Cola & Fanta (0,5l) gibt es hier auch schon ab 30ct! Das war sehr überraschend für mich…. Außerdem gibt es hier auch solche Sorten wie Apfelfanta oder mit Himbeergeschmack (beides sehr lecker übrigens). Ein Busticket kostet hier ebenfalls nur 10ct & wenn du einmal eingestiegen bist, kannst du ruhig den ganzen Tag lang im selben Bus durch die Gegend fahren & der Preis bleibt gleich.

Aber fangen wir mal von vorne an 😀

Mein Auslandsjahrabenteuer fing in Frankfurt an, als ich die beiden anderen Austauschschülerinnen Leonie (aus Deutschland) & Zuzka (aus der Slowakei) am Flughafen kennenlernte. Ich war froh darüber, dass wir 3 uns von Anfang an gut verstanden haben.

Von Frankfurt aus ging es dann direkt nach Baku. Die Landung war sehr holprig, da zu der Zeit ein sehr starker Wind durch Baku fegte, aber den restlichen Flug haben wir alle 3 gut überstanden. Als wir dann angekommen sind, hieß es zunächst Koffer abholen & Gastfamilie kennenlernen. (Ich war sehr überrascht darüber, dass die Leute gleich von einem erwarteten, dass du russisch oder aserbaidschanisch schon sprechen konntest). Eine YFU-Mitarbeiterin machte von uns allen Bilder bei der Ankunft & nach diesem kleinen ‘Fotoshooting’ durften wir dann auch schon in unser neues zu Hause fahren.

Mein ‘1. Fehler’ als Deutsche war, dass ich mich auf dem Rücksitz anschnallen wollte (in Aserbaidschan nimmt man das auf der Rückbank allerdings nicht so ernst). Schon wurde ich etwas seltsam angeguckt.

Da es schon dunkel war, konnte ich mir während der Fahrt die Stadt bei Nacht angucken & sie war wunderschön. Alles leuchtete. So gut wie jedes Gebäude hatte eine einzelne Beleuchtung, sodass die ganze Stadt von Licht erfüllt war. Sogar die Autobahnen werden hier beleuchtet. Beinahe hatte ich schon vergessen, dass diese Stadt den Namen ‘Stadt des Windes’ trug, doch als ich ausgestiegen bin, fiel es mir schnell wieder ein. Baku hatte mich wohl mit dem stärksten Wind, den die Stadt zu bieten hatte, empfangen. Ich musste mich irgendwo festhalten, um nicht gleich ein paar Meter weiter hinten zu stehen…

Dann betrat ich die Wohnung.

Fortsetzung folgt….

Kristina