Weihnachten und Sylvester in Irland

Hey alle zusammen,

ich weiß, dass Weihnachten und auch Sylvester schon ein bisschen her ist aber die Zeit hier in Irland vergeht so schnell. Ich möchte euch in diesem Beitrag ein bisschen erzählen was ich so an Weihnachten und Sylvester erlebt habe.

Am 24. war ich bei einer Freundin zu besuch. Sie ist auch eine Austauschschülerin aus Deutschland. Zusammen mit ihr und ihrer Gastschwester hatten wir einen sehr schönen Tag.

Am Abend, als ich dann wieder zu Hause war, ist die Familie, meiner Gastfamilie, zu uns gekommen und wir hatten alle zusammen einen schönen Abend. Sie haben dann auch alle bei uns übernachtet. Am nächsten Morgen um 7:00 Uhr sind wir dann auch schon wieder aufgestanden um die Geschenke auszupacken. Da der Enkel meiner Gasteltern auch bei uns war, kam auch Santa zu uns. 😉

Meiner Meinung nach, ist Weihnachten hier etwas größeres als in Deutschland. Alle Häuser werden unglaublich viel geschmückt und es gibt so viele Geschenke für jeden.

Nach der Bescherung, haben wir dann alle zusammen gefrühstückt. Anschließend haben wir uns alle fertig gemacht, was etwas länger dauert mit 7 Leuten und 2 Badezimmern.

Um ungefähr zwei Uhr haben wir dann mit der ganzen Familie zusammen Dinner gegessen. Es gab so viel zu Essen. 🙂 Wir hatten ein typisches Weihnachtsessen, mit Truthahn, Schinken, Gemüse und natürlich ganz viele Kartoffeln in verschieden Variationen. ( In Irland isst man gefühlt zu jedem Essen Kartoffeln) Es gab auch noch reichlich Nachtisch und Vorspeisen.

Am Nachmittag war es dann ehr ruhiger. Gegen Abend sind wir zu dem Bruder meiner Gastmutter gefahren und haben dort mit der Familie von ihr einen schönen Abend verbracht.

Am Dienstag habe ich erstmal ausgeschlafen und am Nachmittag, habe ich zusammen mit meinen Gasteltern verschiedene Freunde und Familie von ihnen besucht.

Das war mein Weihnachten. Ich hatte ein sehr schönes Weihnachten und bin sehr froh, dass ich mal erleben konnte wie man Weihnachten in einem anderen Land feiert.

Meiner Meinung nach ist Sylvester hier nicht so besonders. Viele meiner Freunde hier haben einen gemütlichen Abend mit ihren Familien verbracht.

Ich habe zusammen mit meiner Gastfamilie Dinner gegessen und anschließend sind wir für ein paar Stunden ausgegangen. Danach waren wir noch kurz bei der Familie von ihnen, bevor wir nach Hause sind um gemeinsam mit der Familie den Countdown abzuwarten und anzustoßen. Wir hatten einen sehr schönen Abend alle zusammen.

Am nächsten Tag sind wir wieder zu dem Bruder meiner Gastmutter gefahren. In meiner Gastfamilie ist es Tradition, mit allen zusammen, dort Dinner zu haben. Es war sehr schön. Ich finde es spannend immer wieder neue Leute kennen zulernen.

Das war was ich so an Weihnachten und Sylvester erlebt habe. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Eindruck geben wie meine Feiertage abgelaufen sind. Alles was ich in diesem Beitrag schreibe sind natürlich nur meine Erfahrungen und beziehen sich natürlich nicht auf alle Familien oder Traditionen. Sowas ist immer unterschiedlich in jeder Familie. Ich hoffe, dass ihr versteht, dass ich in diesem Beitrag keine Fotos hochlade. Ich finde das diese Fotos ehr schöne Erinnerungen mit meiner Gastfamilie sind und ich finde, dass das ehr nicht der passende Ort dafür ist. Ich hoffe ihr versteht das.

Ich hoffe ihr hattet alle genauso schöne Feiertage und genauso viel Spaß.

bis zum nächsten mal

Eure Anna

Prelims und Feiertage

27/01/2018-11:49 am

Hi!

Allen erst einmal ein schönes neues Jahr und ich hoffe alle haben ihre Feiertage genoßen! (Ja ich weiß, dass das ziemlich spät kommt.)
Ich habe Silvester und Weihnachten nichts gemacht, da meine Gastfamilie muslimischen Glaubens sind und ich SIlvester bei einer anderen Gastfamilie verbringen musste, da meine ihre Familie aus den USA hier hatte und dann die ganze Zeit unterwegs war und ich nicht alleine sein sollte (ich kannte die andere Familie und sie waren super nett).
Viel kann ich also nicht erzählen aber ist ja auch nicht schlimm, da ich mal eine andere perspektive auf diese Tage bekommen habe und irgendwo gemerkt habe, dass man diesen Tagen selbst die Bedeutung geben muss, denn ansonsten sind sie nichts besonderes.

In den letzten zwei Wochen haben wir unsere Premilims geschrieben. Das sind irgendwie Vorprüfungen für die Exams im Mai, aber ganz verstanden habe ich den Sinn leider selber nicht, da der eine sagt, dass die schon wichtig sind und der nächste, dass die nichts zählen.
Ab Monatg bekommen wir nach und nach alle zurück und ich kann leider gar nicht abschätzen, wie ich wohl abgeschnitten habe.

Gestern habe ich mit meienr Freundin aus Italien drei Stunden lang beim Friseur gesessen, da ich eine neue Farbe (schwarz) bekommen habe und auch einen frischen Haarschnitt. Das Geld hat sich jedenfalls gelohnt und ich finde es komich, wie leicht es mir hier fällt einfach das zu machen, worauf ich Lust habe, kann dieses Gefühl aber auch nicht wirklich beschreiben.

In etwas mehr als vier Monaten steht auch schon mein Rückflug an und ich muss sagen, dass ich mich darauf freue, wieder Zuhause zu sein. So schön es hier auch ist und ich es genieße den ganzen Tag Englisch zu sprechen, ist alles trotzdem anders ohne die Leute, die man liebt (Mama, Hunde, etc). Deswegen werde ich, wenn ich nach Kanada auswandere, auch meine Mutter mitnehmen (sie weiß das auch, haha). Außerdem kann ich das Schulsystem nicht leiden, was natürlich nicht gut ist, wenn fünf Tage in der Woche dafür draufgehen.
Aber um es zusammen zu fassen: Ich liebe es hier und freue mich trotzdem auf Deutschalnd.

Ansonsten habe ich mal wieder nichts zu erzählen, da Schule halt den ganzen Alltag einnimmt und ich ansonsten auch kein Mensch bin, der gerne etwas unternimmt (außer mit meiner Maman, hehe) und deswegen liegt es wahrscheinlich auch an mir, dass ich nichts zu erzählen habe.

BD!

 

Weihnachten und Silvester in den USA

Hello guys,

Ich wünsche allen, die das gerade lesen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr! Und ich hoffe natürlich auch, dass alle ein wunderschönes Weihnachtsfest mit der Familie verbracht haben. Wie mein Weihnachtsfest hier in den Vereinigten Staaten war mit meiner Gastfamilie erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Angefangen haben die Weihnachtsferien bei uns am Dienstag bevor Heiligabend und die letzten drei Tage sind wir ausschließlich für Prüfungen in die Schule gegangen. So richtig anstrengend und fordernd waren die aber nicht, denn wie viele Test hier auch, wurden diese Prüfungen in Rahmen von mutiple choice abgelegt. Sowohl meine Gastgeschwister als auch ich haben alle Prüfungen erfolgreich gemeistert und sind voller Vorfreude in die Ferien gestartet. Meine Schwester Alyssa ist aus dem college wieder zurückgekommen, doch Dad musste geschäftlich für ein paar Tage verreisen, weswegen Mom die meiste Zeit mit uns verbracht hat. Wir haben The Christmas Story geschaut, was hier in Amerika zu einer kleinen Tradition geworden ist. Daraufhin haben wir das Set und Museum davon besichtigt, da der Film größtenteils in Cleveland gedreht wurde. Danach haben wir im Hofbrauhaus gegessen, ein Restaurant mit deutschen Gerichten und ich muss zugeben, dass ich ein wenig Heimweh bekommen habe. All das Vertraute zu sehen, aber irgendwie doch nicht zu Hause zu sein, bereitete mir ein mulmiges Gefühl. Doch Mom hat das sofort mitgekriegt und nur noch mehr Zeit mit mir verbracht, deswegen war das Problem auch schon sehr bald behoben. Am nächsten Tag haben wir Castle Noel besucht, was ein riesengroßes Weihnachtsmusem ist. Dieses ist nur ein paar Minuten von unserem Haus entfernt und sehr bekannt und beliebt. In New York gibt es jährlich Schaufenster, die mit dem verschiedensten Weihnachtssachen geschmückt werden. Und diese durften wir in dem Museum bewundern, genauso wie viele Einzelstücke aus berühmten Filmen.

Einen Tag vor Christmas Eve sind wir zu Freunden gegangen und haben ein kleines Weihnachtsfest gefeiert. Dort haben wir Gingerbread Houses gemacht ( was mir erstaunlicherweise sehr viel Spaß bereitet hat) und schon einmal sehr viele Süßigkeiten gegessen. Am Sonntag war dann Chistmas Eve und anders als in Deutschland packt man in Amerika die Geschenke erst am nächsten Morgen aus. Doch wie auch in Deutschland sind wir in die Kirche gegangen und hatten ein großes Weihnachtsessen im Haus meiner Großeltern. Ich habe an dem Abend sehr viel über Familie und Traditionen nachgedacht und hätte kaum dankbarer sein können, mein Weihnachtsfest mit dieser wunderbaren Familie verbringen zu dürfen. Wir haben gewichtelt und wir sind alle mit sehr guten Geschenken wieder nach Hause gekommen.

Meine Familie und ich

 

Der Vater meines Großvaters hier, war einst ein herausragender Maler und hat viele Sachen für Firmen gezeichnet. Unter anderem auch die Weihnachtsmänner für Coca-Cola. Überglücklich bin ich mit einem Originalbild von ihm nach Hause gegangen und konnte gar nicht genug davon kriegen, es mir anzusehen.

 

An Christmas Eve schlafen alle meine Geschwister zusammen in einem Raum um dann morgens in Wohnzimmer zu stürmen und Geschenke auszupacken. Auch das haben wir dieses Jahr gemacht und ich habe es sehr genossen zu sehen, wie meine Geschenke ausgepackt werden. Am selben Abend sind wir noch ins Tokoy’s gegangen, was eines der Lieblingsrestaurants meiner Familie ist. Doch zu lange durften wir nicht wach bleiben, denn am nächsten Tag schon, haben wir uns auf die sechsstündige Fahrt nach York, Pennsylvania gemacht. Dort haben wir die andere Seite der Familie besucht und ich habe die lustigste Person kennengelernt, Hektor. Er ist der Mann, der Schwester von Mom und gebürtiger Argentinier. Wir beide konnten uns, trotz Akzents sehr gut verstehen.

Da New York City nur ein paar Stunden entfernt ist, haben wir auch diese Stadt besucht. Ich habe mich sofort in diese Stadt verliebt, denn all die Lichter und die ganzen verschieden Menschen, habe mich wie magisch angezogen. Wir haben so gut wie alle Hotspots dieser Stadt gesehen und ich habe sowohl den besten Cupcake meines Lebens, als auch das leckerste Sushi gegessen. Alles in allem war dieser Trip einfach nur ein großer Erfolg.

Times Square

Wieder zu Hause angekommen, stand auch schon das neue Jahr vor der Tür, welches wir mit Familie und Freunde zusammen begrüßt haben. Das war natürlich nicht zu vergleichen mit einer russischen Silvesterparty, aber dennoch gemütlich und schön. Einige Stunden zuvor habe ich Russland sowohl Deutschland angerufen und ihnen ein Frohes Neues Jahr gewünscht.

All das war so eine schöne Zeit, gar nicht traurig oder einsam.

Auch wenn wir eigentlich schon zwei Tage später zur Schule gehen sollten, blieben wir zu Hause bis heute auf Grund von zu viel Schnee und einer Eiseskälte. Das hat die Ferien natürlich nochmal um einiges verlängert, doch jetzt bin ich auch bereit all meine Energie in dieses Jahr zu stecken und es in vollen Zügen zu genießen.

Ljuba