Archiv des Autors: Klara

Exchange is Learning

Eine Austauschjahr ist Lernen. Lernen ohne Pause. Lernen ohne Ende!

-Lernen dass Leute aus einem anderen land haben komplett andere Ansichten und dass es manchmal nicht wert ist darüber zu diskutieren und manchmal schon

-Das manche Amerikaner denken das Deutschland ein Staat der USA ist

-Das viele Sachen hier besser scheinen, aber man nie vergessen darf was man zu Hause hat

-Das Abschiede ein ganz neues Level erreichen

-Das der amerikanische „School Spirit“ eines der besten Dinge der Welt sind

-Das es wert ist neue Sachen auszuprobieren, auch wenn man denkt dass man keine Lust drauf hat

-Das sich alleine fühlen manchmal gar nicht so schlecht ist

-Das man ein paar Erfahrungen nicht sein ganz Leben verändern lassen darf

-Das kleine Gesten einem die Welt bedeuten können

-Das man manchmal nett sein muss wenn man es nicht sein möchte, damit dass Leute auch für einen machen

-Das manchmal ein Streit zeigt dass man ein richtiger Teil der Familie geworden ist

-Das man immer Danke sagen sollte. Leute haben sich bereit erklärt ihr Leben mit dir zu teilen, ob Familie oder Freunde. Sie haben sich bereit erklärt sich zu öffnen obwohl sie wissen dass du in ein paar Monaten wieder weg bist.

-Das manche Sachen und Menschen wert sind zu warten zu verzeihen und zu helfen und dass man bei manchen irgendwann aufgeben muss um sich selbst nicht unglücklich zu machen

-Das Austausch die beste Erfahrung des Lebens ist

-Das man Freunde überall finden kann und es immer Leute gibt die dir helfen werden.

-Das man Leute mit Sache verletzt über die man niemals nach gedacht hat

-Das man eine zweite Familie findet, einen zweiten Freundeskreis, eine zweite Heimat. Aber man nie vergessen darf wo man herkommt

-Das man lernt was ein Gefühlschaos wirklich ist

-Das ein Leben aufbaut. Ein Leben das man wieder verlassen muss. Aber ein Leben in das man immer wieder zurück kommen könnte

-Das auch Abschied nehmen, teil des Austauschs ist

-Das Austausch niemals einfach aber es am Ende immer wert war

-Das Natur wunderschön ist

-Das nicht jeder Fehler vergeben wird aber das jeder Fehler einem Sachen fürs Leben beibringt

-Das es immer wert ist zurück zu blicken und alles nochmal zu durchleben. Und zu lachen!

-Das das Leben wunderschön ist

Austausch ist Lernen. Schöne und harte Sachen. Sachen die so hart sind das man kurz davor ist alles abzubrechen.
Austausch ist wunderschön und!
Aber am Ende ein Austauschjahr ist die beste Erfahrung des Lebens.

Exchange is Learning.

Letzten Monate

Ich habe jetzt nur noch wenige Tage bis es zurück geht nach good old Germany.

Es ist viel passiert, aber ich fasse mich relativ kurz:

-Ich hatte meine Spring Play Performances und es war unglaublich genial. Nach der letzten Aufführung war ich emotionaler als an meinem letzten Schultag

-Ich habe für diese Rolle den Award für „Best Supporting Actress“ gewonnen, was mich unglaublich gefreut hat!

-Es war Prom und der japanische Austauschschüler und ich sind zum Prom King und zur Prom Queen gewählt worden. Ich habe mich unglaublich gefreut dass meine Mitschüler mich gewählt haben! Auch der Rest vom Prom war sehr toll

-Nur zwei Wochen später war dann Graduation und ich durfte auch mitmachen. Es war super emotional und sehr schön.

Jetzt sind Ferien und ich verbringe die meiste Zeit mit meiner Gastfamilie! Ich hasse Goodbyes und ich hasse es zu wissen wenn das letzte Mal ist dass ich jemanden sehe!

Ich kann nicht glauben dass das Jahr schon zu Ende ist!
Ich schreibe später nochmal einen längeren Eintrag was einem das Austauschjahr beibringt.

Danke YFU für dieses tolle Jahr
KlaraIMAG0938 - Kopie

The end is so close!

Ich dachte echt ich würde mehr zum Schrieben gekommen. Naja. Falsch gedacht. Nachdem wir One Act gewonnen haben, hatte ich genau zwei Wochen frei. Dann haben neue Sachen angefangen. Und auch der laange Winter (es hat noch im April geschneit) gab einem immer was zu tun.

Der Winter war okay, aber sehr kalt, teilweise kälter als auf dem Mars! Und es hab so viel Schnee. Also wir hatten wirklich eineinhalb Meter die meiste Zeit. Und Kälte heißt auch immer Farmarbeit. Die Tiere müssen immer noch Essen, man muss Schnee schaufeln und Holz reibringen. Es war aber eigentlich relativ aushaltbar, aber im April wurde es dann auch richtig nervig und ich wollte einfach nur noch wärmere Temperaturen. Warm ist es immer noch nicht wirklich. Aber es ist definitiv besser!

Auch mache ich jetzt Track und Field und es macht echt Spaß. Ich habe angefangen 1600m und 800m zu laufen aber jetzt habe ich mich dafür entschieden 100m Sprint, 800m und Long Jump zu machen. Und ich mag es echt. Mein Lieblingsrennen ist die 800m. Aber man merkt auch, dass Sport hier echt ernst genommen wird. Auch wenn meine Schule nicht wirklich gut ist! Ich habe schon seit mehreren Wochen Shin Splints und trotzdem trainiere ich jeden Tag weil ich eine der einzigen 800m Läufern bin. Einfach Creme drauf, tapen und nachher Eis draufpacken. Das muss dann reichen! Ich habe durch Track aber auch noch mal viele neue Leute kennengelernt! Es macht Spaß auch wenn ich oft garkeine Lust drauf habe.

Dann war auch noch das Spring Play. Das heißt von 8-15 Uhr Schule, von 15:30-17:30 und dann von 18- 22 Uhr Play Practice. Und wenn man dann nach Hause kommt essen und Hausaufgaben machen. Also jeden Tag um 12 ins Bett. Das ist echt ein bisschen anstrengend aber man gewöhnt sich auch dran, ich glaube ich werde echt total gelangweilt sein weil ich nicht zu tun habe 

Aber trotzdem war das Spring Play toll!!!! Es war „All I really Need to Know I Learned in Kindergarten.” Es bestand aus 16 kleineren Szenen. Es war echt cool. Wir waren alle als alte Leute verkleidet und mussten Age Make Up drauf machen, was super lange gedauert hat. Ich hatte so viel Spaß ich liebe das Theater einfach!
Schule macht mich echt fertig. Ich hatte noch nie so viele Hausaufgaben in meinem Leben! Aber es macht mir immer noch Spaß zur Schule zu gehen.

Am 1. Juni haben wir Graduation und meine Eltern aus Deutschland kommen vorbei. Ich freue mich schon sehr. Ich kann’s kaum erwarten. Ich habe schon meinen coolen Umhang und diesen Hut bekommen!
Leider kommt jetzt auch die Zeit des Abschieds sehr nah!! Auf der einen Seit freue ich mich schon sehr auf zu Hause und andererseits, will ich auch hier bleiben und habe richtig Angst vor dem Abschied, aber ich versuch meine letzten eineinhalb Monate einfach zu genießen!

Minnesota, State One Act Festival…

Minnesota- sehr gewöhnungsbedürftig im Winter!

Mir wurde erzählt das sogar im deutschen Fernseher Nachrichten über die Rekord Kälte kam!
Tatsächlich war es hier kälter als auf dem Mars. Wir hatten für eine Woche Temperaturen um-50 Grad Celcius. Also geht man eigentlich nicht raus. Aber wenn man, wie ich, immer noch die Hühner füttern muss, muss man sich Millionen Lagen anziehen und sich rausquälen.
Wenn man kochendes Wasser hoch wirft gefriert es bevor es den Boden berührt, das ist schon ziemlich witzig!!

Die letzte Zeit hier war ziemlich ereignisreich aber auch sehr stressig.
Ich war Student Director in One Act.
One Act ist eine Theatercompetition bei der Schulen ein Theaterstück vorbereiten und dann gegeneinander antreten.
Es gibt bestimmte Richtlinien:
Das komplette Set muss in 10×10 feet passen und in 10 Minuten aufgebaut und abgebaut werden können
Das Stück darf nicht länger als 35 Minuten dauern und und und…

Unser Stück ist „And They Dance Real Slow in Jackson“ und es ist echt gut. Hier mal eine Zusammenfassung:

In Jackson, a small town in rural Indiana, Elizabeth Ann Willow lives with her father and mother. Crippled at birth with polio, Elizabeth Ann is confined to a wheelchair and must wear leg braces, which cuts her off from the other children and prevents her regular attendance at school. Although she tries to reach out and make friends, Elizabeth Ann is increasingly isolated from and then taunted by the others, whose small-town prejudices are reinforced by a polio scare, of which Elizabeth Ann is a chilling embodiment. Comprised of a brilliantly conceived mosaic of interlocking scenes which move back and forth in time, with four performers portraying a varied assortment of children and townspeople, the play captures not only the moving story of Elizabeth Ann’s inexorable descent into madness, but also the small-mindedness and unfeeling callousness of her fellow townspeople—whose fear of the unknown or abnormal makes them the unintentional agents of her destruction. Culminating in a chilling scene in which Elizabeth Ann’s leg braces are torn from her by a frenzied mob, the play becomes in the final essence a moving and poetically evocative plea for understanding and compassion in a world where prejudice and casual cruelty are too often the norm.
(http://www.dramatists.com/cgi-bin/db/single.asp?index=0&key=1200)

Wir haben um die vier Wochen trainier, dann waren schon SUb Sections.
Wir haben uns um 5 Uhr getroffen unser Set in den Truck geladen und sind zwei Stunden zu der Schule gefahren wo die SUb Sections stattfanden. Dann haben wir den Truck entladen, alle Kostüme in unseren Raum gebracht und angefangen uns vorzubereiten. Das heisst ich habe den Schauspielern mit ihrem Make Up geholfen. Sowohl Jungen als auch Mädchen bekommen Wings (Linien die man mit Eyeliner macht und die am Ende des Auges sind. Sie sollen das Auge größer machen), Rouge, Mascara und Lippenstift. Das nennt man Stage Make Up. Danach mussten alle ins Kostüm. Wir waren die zweite von acht Schule, das heisst ich bin ins Theater, weil ich ja nicht ein Schauspieler bin, sondern mehr so Assistentin des Direktors. Die Schauspieler haben dann das Set aufgebaut und aufgeführt. Ich war noch nie so nervös!
Dann haben sich alle umgezogen und wir haben für den Rest des Tages die anderen Schulen angeguckt.
Als dann alle Shows vorbei waren hat sich die Jury, aus drei leuten bestehend, beraten. Dann ist eine Frau auf die Bühne gekommen. Da der erste und zweite Platz weiterkommen, hat sie zuerst den zweiten Platz bekannt gegeben. Eine andere Schule. Dann hat sie den ersten Platz bekannt gegeben: And our first place at Sub Sections 7A is East Central High School“ Das war das beste Gefühl im Leben. Wir haben Medaillen bekommen und unseren Award. Und haben gefeiert.

Den darauffolgenden Samstag hatten wir dann die nächste Stufe: Sections an unserer eigenen Schule. Also mussten wir den Truck nicht laden oder entladen. Auch diesen Tag waren wir wieder früh. Dritter von Sechs. Wieder das Gleiche: Make Up, Kostüm, Set aufbauen und los… Es war die beste Performance die wir jemals hatten. Aber alle anderen Schulen waren auch toll! Also hieß es warten!
Am Nachmittag nach allen Shows und der Beratung der Jury kam unsere Direktorin, die Managerin dieser Veranstaltung, auf die Bühne. Bei Section rückt nur der erste Platz auf zu State, was das höchste ist das man erreichen kann. Der zweite Platz waren unsere größten Konkurrenten, Wir hielten alle unsere Hände und waren so nervös. Dann machte unsere Direktorin eine lange dramatische Pause und gab den ersten Platz bekannt: East Central High School. Wir gehen zu State.
Das war einer der besten Tage in meinem Leben. Am Montag hat uns die ganze Schule beglückwünscht!

Schon am Mittwoch Nachmittag sind wir dann mit gepackten Sachen für zwei Übernachtungen in die Hauptstadt von Minnesota gefahren und haben in einem Hotel übernachtet. Wir haben am pool geprobt und sind dann ins Bett. Am Donnerstag hatten die größeren Schulen ihre Shows und wir haben es angeguckt. Bei State gibt es übrigens nur Star oder nicht Star das heißt nicht 1. oder 2. Platz. Am Donnerstag Abend hatten wir unsere letzte Probe und sind früh ins Bett. Wir haben am nächsten Morgen das make Up im Hotel gemacht und sind los. Unsere Performance war toll und es war super, in so einem riesen Theater (Bühne eines Colleges) zu sein. Leider haben wir nicht gestarred aber bei State gild: Dabei Sein ist Alles! Es war eine echt tolle Erfahrung, die Leute bei One Act sind die besten, wir waren in einem Hotel, hatten echt viel Spaß, haben jeden Tag zweimal im Hotel gegessen. Es war genial!

SOnst ist in der letzten Zeit nicht wirklich viel passiert, weil ich so viel mit One Act zu tun hatte. Ich habe jetzt allerdings einen zweiten Englisch Kurs der echt Spaß macht und die schule wird stressiger, aber die Schule macht immer noch Spaß!

Bald wird dann schon wieder fürs Spring Play gecastet und ich werde mich wieder als Actor versuchen, auch werde ich mich wahrscheinlich am Sport versuchen. Entweder Track oder Softball. Ich tendiere mehr zu Track habe mich aber noch nicht ganz entschieden…

Im Winter gab es oft Höhen und Tiefen, weil der Winter echt ganz schön depriemierend aber es kommen immer schnell bessere Zeiten.

So viel aus meinem Lieblingsstaat MINNESOTA

One Act Subsection champs

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Half Time

Ich kann es nicht glauben, dass schon die Hälfte meiner Zeit rum sein soll.

Wir haben vor Kurzem die Graduation Sachen bestellt, Cap and Gown, und Alles und ich war total verwundert und habe auf den Kalender gekuckt und es war echt ein Schock dass schon so viel Zeit rum ist. Ich möchte hier niemals weg. Am Liebsten würde ich meine Deutsche Familie und Freunde einfach hierhin bringen!

Ich kann gar nicht ausdrücken wie dankbar ich an jeden bin. An jeden der mir das ermöglich hat und mir immer noch schreibt und an jeden hier, der mich unterstützt!
Minnesota im Winter