Freunde, Schule und so

Auch ich melde mich mal wieder!

Lange ist es her… Ich weiß.

Ich hatte mir eigentlich immer wieder vorgenommen zu schreiben, aber ich habe dass imer wieder vergessen oder habe es verschoben. Naja, jetzt schreibe ich hoffentlich häufiger.

Ich bin jetzt schon fast zwei Monate hier, was für mich immer noch unglaublich ist.

Ich gehe in die Schule, habe Freunde gefunden, habe Hobbies und so weiter und so fort.

Aber Schritt für Schritt:

Schule, ich gehe auf eine relativ große Schule, mit 2700 Schülern. Ich hatte das Glück, dass ich (wiedererwartend) in dem Jahrgang von meiner Gastschwester gekommen bin. Dadurch hat sie mich gleich am ersten Tag mit vielen ihrer Freunde bekannt gemacht hat.

Mit meiner Gastschwester habe ich keine Kurse zusammen, aber mit ein paar von den besagten Freunden. So ist mir glücklicher weise die Situartion erspart geblieben, dass ich in der Klasse stehe und nicht weiß, wo ich sitzen soll oder mit wem ich die Pause verbringen soll.

Sie haben mich gleich am ersten Tag in ihre Gruppe aufgenommen und ich passe super da rein.

Was aber super angenehm ist, ist, dass meine Freunde nicht die Besten Freunde von meiner Gastschwester sind und wir dadurch trotzdem noch getrennte Freundeskreise haben.

Die Schule hier ist irendwie ähnlich, wie bei mir zu hause, aber trotzdem ganz anders.

Das Notensysthem geht hier nicht von 1 bis 6, sondern von 10 bis 1 (wobei 1 das schlechteste ist).Ausserdem kommen hier die Lehrer nicht zu dir in den Klassenraum, sondern man geht zu den Lehrer.

Heute mal nicht so lang, aber wenigstens etwas,

Nele

Die “ersten” Tage

Hallo ihr,

Die ersten 12 Tage sind jetzt rum und ich kann immernoch nicht glauben, dass ich jetzt für ein Jahr hier bleiben werde.Allerdings habe ich das Gefühl, nicht erst seit grademal etwas über zehn Tagen hier zu sein, sondern schon seit drei oder vier Wochen.

Ich fühle mich total wohl in meiner Familie und habe das Gefühl schon richtig dazuzugehören.Langsam weiß ich, wo alles ist (Das ist ein sehr befriedigendes Gefühl), es baut sich eine Routine auf und man beteiligt sich am Abendbrottisch an Gesprächen. Vor ein paar Tagen hat mich meine eine Gastschwester gefragt, ob sie (meine Gastschwestern) sich für mich, wie richtige Schwestern anfühlen. Das hat mich sehr berührt und ich konnte auch zu unsrerer beiden Zufriedenheit mit Ja antworten. Wenn ich ehrlich bin kann ich mir nicht vorstellen, mein Auslandjahr in einer anderen Familie zu verbringen.

Ich habe gestern morgen zum ersten mal mit meiner Schwester und kurz auch mit meiner Mutter geskypt. Anstonsten haben wir ein bisschen kontakt über Whatsapp, was meiner Meinung nach grade ziemlich gut funktioniert.

Ausserdem war ich letzte Woche in einem Ankunftscamp. Das war total schönund ich hatte viel spaß. Wir waren 57 Leute plus Teamer. Anschließend war ich noch 3 Tage mit meiner Gastfamilie im Urlaub, weil mein Gastvater dort einen Auftritt hatte. Das war eine Anstrengende Kombi, aber sie hat sich gelohnt.

Das wars erst mal wieder von mir, Nele

Und ein Abenteuer beginnt…

Hallo,

Ich bin Nele. Und wie es unschwer zu erkennen ist, werde ich ein Auslandsjahr machen, mein ganz persönliches Abenteuer. Die nächsten 10 Monate werde ich in den Niederlanden verbringen. Genauer gesagt in einer Kleinen Stadt, die nahe der Belgischen Grenze liegt.

Auf den ersten Blick wirkt es für die meisten Menschen komisch, dass ich in die Niederlande fahre, ich meine, Oberflächlich gesehen ist es nicht weit weg (man fährt sogar mit dem Zug) und wir haben eine, auf dem ersten Blick, ähnliche Sprache und Kultur.Aber ich glaube, s macht keinen Unterschied, wie weit das Land, in das man geht, weg ist.

Der Hauptgrund, warum ich in die Niederlande wollte ist, dass ein Teil meiner Familie da herkommt. Allerdings kann ich kein Holländisch und habe den Teil meiner Familie auch erst vor zwei Jahren kennengelernt.

Die Freunde sind verabschiedet, die Verwandschaft auch. Jetzt kann das Anbenteuer los gehen. Das gruseliege daran ist, dass es das auch tut. Sozusagen Übermorgen und in einer Stunden kann ich morgen sagen. Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass es noch ganz lange dauert. Ich habe mich vor über einem Jahr beworben. Seit dem auch den Tag der Abreise gewartet, dann kann er doch irgendwie gar nicht übermorgen sein. Es fühlt sich so an, als ob es vor zwei Wochen noch zwei Monate gewesen sind. Die Zeit ist gerast. Aber jetzt ist der Koffer gepackt, ich bin aus Hamburg abgemeldet und ich werde morgen hoffentlich den vorerst einen schönen letzten Tag mit meiner Familie verbringen.

Dann werde ich anstatt einer Schwester zwei haben, anstatt in einer Großstadt, in einer Kleinstadt leben. Ich werde anstatt eines Hundes, Goldfische im Garten haben und auf eine Schule gehen, die mehr als doppelt so groß ist wie meine jetzige. Was einen Sprung von 900 auf 2300 Schülern bedeutet.

Ich bin voller freudiger Erwartungen und kann es kaum Abwarten.

Nele