Archiv des Autors: Dimitrije

Hallo

Hallo,

ich bin es, Dimitrije. Ich habe lange nichts hier veröffentlicht, aber wie man so schön sagt, besser spät als nie. Mein Austauschjahr neigt sich langsam dem Ende zu. Ich habe viele Menschen getroffen, deren Sichtweisen bzw. Blickwinkel erforscht und die Welt mit anderen Augen gesehen. Ich habe Vieles gesehen, obwohl Das meiner Meinung nach nicht so wertvoll ist wie das unantastbare bzw. die Gefühle der anderen, ihre Meinung. Jedoch wiederspiegelen sich die bereits genannten Erscheinung in der Kultur einer Nationen, eines Menschen wieder z.B. Architektur, Tradition… Die ganze Zeit wurde ich von meiner hilfsbereiten und äußerst gastfreundlich Familie begleitet, die mir den Weg wies, welche sozusagen der Botschafter ihrer Kultur so wie ich der Meinen war.

Den letzten Monat meines Austauschjahres möchte ich in vollen Zügen genießen. Mein Geburtstag steht kurz bevor und die Planungen sind schon im Gange. Ich hoffe nur, dass das schöne Wetter nicht auf sich warten lässt, aber wichtig ist nur, dass die frische Nordseebrise da ist. Dieses Jahr ist eine einmalige Chance die man unbedingt nutzen muss. Sie ist nicht immer leicht und manchmal scheint es so als ob die Hirden unüberwindbar sind, aber das Schein trügt oft, was wirklich zählt ist der Wille den man entweder hat oder versucht sich inspirieren zu lassen um ihn erst zu erleben bzw. zu bekommen. Im Grunde genommen war das alles was ich zu sagen hatte, ich wünsche den nächsten Generationen Glück, Ausdauer und den Mut den man braucht um so eine Reise an zu treten.

Viele Grüße

Dimtirije Nikolić

 

Frohe Feiertage! :)

Heiligabend und Weihnachten waren dieses Jahr besonders interessant, denn ich habe sie mit der Familie meiner Gastfamilie zusammen in Cloppenburg gefeiert. Obwohl bei mir zu Hause Heiligabend und Weihnachten erst am 6. und 7. Januar stattfinden und ich an solch eine große Menschenmenge an den Tagen gewöhnt bin, fande ich es trotzdem sehr schön und habe mit größter Freude dran teilgenommen. Anfangs haben wir uns die Zeit mit Fernsehn und nichtstun vertrieben. Später haben wir alle zusammen gekocht wobei allerlei Gerichte rausgekommen sind. Nach mehreren Stadtrundfahrten und Spaziergängen hatten wir uns alle wieder am Tisch versammelt. Das Essen war ein richtiger Gaumenschmaus. Nach dem äußerst delikaten Festmal haben wir die gemeinsame Zeit mit Filme gucken und Erzählungen von interessanten Geschichten aus der Vergangenheit sowie auch aus der Gegenwart verbracht. Am nächsten Tag sind wir alle durch das Städtchen Cloppenburg gefahren und haben das Museumsdorfs besucht wessen Gebäude dem Zahn der Zeit anmutig getrotzt haben…  Silvester war ausnahmsweise mal ungewöhnlich. Damit ich in die Stadt kommen konnte nahm ich den letzten Bus der noch fuhr, aber der wiederum kam schon in den Mittagsstunden in der Stadt an. Mit den Freunden, die mich bereits erwarteten habe ich die noch verbleibende Zeit “ kreativ“ gestaltet. Wir sind essen gegangen sowie auch in ein paar Cafes. Später sind wir durch die Stadt spaziert und haben die Ruhe vor dem Mitternachtswahnsinn genossen. Menschenleere Strassen und geschlossene Läden umgaben uns. Nach den etwas längeren und ermüdenden Spaziergängen haben wir uns zu anderen Freunde auf eine Feier begeben. Während der Party habe ich viele neue Bekanntschaften geknöpft. Der beste Moment war , wie immer, der Countdown und das darauf folgende Feuerwerk, welches ich bildschön fand.. Ich habe viele nette und gastfreundliche Menschen kennengelernt und die deutsche Version der Feiertage miterlebt. Alles in allem war es ein einzigartiges Erlebnis.

Schon drei Monate in Deutschland

Ich möchte mich erstmals ganz herzlich bedanken für die Ermöglichung meines einjährigen Aufenthaltes in der Bundesrepublik Deutschland, denn ich war gewiss nicht der Einzige, der den Wunsch hatte eine solch interessante, aber vor allem einmalige Chance zu bekommen. Mein ganzes Leben habe ich für diesen schwer ereichbaren Traum gekämpft und mich von ihm leiten lassen um am Ende zuschauen zu können wie er langsam in Erfüllung geht. Jetzt ist die Zeit gekommen sich einen neuen Traum besser gesagt ein neues Ziel zu suchen. Diese Reise werde ich aber nicht im Alleingang beweltigen müssen. Im gegenteil, mit der Unterstüzung meiner Mitmenschen, den ganzen neuerworbenen Kenntnissen in diesem Jahr, welches bereits als unvergessliches Erlebniss gilt, und vielen anderen einflussreichen Faktoren werde ich anfangen das Fundament für meine noch bevorstehende Zukunft zu legen.

Als ich nach Deutschland kam fühlte ich mich wie zu Hause, das könnte vielleicht daran gelegen haben da ich gedacht habe, dass ich mich schon durchs Fernsehen mit der deutschen Kultur vertraut gemacht habe oder auch da ich mir der Länge meiner Reise nicht bewusst war. Es kam mir so vor als hätte ich ein kurzes Stipendium gewonnen und die vielen neuen anderssprachigen Gesichter auf dem Seminar verstärkten dieses Gefühl. Das Seminar an sich war einfach großartig und sehr gut geplant, besonders gefiel mir die Idee Menschen aus völlig verschiedenen Regionen der Welt an einem Ort zusammenzuführen. Während des Seminars habe ich viele Freundschaften geknöpft von denen ich mir sicher bin, dass sie eine breite Zukunft vor sich haben werden. Nachdem es zu Ende war überkam mich ein Gefühl, welches mir vermittelte dass mir diese Kultur doch fremd war, aber mit meiner äusserst freundlichen und hilfsbereiten Familie die mir besonders am Anfang, als ich die Hilfe am meisten gebraucht habe, geholfen hat war es ein Klacks die neuen Sitten kennen zu lernen. Museums Besuche, sehr spaßige und lehrreiche Ausflüge wie der mit meinem Gastbruder nach Köln oder der Familienausflug nach Rügen haben uns zusammengeschweißt.

Meine neue Umgebung sowie auch das Wetter waren mehr ein Kälte als ein Kulturschock. In den ersten Wochen bin ich nie ohne einen Pullover aus dem Haus gegangen, aber mittlerweile ist der Wind wie ein ständiger Begleiter geworden, der jede Frisur zu nichte macht und vielleicht mag ich ihn ja auch deswegen.

Ich denke, dass ich den Ruf Russe bei manchen Leuten nie wieder loswerde, denn sobald ich meinen Namen ausspreche fangen alle an mit einem östlichen Akzent zu reden was nicht nur ich sondern auch sie selbst sehr amüsant finden. Was mein Heimatland angeht, von einer großen Wüsste bis zu Chernobyl und einem Karottenstaat habe ich die verrücktesten Vorstellungen von meinem Land gehört. Mit einem Lächeln habe ich die Scherze immer entgegengenommen und dann allen erklärt, dass wir eher ein Apfel oder Pflaumenstaat als ein Karottenstaat wären.

Mit dem Schulbeginn kamen auch die Verpflichtungen und die Verantwortung. Für mich war das Bildungssystem völliges Neuland, welches ich erforschen musste. Dabei bin ich auf sehr interessante Themen wie das Zeizeugen Projekt gestossen. Es dauerte eine Woche lang, mit dem Ziel die Überlebenden des Konzentrationslagers Banter Weg zu befragen damit am Ende das gesamelte Material bearbeitet und im Radio und in der Zeitung veröffentlicht werden konnte. Die Möglichkeit die noch letzten lebenden Augenzeugen des Terrors zu interviewen und die Geschichte von ihren Lippen zu hören wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Erfolgreich, aber auch mit sehr vielen vergossenen Tränen haben wir es geschafft unser Handeln in die Tat umzusetzen. Der Bericht wurde in der Zeitung veröffentlicht und die einezelnen Interviews bei Radio Jade ausgestrahlt.

Ich bin schon seit drei Monaten in diesem faszinierenden Land und habe so viel gesehen, gehört und erlebt. Was den Rest des Jahres betrifft habe ich noch sehr viel vor, denn so eine Gelegenheit wie ich sie bekommen habe, bekommt man selten oder fast gar nicht im Leben. Ich empfinde dieses Austauschjahr auch als ein Jahr der Selbsterkentniss, denn wie man so schön sagt, ein Austausch ist kein Jahr im Leben, sondern ein Leben im Jahr.

mit freundlichen Grüßen

Dimitrije Nikolić

Moin moin Düütschland :)

Hier bin ich nun in Deutschland und zwar an der Nordsee. Ein Monat ist schon vergangen, ich habe mich schon an das Leben und besonders an das Wetter gewöhnt.

Als ich nach Deutschland kam lernte ich viele interessante Menschen, während des Seminars in Geesthacht, kennen. Die Teamer hatten ein vielfältiges Programm kreiert an dem wir uns alle mit Freude beteildigt haben. Leider, so schön wie es war, musste es auch ein Ende finden. Mit “freuden Tränen der Traurigkeit“ verabschiedeten wir uns in Hamburg und jeder ging seines Weges. Nach einer angenhmen Reise mit einem Zug kam ich in Bremen an von wo ich, mit meiner neuen Familie, meine Reise fortsetzte. Nach einer etwas längeren Fahrt war ich endlich da, Wilhelmshaven. Während wir die grüne Landschaft durchfuhren, sah ich ein völlig neues Biotop. Satt grünes Grass, über all Kühe und noch dazu ein großes Meer, völliges Neuland für mich, denn mein Land ist ein Binnenstaat.

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Das Wattenmeer  ( während der Ebbe) 😀

Doch mittlerweile ist das alles für mich Alltag geworden, sogar das Wetter! Ich bin dran gewöhnt, dass es im Sommer immer sehr heiß ist, jedoch erwartete mich hier eine Überaschung die viele Wolken, Schauer und wenige Sonnenstrahlen enthielt, aber wie mit der Umgebung erging es auch dem Wetter, mit der Zeit wirds auch kälter und mit der Kälte im Herbst und Winter ist es wie in meinem Heimatland. Während all meiner Erlebnisse unterstüzte mich meine Gastfamilie. Wir unterahmen viel zusammen besuchten Museen, besichtigten die ganze Umgebung fuhren sogar für ein Wochenende nach Köln und hatten einfach viel Spaß mit einander.

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ich “lenke“ die Alexander von Humbold I

Der erste Schultag musste ja auch einmal kommen. Es war ziemlich chaotisch, jeder rannte in eine ihm richtigerscheinende Richtung. Da konnte man schnell den Überblick verlieren und das tat ich auch. Zum Glück war es am 2. Tag viel entspannter, ich bekam all meine Bücher und den Stundenplan und schloss neue Bekanntschaften. Alle sagen, dass wir die beste Klasse in unserem Jahrgang sind, ich kann das nur bejahen. Mittlerweile habe ich sehr viele, gute Freunde gefunden, nehme an einem wichtigen Projekt teil, wo man Überlebende eines Lagers in meiner Nähe interviewt und noch vieles mehr.. Ich habe noch viel vor hier, wie den Besuch der Insel Rügen in den Ferien und noch weitere interessante Sachen.

Das wars erstmals von mir,

liebe Grüße

Dimitrije