St. Patrick’s Day

Hey alle zusammen,

leider hatte ich Probleme, den letzten Beitrag hochzuladen, habe es jetzt aber hinbekommen.

Am 17. März war St. Patrick’s Day, Nationalfeiertag in Irland. Eigentlich hatte ich geplant nach Dublin zu fahren, um mir die Parade dort anzuschauen, habe mich aber dann doch dafür entschieden, nach Galway zu fahren.

Also habe ich mich am Morgen mit einer Freundin getroffen und wir sind gemeinsam mit dem Bus nach Galway gefahren. Galway ist nur 20 Minuten entfernt, einer der Gründe, warum ich mich entschieden habe St.Patrick’s Day dort zu verbringen.

Als wir angekommen sind, haben wir uns erstmal ein einen Kaffee geholt, da wir noch genug Zeit hatten, bis die Parade angefangen hat.

Nach dem Kaffee haben wir uns einen Platz gesucht. Wir hatten echt Glück und konnten alles gut sehen.

Die Parade hat mich sehr an einen Karnevalsumzug erinnert. Verschiedene Vereine hatten Wagen geschmückt oder sich verkleidet. Die Parade war nicht soo besonders, aber die Stimmung war echt toll. Natürlich hatten wir uns auch noch passende Accessoires besorgt, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. 😉

Nach der Parade sind die meisten Leute ziemlich schnell in ein Pub verschwunden, um das Gaelic Football Spiel zu sehen. Wir haben uns dann auch etwas gesucht, um Mittag zu essen.

Nachdem wir unser leckeres Dessert gegessen hatten, sind wir noch ein bisschen durch Galway gelaufen, da wir auf den Bus warten mussten.

Nach dem wir ein paar schöne Fotos gemacht hatten, sind wir wieder nach Oughterard gefahren, wo wir uns mit ein paar Freunden getroffen haben. Später ist noch eine Freundin zum Übernachten vorbeigekommen und wir haben uns einen gemütlichen Abend gemacht. Den Rest des Wochenendes habe ich mit meiner Gastfamilie verbracht. Montag hatten wir schulfrei also habe ich mich mit Freunden getroffen.

Ich hoffe ihr habt jetzt eine Vorstellung davon, wie mein St. Patrick’s Day war 🙂

Eure Anna

Weihnachten und Sylvester in Irland

Hey alle zusammen,

ich weiß, dass Weihnachten und auch Sylvester schon ein bisschen her ist aber die Zeit hier in Irland vergeht so schnell. Ich möchte euch in diesem Beitrag ein bisschen erzählen was ich so an Weihnachten und Sylvester erlebt habe.

Am 24. war ich bei einer Freundin zu besuch. Sie ist auch eine Austauschschülerin aus Deutschland. Zusammen mit ihr und ihrer Gastschwester hatten wir einen sehr schönen Tag.

Am Abend, als ich dann wieder zu Hause war, ist die Familie, meiner Gastfamilie, zu uns gekommen und wir hatten alle zusammen einen schönen Abend. Sie haben dann auch alle bei uns übernachtet. Am nächsten Morgen um 7:00 Uhr sind wir dann auch schon wieder aufgestanden um die Geschenke auszupacken. Da der Enkel meiner Gasteltern auch bei uns war, kam auch Santa zu uns. 😉

Meiner Meinung nach, ist Weihnachten hier etwas größeres als in Deutschland. Alle Häuser werden unglaublich viel geschmückt und es gibt so viele Geschenke für jeden.

Nach der Bescherung, haben wir dann alle zusammen gefrühstückt. Anschließend haben wir uns alle fertig gemacht, was etwas länger dauert mit 7 Leuten und 2 Badezimmern.

Um ungefähr zwei Uhr haben wir dann mit der ganzen Familie zusammen Dinner gegessen. Es gab so viel zu Essen. 🙂 Wir hatten ein typisches Weihnachtsessen, mit Truthahn, Schinken, Gemüse und natürlich ganz viele Kartoffeln in verschieden Variationen. ( In Irland isst man gefühlt zu jedem Essen Kartoffeln) Es gab auch noch reichlich Nachtisch und Vorspeisen.

Am Nachmittag war es dann ehr ruhiger. Gegen Abend sind wir zu dem Bruder meiner Gastmutter gefahren und haben dort mit der Familie von ihr einen schönen Abend verbracht.

Am Dienstag habe ich erstmal ausgeschlafen und am Nachmittag, habe ich zusammen mit meinen Gasteltern verschiedene Freunde und Familie von ihnen besucht.

Das war mein Weihnachten. Ich hatte ein sehr schönes Weihnachten und bin sehr froh, dass ich mal erleben konnte wie man Weihnachten in einem anderen Land feiert.

Meiner Meinung nach ist Sylvester hier nicht so besonders. Viele meiner Freunde hier haben einen gemütlichen Abend mit ihren Familien verbracht.

Ich habe zusammen mit meiner Gastfamilie Dinner gegessen und anschließend sind wir für ein paar Stunden ausgegangen. Danach waren wir noch kurz bei der Familie von ihnen, bevor wir nach Hause sind um gemeinsam mit der Familie den Countdown abzuwarten und anzustoßen. Wir hatten einen sehr schönen Abend alle zusammen.

Am nächsten Tag sind wir wieder zu dem Bruder meiner Gastmutter gefahren. In meiner Gastfamilie ist es Tradition, mit allen zusammen, dort Dinner zu haben. Es war sehr schön. Ich finde es spannend immer wieder neue Leute kennen zulernen.

Das war was ich so an Weihnachten und Sylvester erlebt habe. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Eindruck geben wie meine Feiertage abgelaufen sind. Alles was ich in diesem Beitrag schreibe sind natürlich nur meine Erfahrungen und beziehen sich natürlich nicht auf alle Familien oder Traditionen. Sowas ist immer unterschiedlich in jeder Familie. Ich hoffe, dass ihr versteht, dass ich in diesem Beitrag keine Fotos hochlade. Ich finde das diese Fotos ehr schöne Erinnerungen mit meiner Gastfamilie sind und ich finde, dass das ehr nicht der passende Ort dafür ist. Ich hoffe ihr versteht das.

Ich hoffe ihr hattet alle genauso schöne Feiertage und genauso viel Spaß.

bis zum nächsten mal

Eure Anna

Meine Schule

Hey alle zusammen,

Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe aber ich habe, anders als am Anfang gedacht, nicht so viel Zeit. Das ist aber nichts schlimmes, im Gegenteil es ist gut immer etwas zu tun zu haben. Warum ich aber so wenig Zeit habe, erkläre ich euch in einem anderen Beitrag. In diesem Beitrag erzähle ich ein bisschen was über meine Schule. Alle eindrücke von der Schule und dem System sind natürlich nicht an jeder Schule gleich und haben auch etwas mit der persönlichen Meinung zu tun. Ich möchte, dass ihr beachtet,dass nicht jede Schule gleich ist.

Ich gehe auf die St. Paul’s Secondary School in Oughterard. Etwas was ich in Deutschland an meiner Schule nicht hatte ist die Schuluniform. Diese besteht aus einer dunkelblauen Hose, mit Nadelsteifen, für Mädchen und einer grauen Hose für die Jungs. Allerdings tragen die meisten Mädchen nicht die echte Hose für die Schuluniform sondern eine normale dunkelblaue. Außerdem haben wir ein weißes Poloshirt oder Bluse und einen blauen Jumper, für die Junior (1st-3th year) ist dieser dunkelblau und für die senior(TY-6th year) ist er etwas heller. Dazu müssen wir blaue oder schwarze Schuhe tragen und eine dunkle Jacke.

 

 

Eine weitere Sache die anders ist, als in Deutschland, dass man sich seine Schulbücher selber kaufen muss. Ich brauche 8 Bücher und 2 Lektüren. Für manche Fächer mussten wir Austauschschüler allerdings keine Bücher kaufen, da es sich für uns nicht lohnt. Sonst hätten wir mehr als 10 Bücher. Zum glück haben wir einen Spind für unsere Sachen. 🙂

Die Schule beginnt jeden Tag um 9:00 Uhr und geht Montag und Dienstag bis 15:50 Uhr und Mittwoch bis Freitag bis um 15:10 Uhr. Eine Schulstunde dauert immer 40 Minuten. Nach den ersten 3 Stunden haben wir 15 Minuten Pause. In der Zeit sitzen wir meistens zusammen in der Yearbase essen etwas und reden. Danach haben wir wieder 3 Stunden und um 13:15 Uhr bis 13:50 Uhr Lunchbreak. In dieser Pause verlassen die meisten Schüler das Schulgelände und gehen in einen der Shops. Ich und meine Freunde essen meistens erst Lunch und gehen dann auch in einen der kleinen Shops. man kann sich in den Pausen auch etwas in der Mensa kaufen. Dort gibt es in der Lunchpause auch warmes Essen, allerdings nur zum mitnehmen.

Am ersten Tag mussten wir 3 Wahlfächer wählen. Ich habe mich für Biologie, Geschichte und Hauswirtschaft entschieden.Außerdem konnte man entscheiden ob man Französisch oder Deutsch machen möchte. Ich habe mich natürlich für Deutsch entschieden. Irische Schüler können noch entscheiden ob sie LCVP machen wollen  (dort macht man viele kleine Projekte, aber was genau weiß ich auch nicht). Wir Austauschschüler haben in dieser Zeit mit den Schülern die kein LCVP machen Religion, Sport und Career guidance ( eine art Berufsvorbereitung).Weitere Pflichtfächer sind Englisch,Irisch und Mathe. Für alle die nicht wissen, was Irisch ist, Irisch ist eine der Amtssprachen Irlands. Die Straßenschilder und offizielle Dokumente sind alle in Englisch und in Irisch. Es hat allerdingst keine Ähnlichkeit mit Englisch. Wir Austauschschüler sitzen zwar in Irisch in der Klasse, machen aber unsere Hausaufgaben.

In den meisten Fächern kann man wählen ob man higher oder ordinary level machen möchte. In Mathe und in Englisch sind die Level getrennt aber in den anderen Fächern haben alle Schüler zusammen unterricht machen aber unterschiedliche Hausaufgaben und Tests. Es gibt im 5th year zwei Prüfungen, einmal das Christmas Examen und das Summer Examen. Wir Austauschschüler müssen diese auch mit schreiben.

Ich gehe hier gerne zur Schule. Die Lehrer sind sehr locker und verständnissvoll. In den Klassen ist es im Gegensatz zu meiner Klasse in Deutschland sehr ruhig. Allerdings finde ich es manchmal auch etwas anstrengend, da der Stoff in manchen Fächern sehr schnell durchgenommen wird. Aber mittlerweile, habe ich mich daran gewöhnt.

Es ist jetzt etwas länger geworden als ich dachte und ich hoffe ich habe nichts wichtiges vergessen. Bis zum nächsten Beitrag werde ich nicht so lange warten, versprochen. 😉

Eure Anna:)

Mein Auslandsjahr in Irland

Wann geht es los? Weißt du schon, wo genau du hinkommst?

All diese Fragen bekomme ich im Moment von allen zu hören. Denn ich werde Ende August für 10 Monate nach Irland gehen. Wie alles anfing und wie ich mich bis jetzt auf mein Austauschjahr vorbereitet habe, möchte ich euch in diesem Eintrag erklären. Doch zuerst kurz etwas über mich.

Ich heiße Anna und bin 16 Jahre alt. Ich gehe zur Zeit in die 10. Klasse. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit meinen Freunden. Außerdem reite ich, gehe zur Jugendfeuerwehr und fahre Quad.

Ich habe mich bereits vor fast 2 Jahren dazu entschieden, ein Austauschjahr zu machen. Also informierte ich mich im Internet und besuchte die Jugendbildungsmesse in Kassel. Als ich mich dann im Sommer 2016 für meine Organisation (YFU) entschieden hatte, bewarb ich mich dann in den Sommerferien. Dies kann man online auf der Internetseite machen.

Einige Wochen später hatte ich dann auch das Auswahlgespräch in Hannover. Vor dem Auswahlgespräch,hatte ich mir etwas Sorgen gemacht, diese hätte ich mir aber gar nicht machen müssen, denn alle waren dort sehr nett zu mir gewesen.

Ein paar Tage später bekam ich dann auch schon per Post die Zusage und die Vertragsunterlagen. Ich habe mich so sehr darüber gefreut, dass ich gleich allen meinen Freunden die gute Nachricht erzählen musste.

Der nächste Schritt auf den Weg zum Auslandsjahr war dann, die Platzierungsunterlagen auszufüllen. Dies macht man teilweise online und manches muss man hochladen oder per Post zuschicken. Dies ist zwar etwas aufwendig, aber gut zu schaffen.

Im Dezember hatte ich dann den ELTIS-Test. Dies ist ein Englischtest, den die Schulen im Ausland haben möchten. Davor muss man aber keine Angst haben.

Ende März war dann 6 Tage lang mein Vorbereitungsseminar. Es ist für alle Austauschschüler verpflichtend daran teilzunehmen. Man lernt dort viel Hilfreiches für das ATJ. Dies macht sehr viel Spaß, weshalb ich nicht genau erkläre, was man dort macht, damit, falls ihr auch ein Austauschjahr macht wollt, ihr selber diese Erfahrung machen könnt. Ich habe dort viele nette Menschen kennenlernen dürfen. Mit ein paar von ihnen treffe ich mich auch manchmal noch und wir skypen regelmäßig.

Vor einigen Wochen war ich dann noch auf dem Landesgruppenvorbereitungswochenende (LVW). Die Teilnahme daran ist freiwillig. Dort waren wir eine kleine Gruppe von Austauschschülern, die in viele verschiedene Länder gehen werden. Wir haben uns unser ,,Programm“ dort selber gestalten können. Viele dort kannte ich bereits von dem Vorbereitungsseminar, allerdings waren auch ein paar Leute da, die ich noch nicht kannte.

Es war sehr schön, da wir uns alle sehr gut verstanden haben und zusammen hatten wir sehr viel Spaß.

Jetzt sind es noch 14 Tage bis ich nach Irland fliege und ja, ich habe, wie glaube jeder Austauschschüler, einen Countdown. Die Zeit ist so schnell vorbeigegangen; es wirkt zwar immer noch so lange, aber ich glaube die Zeit geht schneller vorbei als man denkt.

Ich habe noch so viel mit Freunden geplant, ich weiß gar nicht, wann ich das alles machen soll. Aber wenn die Freunde vor einem stehen und sagen wir müssen unbedingt nochmal etwas unternehmen, bevor du fährst, dann kann man nicht Nein sagen. Aber ich freue mich, dass ich mit meinen Freunden und meiner Familie noch ein bisschen Zeit verbringen kann, bevor ich sie 10 Monate nicht mehr sehen werde.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen.

Anna