Wie Sieht Es Aus Bei Mir?

Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben, aber viel ist passiert. Der Fruhling ist da! Nur dass der Schnee heute gekommen ist und die Atmosphare ruiniert hat–ein bisschen 😛 Ich liebe Schnee, aber zwischen uns ist ein langer Abstand. Nun, ich war gerade unten in der Kuche. Ich hatte Abendessen mit meinem Gastvati, seiner Schwester, und meiner Gastschwester. Das ist mir sehr wichtig, weil die hier meine Familie sind, und Essenszeit hilft, uns zu verbinden. Am ersten Abend habe ich nicht so viel geredet, aber jetzt kann ich die Witze von meinem Gastvati begegnen. „Gwendo hat ihr Zimmer schon aufgeraumt. Was ist mit deinem Zimmer, Ken?“ Einmal in der Woche muss Ordnung sein. „Na ja, drei viertel von Gwendos Zimmer.“ „Gwendo! Hast du das gehort? Drei viertel von Gwendos Zimmer! Aber gutes Deutsch ist das!“ Jetzt weiss ich, dass es wichtig ist, mit unserer Familie zu sprechen, naturlich wohl. Das macht man glucklich. Es gibt keinen perfekten Tag, auch keine perfekte Familie, aber ich bin sowieso glucklich, was kann man sonst machen? 🙂

Ich hatte letzten Monat ein Seminar mit YFU, das war eine der buntesten Zeiten in meinem Leben. 20 Jahre spater, vielleicht merke ich noch alle die gute Sachen, die ich bei dem Seminar gelernt habe. Die ich in meinem Austauschjahr erlebt habe. In Indonesien haben wir (ganz) viele Stamme, das heisst, der Unterschied ist krass. Aber er ist RICHTIG krass wenn Leute aus Indonesien (ich), Japan, Brasilien, USA, Aserbaidschan, Chile, Norwegen, Estland, China, Rumanien, und Thailand sich treffen. Er ist unvermeidlich, aber wir sind Freunde. Wir sind richtig gute Freunde. Wir verstehen uns, haben zusammen getanzt, gesungen, gespielt. Vielleicht ist es nicht gross, aber das hilft, andere Landern zu verstehen, und deshalb auch Kriege zu verhindern 🙂 (jetzt sagt eine Freundin, ich bin zu dramatisch ;_;)

Ja, so ist das, was passiert ist. Klingt nicht viel, nicht wie ich gesagt habe, aber nur weil ich schnell schreiben mochte, damit ich die zweite Portion meines Abendessens holen kann hahaha. Ich erzahle was andere spater. Nun, was mochte ich noch sagen? Wir haben nach den Osterferien eine spezielle Woche namens Schulerarbeitswoche, wo die Schuler unterrichten konnen. Ich! Ich unterrichte naturlich uber Indonesien! (aufgeregt) Es ist total schwierig, die Prasentation zu machen, aber ich weiss, wenn ich hart arbeite, das Ergebnis wird wertvoll sein.

Mein Erster Tag

ich bin aufgewacht. die sonne hat an meinen augen gescheint, damit habe ich geblinzelt und bin ich richtig wach gewesen. noch ein paar stunden. ich konnte warten, aber mein bauch, der gerade erholt hat, hat nutrition gebraucht. zum gluck hat die stewardess fertig gemacht, den wagen vom essen zu verlaufen.

croissant, nutella, obstsalat, gerauechertes rindfleisch, orangensaft, und deutsche kalte kartoffelsalat, alle habe ich gegessen. ah! deutschland… vor zwei jahren habe ich noch ‚ich heisse ken‘ zu sagen gelernt, und jetzt habe ich im flugzeug gesitzen, auf den gewartet, in hamburg zu landen. Ich habe keine Vorstellung gehabt, wie Deutschland ausgesehen hat. Sind die Leute wirklich am Ersten steif, wie meine Freundin, die fur ein Jahr in Deutschland gewesen ist, gesagt hat? Wie sieht mein neues Haus aus? Kann ich wirklich im Dorf spazieren gehen?

Aber der flugzeug ist naher an den Boden gegangen.

Ich konnte nicht mehr warten. Warum ist der flugzeug soooolange geflogen? Das alle habe ich geschrien. In meinem Herz, habe ich gemeint. Und, tadaa! Hamburg!

Da habe ich keine Angst gehabt, nicht wie Ich sollte, als ein neues Kind in einem neuen so grossen Land. Ich habe ein Madchen von Yfu getroffen und hamburg war sehr schon und interessant.

Ich war uber hohen Gebauden erstaunt. hohen gebauden. viele gibt’s bestimmt in jakarta. Wir hatten noch Zeit bevor ich nach Bahnhof gehen musste, also sind wir nach Ostsee gegangen. Das Madchen hat mir viele Sachen erzahlt, und vice versa. In der so kurzen Zeit waren wir schon beste Freundinnen sozusagen. Sie hat auch mir uber die Ostsee erklart. Wir haben ein paar Enten gesehen, die waren lustig und klug, muss man sagen.

Und dann war das zu Ende. Im Bahnhof habe ich meine erste deutsche Sache gekauft mit meinem ersten Euro: einen Saft, namens Bahamas, aus watermelon und so was. Dann musste ich Auf Wiedersehen sagen. Von hier hatte ich Angst, ich war verwirrt, sodass wusste ich nicht, wie ich die Tur vom Zug aufmachen konnte. Ich musste mein compartment suchen und mein Koffer war schwer, aber ein Mann hat den fur mich gebraucht. Ich dankte Gott. In compartment war ein Mann mit blauen Augen, er war schoen ha ha ha. Er hat auf Englisch gesprochen und war aus Berlin und sehr nett, weil er mir meine erste deutsche Schokolade gegeben hat.

Als ich im Dresden Hauptbahnhof gekommen bin, hatte ich Angst, dass meine Gastfamilie nicht gekommen ist. Aber der war da, mein Gastvater. Er sagte, „Ken?“ Und ich sagte, voll relieved, „Ja.“ Ich habe meine liebste Gastschwester, Gwendo, getroffen und sie hat mir Umarmung gegeben. Da waren auch Friederike, die altere Schwester von Gwendo, und Mama, die sofort zu Gwendo gesagt hat, „Kein Englisch!“ Mein Gastvater hat eine Uberraschung: er konnte Indonesisch, aber nur einen Satz: „Saya bicara bahasa Indonesia sedikit-sedikit“. Das meint, ich spreche ein bisschen Indonesisch. Ich habe gelacht. Wir haben gebratenen Reis gegessen, typisches indonesische Essen, aber a la Deutschland. So war mein erster Tag.