Ich lebe noch – sogar sehr gut !!

Jetzt hab ich mich schon über zwei Wochen nicht gemeldet und es ist eine Menge passiert (:

Also ich bin jetzt schon 17 Tage in Dänemark und 10 Tage in meiner Gastfamilie und seit einer Woche gehe ich nun schon in die Schule.

Ich bin immer noch der Meinung, dass Dänemark die richtige Entscheidung war, da ich auf dem Land, irgendwo im nirgendwo, nur von Feldern umgeben, wohne und das im Moment einfach nur toll aussieht und es so süß ist wie sogar auf die Folie vom Salat und den Gurken der Dannebrog gedruckt ist 😀

Aber fangen wir erst mal mit dem Arrival Camp an: Das Arrival Camp war in Dänemark im Vergleich zu den meisten anderen Ländern ziemlich lang, nämlich eine ganze Woche, aber es hat echt Spaß gebracht, wir habe eine Menge dänisch gelernt und jetzt kenne ich Leute aus der ganzen Welt. Die „Jugendherberge“ (oder wie auch immer ich es nennen soll (:), bestehend aus einem großem Aufenthaltshaus und kleinen, roten Holzbungalows, war echt schön gelegen, außerhalb von Ry (in der Nähe von Silkeborg) an einem See und mitten im Wald.

Am Mittwoch sind auf den höchsten Punkt Dänemarks, dem Himmelbjerg, der gerade mal 147 m hoch ist, gelaufen und haben die Aussicht genossen.

Dann am Samstag haben wir endlich unsere Gastfamilie getroffen. Am Morgen wurde erst einmal ein riesiger Stress gemacht und am Ende haben wir noch 2 Stunden Zeit gehabt in den wir einfach nichts mehr gemacht haben und in der wir alle vor Aufregung halb gestorben sind und jetzt wo ich erst 9 Tage hier bin, fühle ich mich schon wie zu Hause.

Die Schule beginnt hier freundlicherweise erst um 8.30 Uhr, aber ich an die Stundenlänge von 95 Minuten muss ich mich noch gewöhnen. Außerdem ist die Schule hier in Dänemark sehr viel moderner als an meiner Schule in Deutschland und ich nehme hier jeden Tag meinen Laptop mit zur Schule. Leider glaube ich, ich werde noch an der Kombination aus Mathe und Computer noch zugrunde gehen, weil ich halt total das Klische bestätige und mit beidem nicht klarkomme 😀

Mein Dänisch hat sich zwar schon verbessert, aber verständigungsfähig ist was anderes. Ich hoffe, dass das schnell wird, weil dann auch dann auch das mit dem Freunde finden leichter wird, da die meisten Dänen sich nicht richtig trauen mit mir Englisch zu sprechen.

A Casa

¡Queridos lectores!

Es ist lange her, ich weiß. Ich bin jetzt schon seit 25 Tagen in Chile und seit 21 Tagen bei meiner Familie. Und seit 3 Wochen gehe ich in die Schule. Aber mir kommt es vor, als wäre ich schon viel länger hier. Heute habe ich es auch gemeistert, an der richtigen Stelle dem Busfahrer „Tío, por acá“ zu sagen und bei der Banco de Chile auszusteigen. Dort arbeitet mein Gastvater. Wenn ich früh genug Schule aus habe, laufe ich runter ins Zentrum, manchmal nimmt mich auch jemand mit, da meine Gastbrüder eine Menge Leute kennen.

Mein Schultag endet nie vor 5 Uhr, und danach geht es meistens noch mit einem Treffen oder ähnlichem weiter. Und das zweimal die Woche. Die anderen Tage bin ich theoretisch um Viertel vor 6 fertig, praktisch bleibe ich dienstags und donnerstags noch zum Volleyball in der Schule. Ihr müsst wissen, dass ich eigentlich nicht besonders sportlich bin, um nicht zu sagen gar nicht, in Deutschland mache ich nur Musik, aber ich dachte mir, ich mach einfach mal alles, was sich so anbietet. Freitags bzw. samstags gehe ich zum Kinderorchester. Naja, ich war bisher erst einmal da, und da kam der Lehrer/Dirigent nicht da, aber ich hab schon mal gemerkt, dass es zwei ¾-Celli gibt, da werde ich mich wohl ein bisschen umstellen müssen. Diesen Samstag hatte ich zum ersten Mal Scout. Ihr seht, mein Plan ist wirklich voll. So gegen 7 ist mein Gastvater in der Bank fertig, bis dahin warten wir dort. Dann holen wir meine Gastmutter ab und fahren nach Hause. Da ist es kalt. Es gibt hier glaube ich nirgendwo eine Zentralheizung, sondern immer Heizlüfter. Wir haben auch zwei Kamine, einen unten und einen oben, aber die brauchen mehr Zeit, bis sie warm sind, deswegen werden zuerst die Heizlüfter angeworfen. Und nach dem Abendessen kommt dann die Schularbeit, zumindest für mich, und dafür setze ich mich immer mit Teppich und Kissen vor den Kamin und damit ans obere Ende der Treppe. Das mit der nicht vorhandenen Zentralheizung hat aber auch etwas Positives: es bringt die Familie zusammen.

Die Menschen hier sind aber generell mehr und näher zusammen. Und man teilt eigentlich alles. Essen, Materialien, Essen, Laptops, Essen, die Einzelarbeit, Essen, den Spiegel. Ich nehme im Moment oft mein Notebook mit, weil wir das für Literatura brauchen, und wenn ich es in den Pausen nicht brauche, es aber eingeschaltet ist, setzt sich auch mal meine Freundin an ihren Facebook-Account. Und wenn irgendjemand zum Kiosk geht, sind zwei Drittel des Einkaufes für den Rest der Klasse. Wie uns YFU Chile gesagt hat: Wir werden dick wiederkommen! Aber sie meinten auch, dass es nur einen Monat dauert, wieder abzunehmen…

Mit der Verständigung klappt es jeden Tag besser, auch wenn ich am Anfang gar nichts verstanden habe. Man redet hier einfach anders, als ich es von meiner Spanischlehrerin gewöhnt bin, und auch deutlich anders als in Santiago. Das hat es mir am Anfang sehr schwer gemacht, die Leute zu verstehen, aber das klappt mittlerweile ganz gut. Reden ist da viel schwieriger, vor allem, weil ich das „r“ nicht rollen kann 🙁 Aber das wird schon 😉

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Un abrazo

Kara

Veröffentlicht unter Chile

Angekommen!

Im Moment bin ich unglaublich euphorisch und genieße jeden Augenblick. Alles ist neu, alles ist aufregend und ich sehe nur Positives. Sicherlich wird diese Phase nicht ewig andauern, aber es ist einfach ein schönes Gefühl, dass wunderbar über den Abschiedsschmerz hinwegtröstet.

 

Zu den Geschehnissen: Am 14. August war endlich der große Tag. Nachts fuhren wir zum Flughafen in Berlin und erblickten auch bald einige bekannte Gesichter in hellblauen und türkisen YFU-T-Shirts. Der Moment, als ich meine Familie zum letzten Mal sah, war definitiv kein schöner und ich musste gegen die Tränen ankämpfen. Aber ich hatte dann auch gar keine Zeit mehr, um traurig zu sein, denn der Flug nach Amsterdam stand bevor. Dort angekommen trafen wir dann noch alle anderen Austauschschüler aus Deutschland und einige aus Österreich und Dänemark. Der Flug glich einer Tortur: Wassermangel, Platzmangel und keine Minute Schlaf. So waren wir alle sehr erleichtert, als wir nach 11 Stunden Flug endlich ecuadorianischen Boden unter den  Füßen hatten. Wir fuhren dann in ein „Orientation Camp“ nach Cumbayá, einem Örtchen abseits von Quito. Dabei waren die Deutschen mit 23 von 44 Austauschschülern ziemlich in der Überzahl. Wir besprachen einige nützliche Dinge, die wir aber auch schon auf der Vbt gelernt hatten. Ich bin trotzdem froh, dass wir diese 2 Tage hatten, denn auf diese Weise haben wir ein bisschen von der wunderschönen Landschaft gesehen.

 

Für mich ist es hier wie ein perfektes Zusammenspiel aus Mensch und Natur. Man sieht zwar überall Häuser und Geschäfte, aber die Pflanzen wachsen einfach. Es ist grün und wächst und irgendwo dazwischen ist der Mensch. Die Berge in Quito sind wirklich atemberaubend. Ich bin wirklich niemand, der von sich behaupten könnte, dass er die Berge mag, aber das hier ist einfach wunderschön. Sie sind allgegenwärtig, morgens von Nebelschwaden umhüllt und nachmittags stechen sie in ihrer vollen Schönheit in den Himmel.

 

Ein paar Unterschiede zu Deutschland habe ich schon festgestellt. Einer, an den ich mich erst noch gewöhnen muss, ist, dass man das Toilettenpapier nicht in die Toiette wirft, sondern in einen Mülleimer daneben, da die Rohre schlicht zu dünn sind. Außerdem gibt es hier keine Bettdecken wie in Deutschland, man deckt sich einfach mit einem Laken zu und darüber legt man dann ein oder zwei Wolldecken, je nach Temperatur. Mir kommt vieles sehr bekannt vor, weil es den Begebenheiten in Cuba gleicht, Mama, du würdest dich hier sehr gut zurechtfinden. Allerdings habe ich das Gefühl, dass mir die Höhenluft etwas zu schaffen macht und so bin ich ganz froh, dass ich für den Rest des Jahres an der Küste leben werde. Es war zeitweise auch echt kalt und ich habe nachts gefroren, daher ist die Küste sicherlich die beste Gegend für mich.

 

Die Fahrt nach Machala dauerte 10 Stunden, aber ich konnte sie wunderbar als Besichtigungstour nutzen und habe viel von der Landschaft gesehen. Zuerst sind wir durch lauter Bergstraßen gefahren, die irgendwie in den Berg integriert waren. Rechts oder links gab es immer einen steilen Abhang, den ich mir lieber nicht genauer ansehen wollte. Dann sah man plötzlich nur noch Bananenpflanzen, palmenartige Bäume und die Temperatur stieg auch  gewaltig an. In diesem Moment war ich sehr froh, denn obwohl die Berge wunderschön sind, fand ich es doch ein wenig erdrückend.

Jetzt bin ich in meiner Familie, die mich wirklich sehr herzlich aufgenommen hat. Das ist Haus ist echt groß und der Hund, vor dem ich mich erst gefürchtet habe, ist völlig ungefährlich. Ich glaube, am Montag muss ich dann zur Schule gehen, aber ich weiß es noch nicht genau.

Am Schluss möchte ich noch kurz meiner Familie danken, dafür, dass sie mich  finanziell so sehr unterstüzt haben und allen anderen, die mir in der langen Vorbereitungszeit beigestanden haben. 😉

Falls es irgendwelche Fragen gibt, könnt ihr sie gerne stellen.

Bis dahin, liebe Grüße von Maria

 

In den Bergen  Blog2 Blog3Blog4

 

Zuerst noch in den Bergen, wo es ein wenig neblig war und wenige Stunden später fuhren wir an lauter Bananenplantagen vorbei.
Und für meine lieben Freunde, Juan Carlos hat die Bananen auch gesehen und ist immer mit dabei. 🙂

Abschied, Flug, Erster Abend, Erster Tag!

Hello again!

Mein erster Blogeintrag aus Minnesota.

Nach einem langen, langen Flug bin ich endlich hier.

Vor dem Flug war der Abschied und der war schlimm. Ich wäre am liebsten wieder mit meiner Familie ins Auto gestiegen und auf dem schnellsten Weg nach Hause gefahren. Es  war total schlimm als ich meine Familie das letzte mal umarmt habe, für zehn ganze Monate. Zum Glück waren andere YFU’ler da, so dass ich nicht die ganze zeit alleine war.

Der erste Flug von Düsseldorf nach Frankfurt war sehr kurz. In Frankfurt habe ich dann mit zwei anderen YFU’lern gewartet und wir haben uns über unsere Gastfamilien und so Sachen unterhalten. Das hat gegen den Abschiedsschmerz sehr gut geholfen. Der Flug von Frankfurt nach Chicago war seehr lang. Es gab aber einen Bildschirm für jeden, was richtig cool war. Das Essen war auch in Ordnung. Neben mir saß eine Amerikanerin und mit ihr habe ich mich ein bisschen unterhalten. Als wir da waren, mussten wir erst mal durch Immigration. Bei mir war die Frau total nett und hat sich mit mir unterhalten, aber andere Leute haben erzählt, dass die Leute dort total unfreundlich waren.

Nach dem Zoll wurden wir dann von YFU Mitarbeitern zu unserem Gate gebracht. Die Security dort ist sehr streng. Erst musste man durch einen Nacktscanner und dann wurde auch noch ein Abstrich von meiner Hand gemacht und mein Handgepäck durchsucht.

Mein letzter Flug hatte Verspätung, was aber nicht so schlimm war. Als ich dann im Flugzeug war habe ich direkt geschlafen und bin erst wieder aufgewacht als wir gelandet sind. Ab dem Moment als ich aus dem Flugzeug raus war, war ich unglaublich nervös und meine Knie haben total gezittert. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt: Wird die Familie mich mögen? Finden wir Gesprächsthemen? Werde ich sie verstehen?

Als ich dann aber meine Gastfamilie gesehen habe wurde es besser. Sie haben mich direkt total nett in Empfang genommen und wir haben dann erstmal den Koffer geholt und ein Foto gemacht. Danach sind wir nach Saint Paul gefahren und waren erstmal in einem Autozubehör Laden. Was, wie mein Gastvater und mein Gastbruder sagen eine „very American experience“ ist. Dann sind wir zum State Capitol in St Paul gefahren, wo der Senat von Minnesota sitzt. Dort  arbeitet mein Gastvater und wir haben uns das deshalb angeguckt. Es war wirklich total beeindruckend und es ist ein richtig schönes Gebäude.

Bevor wir dann nach Hause gefahren sind, waren wir noch Eis essen. Ich habe die kleinste Portion genommen und es war so groß wie sechs Kugeln in Deutschland wären. Dort habe ich dann noch mit meinem Gastbruder telefoniert der gerade verreist ist und deshalb nicht am Flughafen war.

Als wir dann nach zwei Stunden Fahrt zu Hause waren bin ich direkt ins Bett und habe geschlafen.

Am nächsten Morgen bin ich so gegen Elf aufgestanden und nach dem Frühstück habe ich von meinem Gastbruder und seiner Freundin eine Tour über das Grundstück. Wir haben uns die Hühner, die Küken, die Ziege, die Kühe, den See in der Nähe und noch mehr angeguckt. Da ist unglaublich viel Platz und es total schön dort ist, aber man merkt auch das man in der „middle of nowhere“ ist, wie meine Gastmutter es ausdrückt.

Am Nachmittag waren wir in meiner zukünftigen Highschool und das war echt cool. Es waren nur ein paar Leute da und die waren total nett und haben sich direkt mit mir unterhalten und mich gefragt wie ich es hier finde. Die Leute hier sind total offen und wenn man sie nicht versteht, erklären sie es einem nochmal anders.

Dann sind wir wieder nach Hause und haben Abend gegessen. Ich bin jetzt ziemlich müde und ich merke den Jetlag richtig. Ich versuche jetzt noch so lange wie möglich aufzubleiben.

Mein erster Schultag werde ich in ungefähr zwei Wochen haben, dann werde ich nochmal schreiben.

Bis zum nächsten Mal.

Üks, Kaks, Eesti

Tere õhtust, alle miteinander!

„Tere õhtust, das ist estnisch und heißt „Guten Abend“. Aber ganz gleich, um welche Uhrzeit ihr diesen Beitrag lest, ich möchte alle recht herzlich wilkommen heißen. 🙂
Und „Üks, Kaks, Eesti“ heißt „Eins, Zwei, Estland“. Dann das ist die Anzahl der Tage, die ich noch in Deutschland habe, dann folgt Estland.

Bisher habe ich mich noch nicht vorgestellt, doch das möchte ich jetzt nachholen. Meine Name ist Maryam, ich bin seit noch nicht sehr langer Zeit 15 und damit eine relativ junge Austauschschülerin. Ich wohne im Norden Deutschlands, genauer gesagt, noch für 2 Tage, denn am 16. August werde ich den Weg nach Frankfurt antreten und dort ins Flugzeug nach Tallinn steigen. Jetzt wird’s ernst!

Und wieso ich nach Estland will? Wirklich einfach ist das nicht. Da ist der Reiz, das Neue zu entdecken, den Gewohnheiten zu entsagen, sich selbst zu testen, ein anderes Leben zu leben und Erfahrungen zu sammeln. Das sind wahrscheinlich die Wünsche und Gründe, die in jedem Austauschschüler stecken, sei es nur im Unterbewusstsein. Und was spielt bei der Länderwahl mit? Was mir von Anfang an klar war, war, dass es in Richtung Norden gehen soll. Ganz Skandinavien hatte ich auf meine Wunschliste gesetzt – und auch Estland. Ein Land, welches geographisch nördlicher ist als Dänemark und doch irgendwie nicht ganz zum (politschen) Norden gehört. Dabei spricht die Geschichte eine andere Sprache: Schweden und Dänen hinterließen ihre Spuren in Estland, Spuren, die es ebenfalls hier, in Deutschland gibt. Vielleicht ist es das, was ich an Estland so interessant finde. Es ist quasi das Land, das da ist und doch häufig übersehen wird. Die Lage und die Geschichte machen es genauso nordisch wie osteuropäisch. Beides finde ich auf die ganz eigene Art spannend. Und – wer kennt schon Estland? Das tun die wenigsten, schließlich hat das Land selbst nur 1 Mio. Einwohner. Da macht es doch besonders Spaß, in die Kultur einzutauchen, die Sprache zu lernen, zu leben wie eine echte Estin. Das sind Dinge, die wenige Leute von sich behaupten können. Ich weiß selber relativ wenig von Estland – in den Medien und der Schule findet es eigentlich nie Erwähnung. Und gerade das macht ein Auslandsjahr doch toll, wenn alles so gänzlich neu ist und der „Lerneffekt“ groß ist.
2 Tage noch, unglaublich. Wie weit weg dieses Datum, 16. August, noch lag! Und jetzt wird es wahr, jetzt wird alles wahr. Es ist irgendwie beängstigend. Und nicht nur das, auch mein Blick auf das Austauschjahr ist das. Früher konnte ich manchmal kaum einschlafen, weil mir der Gedanke, ein Jahr lang von meiner Familie, meinen Freunden, meinem Zuhause getrennt zu sein, überhaupt nicht behagte. Jetzt mache ich mir gar keine Sorgen mehr, ich denke eigentlich gar nicht an mein Austauschjahr und lebe mein Leben so weiter wie zuvor, während alle anderen um mich herum ständig davon reden. Mir ist das irgendwie überhaupt nicht möglich. Das mag gut sein, damit bewahre ich mich wahrscheinlich von vor großer Niedergeschlagenheit, seltsam finde ich es aber auch. Froh bin ich aber doch, denn ich scheine eine sehr nette, tolle Gastfamilie zu haben. Das ist jedenfalls etwas, worüber ich mir keine Sorgen machen muss, denke ich. Es nützt auch gar nichts, Panik zu schieben, lieber möchte ich alles gelassen angehen.

In baldiger Bälde wird es von mir wohl einen neuen Blogeintrag geben, entweder kurz vor oder nach dem Flug. Dann folgen auch mehr Details zu meiner Gastfamilie. Ich hoffe, mein Eintrag und meine Gedanken haben euch gefallen!

Nägemiseni, bis zum nächsten Mal!
Maryam

PS: Meine Gastfamilie hat mir Karten für das Robbie Williams Konzert in Tallinn gekauft, wenn das kein toller Start in ein Auslandsjahr ist!