Archiv für den Monat: September 2013

Hallo…Herzlichen Willkommen zu meinem Blog
Ich bin Anuja Paingankar und komme aus Indien und bin 18 Jahre alt.Ich bin seit 7 Monten in Deutschland und bin sehr glücklich.Ich habe immer ein Traum nach Deutschland zu kommen und der Sprache zu lernen.Heute bin ich hier und bin sehr froh.
Erste 3 Woche war ich in Straßberg ein kleines Dorf in Sachsen Anhalt.Es war sehr schön.Aber zuerst war es sehr schwerig da zu wohnen,weil alles so ruhig und hat kein Supermarkt oder etwas.Aber später habe ich mit andere Austaush schüler und meine Gastfamilie Zeit verbracht.Nach OSK kurs bin ich in Bergkamen ein Stadt in Nordrhein Westfallen zu meiner Übergangs Familie gagangen.Da die Familie war sehr Jung und nett.Ich freue mich,dass die Familie immer mir geholfen haben.Wir haben in Freizeit Park,Kölner Dom,Münster usw gesehen.Schöner Zeit in Bergkamen.Danach habe ich mein Jahres Familie gefunden und ich freue mich mit ihnen.Sie sind sehr nett,wie mein zweite Familie aber nur andere Kultur und Land.Wir haben gestern ein insdische Gericht gekocht und die hat dass lecker gefunden.Bis jetzt alles is sehr schön und hoffe dass mein Jahr in Deutschland wird mehr schöner in der Zukuft.

1 1/2 Monate..

Ich glaube, ich sollte langsam mal wieder etwas schreiben, auch wenn ich nicht wirklich behaupten kann, es sei viel geschehen.

Die meiste Zeit verbringe ich zu Hause in meinem Zimmer und versuche, mich zu beschäftigen. Entweder schaue ich mir spanische Filme an, lese spanische Bücher, chatte mit meinen Freunden hier, einfach, damit sich mein Sprachniveau weiter steigert. Momentan ist es so, dass ich eigentlich alles verstehe und das meiste sagen kann, trotzdem ärgert es mich, wenn mir ab und zu mal die Worte fehlen, um mich perfekt auszudrücken. Aber wie gesagt, ich arbeite daran.

Vor einiger Zeit spielte Ecuador gegen Kolumbien Qualifikation für die WM. Mir macht ja Fußball gucken sowieso Spaß, aber hier ist das ganze nochmal ein Stück schöner. Das Spiel hier hat um einiges mehr Pfiff als die Spiele bei uns zu Hause. Man kann wirklich sagen, dass alle wie die Verrückten rennen und wenn man hinten den Ball bekommt, stürmt man einfach nach vorn, ohne großen Spielaufbau. Es wird ziemlich ruppig gespielt, aber der Schiedsrichter pfeift nur selten ab und so entsteht wirklich ein sehr lebendiges, spannendes Spiel. Ecuador hat zwar verloren, aber ich freue mich darauf, mir hier weitere Spiele anzuschauen.

Am Wochenende war hier die Wahl zur „Reina mundial de banano“, eine Schönheitsköniginnenwahl. Wir standen leider an der Seite, ohne Sitzplatz und mit sehr schlechtem Blick auf die Bühne. Nach einer kurzen Eröffnung mit Tanz und Musik wurden alle Teilnehmerinnen vorgeführt, zwischendurch gab es auch nochmal den ein oder anderen Musikact. Es wurde dann wirklich kalt und mit der Zeit auch etwas langweilig und wir wurden alle müde. Also fuhren wir wieder nach Hause. Ich meine, dass die deutsche Teilnehmerin gewonnen hat, bin mir aber nicht ganz sicher. Warum Deutschland teilgenommen hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht, da wir ja gar keine Bananen exportieren, aber vielleicht irre ich mich ja. 😉

Ich möchte noch kurz etwas zu den Essgewohnheiten hier sagen, da sie doch etwas von unseren deutschen Gepflogenheiten abweichen. Also zum Frühstück ist man unterschiedliche Dinge, bei mir gibt es oft „Bolón de verde“, ein typisches Frühstücksgericht hier in Ecuador. Das ist zerstampfte Kochbanane zu einem Kloß geformt und dann etwas angebraten. Das Mittagessen besteht immer zunächst aus einer Suppe, danach wird Reis in Massen mit Fleisch serviert. Man ist alles, wirklich alles mit dem Löffel. Was mir auffällt, man kann wirklich alles auf dem Teller liegen lassen, aber bitte auf keinen Fall das Fleisch! Ich ernähre mich eigentlich meistens nur von Reis mit Bohnen, da meine Gastfamilie zum Glück akzeptiert, dass ich vegetarisch esse. Zum Abendbrot ist man dann nochmal Reis mit Fleisch, ganz beliebt dabei ist „Arroz con pollo“, Reis mit Hühnchen, ich habe das Gefühl, meine Gastfamilie isst das jeden Tag, aber es scheint ihnen ja gut zu schmecken. Man trinkt immer frischen Fruchtsaft zu den Mahlzeiten und die sind wirklich unglaublich gut!

Tja, wie gesagt bin ich mittlerweile 1 1/2 Monate hier und bis jetzt muss ich sagen, dass es ein ziemliches Auf und Ab der Gefühle war. Ich hoffe, es stellt sich bald Besserung ein.

S’mores, erstes Schwimmeet, YFU-Orientation und vieles mehr…

Die Zeit geht einfach so schnell vorbei, ich bin schon fast einen Monat hier, mein letzter Blogeintrag ist schon wieder zwei Wochen her und habe einfach immer etwas zu tun!

Es ist schon fast  normal für mich hier zur Schule zu gehen und ich finde meine Klassenräume jetzt auch ohne ständig nachschauen zu müssen, wo sie sich befinden. Ein wenig schade finde ich es, dass die neue Schule keine Locker hat, ich hätte gern diese typisch amerikanische Erfahrung gemacht. Wir haben auch schon die ersten Projekte bekommen: Für US History müssen wir zum Beispiel mindestens 4 Stunden ehrenamtlich bei einer politischen Organisation arbeiten und dann einen Aufsatz schreiben und ein Interview mit einem Mitarbeiter führen. Ich weiß gar nicht, wie die ganzen amerikanischen Schüler ihre Hausaufgaben und Projekte bewältigen (wohlgemerkt in viel schwereren Kursen, als ich sie gewählt habe) und dann auch noch jeden Tag Sport machen und sich noch anderweitig in der Schule/in einem Club engagieren. Jedenfalls mag ich die Schule hier wirklich gern, mein liebstes Fach ist aber Food&Nutrition (letzte Woche haben wir Erdbeermarmelade gekocht und Vanilla Scones gebacken).

Das Schwimmtraining macht mir immer sehr viel Spaß und ich bin einfach froh, dass ich mich entschlossen habe, einem Schulsport beizutreten und kann es jedem nur ans Herz legen, das auch zu machen! Außerdem habe ich meine Liebe zu Maple Bars entdeckt (Donuts mit Maple (Ahorn) Frosting), die es immer beim Samstagstraining gibt. Vorletzten Samstag war hat unser Schwimmteam sich im Richmond Beach Park (einem unglaublich schönen, direkt am Puget Sound gelegenen Park) getroffen und wir haben S’mores gemacht – ich konnte gar nicht mehr aufhören zu essen! S’mores ist eine typisch amerikanische und sehr beliebte Süßigkeit, die aus Butterkeksen, Marshmallows, die über Lagerfeuer gehalten werden und Schokolade gemacht wird. Hört sich vielleicht komisch an, ist aber super lecker!

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Am letzten Dienstag hatte ich mein erstes Meet (=Wettkampf gegen andere Schulen). Es war einfach toll zu sehen, wie sehr das Schwimmteam zusammenhält, jeder hat jeden angefeuert und niemand ist einfach gegangen, nur weil er oder sie fertig mit seinen Wettkämpfen war. Ich habe zwar nicht gewonnen (was ich auch nicht erwartet habe, da ich im Gegensatz zu vielen anderen, vorher noch nie in einem Schwimmteam war), aber ich habe meine Zeit total verbessert!

Am Donnerstag hatten wir dann eine Fall Sports Assembly in der Schule. Wir haben Spiele gespielt, die Band hat gespielt und wir haben uns Videos und Bilder von den ganzen Sportarten angeschaut, die im Herbstsemester stattfinden.

Gestern war mein erstes YFU Orientation Treffen im Washington State History Museum in Tacoma. Es war toll, die ganzen anderen Austauschschüler aus meiner Region kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen. Da sehr viele Austauschschüler aus denselben Ländern kamen (überwiegend Deutschland) wurde uns direkt zu Beginn gesagt, dass wir bitte nur in Englisch reden sollen. Es war zuerst richtig merkwürdig mit Deutschen auf Englisch zu reden, wo wir doch einfach hätten deutsch reden können, aber der Sinn der Sache ist es ja, unser Englisch zu verbessern (an dieser Stelle ganz viele Grüße an Eli). Wir haben zu Beginn „Icebreaker“ gemacht und dann über Dinge geredet, die uns bisher gefallen, nicht gefallen und die wir nicht verstehen, am Ende wurde dann noch das Museum erkundet. Alles in allem ein sehr schönes erstes Treffen, leider ist das nächste erst im Januar.

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So, der Eintrag war mal wieder nötig. Ich wünsche allen noch einen schönen Tag/Abend/Morgen, je nachdem, wann ihr das hier lest!

Sarah

laufendes Experiment „Estland“

Es ist immer wieder erstaunlich wie unser Kopf arbeitet, komplexe Arbeitsschritte – oftmals unergründlich, immer wieder faszinierend… aber mit dem passenden Fallbeispiel doch recht gut zu beschreiben.

laufendes Experiment, Beispiel Estland, Auslandsjahr: Ist aber auch kompliziert, dass muss man sich mal vorstellen- da richtest du deinen Kopf jahrelang auf eine Situation aus, nichts verändert alles gleich. Gleiche Stadt, gleiche Familie, Freunde, Schule, routinierter Weg zum Kühlschrank, gleiche Sprache, gleiches Land… und dann, einfach so- alles anders!

Von Heute auf Morgen werde Ich inklusive Kopf also via Luftverkehr in eine völlig neue Situation verfrachtet. Erste Reaktion, der Kopf rebelliert, das Gefühl all das Hier gar nicht richtig realisieren zu können lässt mich noch Heute manchmal nicht ganz los – ein unglaublicher Druck auf den Ohren, durch den Flug, auch Stunden später geben mir und dem Kopf den Rest.

Heute mehr oder weniger einen Monat ( „mehr“) nach dem ich hier angekommen bin habe ich mich bereits ganz gut eingelebt. Der Kopf wählt bei der Kommunikation zwischen Englisch und einer recht stabilen Auswahl estnischem Vokabulars ( für einen Monat ;’D ), die Umgebung ist längst nicht mehr die fremdeste und alles fühlt sich ziemlich gut an.

In der Familie, fühle ich mich einfach wohl. Bruder, Schwester, Mutter, Vater, die größten teils fähig sind mit mir zu kommunizieren sind allesamt herzlich bemüht, es mir so gut wie möglich gehen zu lassen, mich zu integrieren, mir das Land zu zeigen und Kenntnisse der Sprache zu vermitteln. Wenn ich also gerade auf meiner Couch/ Bett liege, verwöhnt von meiner Tafel deutscher Schokolade ( denn die ist die Beste 😀 ), fühle ich mich bereits unglaublich Heimisch.

In der Schule, bin ich größtenteils am schlafen! ( da bedarf es keiner großen Worte ;D ). Deutsch Unterricht hin oder her, aber bei regulären 75 Minuten, Matemaatikas, Eesti keel oder Bioloogia ist das unvermeidbar – schuldige Sprache. In der Klasse sind wir 3 Jungen und über 20 Mädchen – so übezeugt mich estnisches Schulsystem :-D. Daneben komme ich mit meinen Klassenkameraden/ Übersetzern sehr gut zurecht.

Mit dem Essen, muss man sich erst einmal arrangieren. Aber wer tägliche Kartoffeln gar nicht mal schlecht findet und wie ich eine Mutter mit gänzlich unglaublichen Fähigkeiten in der Küche am hantieren hat, kommt damit ganz gut zurecht.

Die Natur, ist fantastisch, super schön- kann sein das der Junge aus dem Industriellen Großstadtloch nicht besonders wählerisch ist ( Essen – ich dich auch ) aber solche Adjektive treffen es nur Ansatzweise.

Sprache tötet mich – nicht. Sprachbarriere noch nicht so wirklich gebändigt aber inzwischen entwickel ich erstes Gefühl für Estnische Sprache. Darüberhinaus findet auch immer öfters Estnisches in meinen Dialogen Platz und ich bin recht zuversichtlich das sich das zukünftig noch steigern lässt.

Allem neuen blicke ich ausgesprochen wohlwollend entgegen, eine Vielzahl an bereichernden Erfahrungen sammeln und auch sonst alles mitzunehmen was ein Austauschschüler so wegstecken kann, Grüße, Nicolas & Kopf

 

 

Schule

Aber erst einmal noch eine Woche Ferien. Da ich hier noch niemanden kannte und auch noch nicht alleine Metro oder Bus fahren durfte, bedeutete das hauptsaechlich Langeweile. Den Großteil meiner Zeit habe ich also alleine zuhause verbracht und versucht, mir die türkische Grammatik ein wenig naeher zu bringen. Ein bisschen Abwechslung gab es aber schon, wie zum Beispiel ein Treffen mit den YFU-Freiwilligen, die in Ankara leben (und fast alle ihr Auslandsjahr in Deutschland verbracht haben) oder der „Besuch“ verschiedenster Ministerien. Der Tag, an dem wir die ganzen Formalien erfüllen mussten war wahrscheinlich bisher einer der eindrucksvollsten hier. Nur so viel: nachdem wir (mein Gastvater und ich) an fünf verschiedenen Orten weggeschickt und auf eine andere zustaendige Stelle verwiesen worden, um dann schlussendlich in einem überfüllten kelleraehnlichen Raum, durch den fröhlich zwitschern zwei Wellensittiche flogen, rauszukommen, kann ich nur noch über Menschen laecheln, die über die Arbeit in deutschen Ministerien schimpfen 😉 Naja, das Formular das ich brauchte habe ich jedenfalls bekommen.
An den Wochenenden besuchen wir meistens irgendwelche Verwandte oder Bekannte. Davon gibt es unglaublich viele, und bei allen bekommt man Çay, etwas zu essen und ein Fotoalbum in die Hand gedrückt, um sich noch mehr Familienmitglieder anzuschauen.

Nachdem die Ferienwoche überstanden war, begann am Montag die Schule. İch besuche ein Anadolu Lisesi, das heißt eine Schule für die neunte bis zwölfte Klasse. İch gehe in die zehnte, obwohl ich die letztes Jahr in Deutschland schon gemacht habe, aber in der elften und zwölften Klasse sind alle Schüler so sehr mit der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung (oder Aufnahmeprüfung für die Uni, ich weiß es nicht genau) beschaeftigt, dass es dort sehr schwer geworden waere, Freunde zu finden. Die Leute in meiner Klasse sind alles sehr nett und interessiert, auch wenn ich nicht ganz sicher bin, ob sie verstanden haben, warum ich hier bin. Auf jeden Fall versuchen alle, sich, soweit es ihre Englischkenntnisse zulassen, mit mir zu unterhalten, und naja, ein bisschen Türkisch verstehe ich ja auch. Außer den in Deutschland üblichen Faechern habe ich hier jetzt Türkische Literatur, Deutsch als Fremdsprache, Psychologie, Geometrie (zusaetzlich zu Mathe), İslamische Religion und Kultur und noch ein zwei Faecher, bei denen ich noch nicht genau weiß, was sie sein sollen. Momentan ist der Unterricht noch recht entspannt, was heißen soll, dass wir eigentlich nichts machen. Der Lehrer ist zwar da, geht aber nur durch die Reihen und schaut zu, wie sich die Schüler so die Zeit vertreiben. İch hoffe und glaube, dass sich das in den naechsten Wochen aber aendern wird.

Bis bald und viele Grüße
Lena