Archiv für den Monat: September 2016

Erster Monat

Heute genau vor einem Monat bin ich in Peking angekommen. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht.

Am Pekinger Flughafen haben uns dann Mitarbeiter von YFU abgeholt und wir sind 80km raus aus Peking gefahren, irgendwo ins nirgendwo. Dort fand dann unsere 3 tägige PAO (Post-arrival-orientation) statt. Insgesamt waren wir 23 Austauschschüler aus 8 verschiedenen Ländern. Wir hatten viel spaß und wurden nochmal auf das Leben in einer Gastfamilie und Schule vorbereitet. Das Essen war am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man davor 5 Jahre Vegetarier war.

Am 13. August ging es dann für uns Austauschschüler in verschiedene Städte nach China, wo unsere Gastfamilien schon auf uns warteten. Auf der Fahrt zum YFU Büro war ich das erste mal richtig aufgeregt und hatte bedenken ob alles so klappen wird, doch als ich meine Gastfamilie dann gesehen habe waren alle Ängste wie weg geblasen. Ich verstehe mich richtig gut ihnen und fühle mich echt wohl in meiner Familie. Sie sind auch sehr bemüht mir chinesisch bei zu bringen. So ließt mir meine Gastmutter fast jedes Plakat in der U-Bahn vor oder wir gehen in einen Supermarkt, nur um neue Wörter zu lernen. Aber auch sonst erklären sie mir viel von der chinesischen Kultur, was mir sehr dabei hilft alles zu verstehen. Mitlerweile kann ich mich auch schon ein bisschen mit Leuten in der U-Bahn unterhalten, denn selbst in Peking sieht man selten Ausländer. Es ist auf jeden Fall wichtig immer zu versuchen zu sprechen, auch wenn man nicht sicher ist ob es richtig ist und zuzuhören, auch wenn man nichts versteht.

Peking ist eine wunderbare Stadt, in der eigentlich alles anders ist als in meinem zu Hause in Deutschland. Vorallem in einer U-Bahn zu fahren, die so voll ist, dass man sich teilweise keinen Zentimeter mehr bewegen kann, ist eine ganz neue Erfahrung. Aber auch auf einer 4 spurigen Straße zu fahren, auf der es keine Verkehrsregeln zu geben scheint war mir neu. Die Menschen sind auch total nett und herzlich und ich bin froh schon viele kennen gelernt zu haben.

Die ersten 2 Wochen hatten wir 5 Austauschschüler, die in Peking geblieben sind, noch einen Sprachkurs von YFU, der eine gute Mischung aus lernen und Spaß beinhaltete.

Mir war bis jetzt nie langweilig und ich habe schon so viel erlebt. Zum Beispiel war ich in der verbotenen Stadt, am Himmelstempel, habe mit den anderen Austauschschülern die Stadt erkundet oder in zahlreichen Restaurants und an Straßenständen das beste und zugleich kurioseste Essen gegessen, wie Skorpion, Gehirn, Leber…. Essen ist in China sehr billig und man bekommt schon für umgerechnet 2€ ein Mittagessen, von dem man satt werden kann. Aber auch in der Familie ist das gemeinsame Essen wichtig und wir sitzen oft noch lange zusammen am Tisch und reden.

Bis jetzt kann ich sagen, dass es mir hier richtig gut gefällt und ich gespannt darauf bin mehr zu entdecken und Erfahrungen zu machen.

 

Ankunft in China

Ankunft in China

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PAO (Post arrival orientation)

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Himmelstempel

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Verbotene Stadt

 

Bis bald

Jana

Schon 2,5 Wochen

Jetzt bin ich schon fast 3 Wochen hier und kann es immer noch nicht fassen, dass ich in Südafrika bin… Ich habe schon so viel erlebt, da bleibt gar keine Zeit sich über irgendwas Gedanken zu machen oder gar Heimweh zu bekommen.

Ich bin in einer super lieben Familie gelandet und ich fühle mich hier schon richtig wohl und zu Hause. Da die Schule komplett auf Afrikaans läuft, verstehe ich nicht sehr viel im Moment, aber es wird besser und die ersten Tests sind schon geschrieben. Neben der Schule spiele ich hier, genau wie in Deutschland zwei mal die Woche Hockey, wo ich auch schon bereits einige Freundschaften geschlossen habe.

An das Essen hier muss ich mich zwar noch etwas gewöhnen, aber wirklich alles, was ich bisher probiert habe (und das war viel!) war super lecker, auch wenn ich es vorher nicht kannte und auch noch nie was davon gehört hatte.

Am Wochenende war dann auch schon die Post Arrival Orientation in Pretoria, wo ich alle anderen Exchangestudents aus der ganzen Welt getroffen habe, die mit YFU in Südafrika sind. Das war wirklich schön, denn so konnte man sich schon mal über die ersten Eindrücke austauschen und man hat sofort gemerkt, wie vielseitig Südafrika ist, denn jeder lebt in einer anderen Kultur und spricht auch eine andere Sprache.

Da wir jetzt Anfang September haben und so mit der Frühling angefangen hat, wird in der Schule ab dieser Woche schon die Sommeruniform getragen, was für mich ganz schön komisch ist, denn wann trägt man mal in Deutschland im September ein Kleid? Aber generell finde ich das Tragen der Schuluniform sehr schön, denn man wird sofort in die Gruppe integriert, und nach ein paar Tagen wird man auch nicht mehr als Austauschschüler angesehen, sondern als ganz normaler Schüler. Auch bleiben die Diskussionen über Mode aus, außer vielleicht über die Tatsache, wann man anfängt die Sommeruniform zu tragen, da man diese bereits zwei Wochen vor Frühlingsanfang tragen darf.

Da bald der nächste Test auf Afrikaans ansteht werde ich versuchen, noch so viel zu lernen, wie es geht und es mal wieder einfach ausprobieren, denn das ist der beste Weg um es zu lernen!

Hallo erstmal.

Hallo erstmal.

Ich heiße Eva und ich bin 16 Jahre alt.
Ich bin im Schuljahr 2016/17 nach Italien.

Italien? Ja, viele gehen in die USA, nach Australien/Neuseeland oder nach auch Südamerika. Doch ich wollte mal etwas Anderes machen (nichts gegen diese Länder). Ich liebe Italienisch, die Mentalität und die Landschaft. Natürlich sind nicht alle Italiener lebenslustig und laut, oder essen Pizza und Pasta, das ist klar :D. Aber ich denke in gewisser Weise sind sie schon anders als die Deutschen. Ich werde sehen inwiefern manches zutrifft und manches auch nicht :).

Warum YFU? Also es gibt zuerst einmal wenig Organisationen, die Italien anbieten. Außerdem war es mir sehr wichtig, dass die Gastfamilie keine Bezahlung bekommt, denn sonst hätte ich Bedenken, dass sie es nur macht, um daran zu verdienen. So ist gesichert, dass die Familie Interesse an einem Austauschschüler hat. YFU ist meiner Meinung nach sehr hilfsbereit und offen für alle Fragen. Es gibt eine ganze Woche länderspezifische Vorbereitung, was bei anderen Orgas nicht der Fall war. Ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Warum ein ganzes Jahr? Für mich, da ich sowieso da weiter machen muss, wo ich aufgehört habe, d.h. ich werde ein Jahr später mein Abi machen, hätte es keinen „Nutzen“ nur 6 Monate o.ä. zu machen, denn sonst hätte ich zum Beispiel das 2. Halbjahr der 10. Klasse nochmal machen müssen. Außerdem wurde mir immer wieder gesagt, dass es sowohl für die Sprache, als auch für alles andere, besser ist ein Jahr zu fahren. Vom Preis macht es sowieso kaum einen Unterschied. Man braucht etwa 6 Monate um 100% anzukommen. Die Monate danach sind noch viel schöner, weil man dann die unbekannte Sprache richtig spricht und versteht, die Schule, die Stadt und die Familie richtig kennt.

Hier, auf diesem Blog, werde ich Bilder, Eindrücke und Erfahrungen mit euch teilen.

Ich hoffe, ihr habt Spaß mich bei meiner aufregenden Reise
zu begleiten 🙂

Eva

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