Archiv für den Monat: Juli 2013

Tere- tere und stell dir vor…

Tere- tere mina olen Nicolas, oder eben ich bin Nicolas aus Essen im Ruhrgebiet, 16 Jahre alt und das kommende Schuljahr werde ich als Austauschschüler in Estland verbringen.

Als Austauschschüler in Estland bzw. angehender Austauschschüler – wenn ich heute diesen ersten blog- Eintrag verfasse, muss ich immer wieder auch unweigerlich daran denken, wie mich selber gerade solche Aussagen vor gar nicht allzu langer Zeit fasziniert haben. Das war während meiner Bewerbung fürs Auslandsjahr im  vergangenen Sommer und auch in den vergangen Monaten, in denen ich mir immer wieder die blog Einträge der „vergangenen Generation von Austauschschülern“ durchgelesen habe.

Wenn ich heute diese Zeit Revue passieren lasse, scheint es mir gar nicht mal so lange her, da habe ich zum Beispiel selbst bei 164 Tagen angefangen die Tage bis zu meinem Abflug zu zählen und diesem entgegen zu fiebern – und trotzdem fällt es mir auch jetzt bei nun mehr 26 Tagen schwer, das kommende „Estland“ wirklich zu realisieren.

Um dennoch denen, die eventuell selber gerade auf dem  Weg in Richtung Ausland sind, denen der „kommenden Generation Austauschschülern 14/15“, Außenstehenden, Freunden und meiner Familie ein Bild davon zu verschaffen wie es so kurz vor dem Abflug in mir aussieht- stellt euch/ dir doch nur einmal vor, 

– jeder deiner Gedanken, deiner Gedankengänge würde ohne Ausnahme in dieselbe Richtung gelenkt werden.

– du sitzt im Kino während der 20 Minuten Trailer Vorschau mit solch einem beklemmenden Gefühl im Bauch, wenn es heißt „ab Herbst im Kino“ und du weißt, dass du ganz sicher nicht hier bist.

– du bist auf dem Weg nach Hause am letzten Schultag, du blickst noch einmal nach hinten, um einen letzten Blick auf die Schule zu werfen – einfach weil es das Klischee so will.

– die Umdekorierung deines bald unbewohnten Zimmers in einen begehbaren Kleiderschrank ist bereits von deiner Schwester in Auftrag gegeben.

– dir ist ein Anlass gegeben alle deine Schulsachen in Kartons zu packen, ohne sie vorerst wieder rausholen zu müssen.

– du verabschiedest dich von deinen engsten Freunden aber nicht nur für 6 Wochen, etwa über die Sommerferien…..

Mit aller Vorstellungskraft kann nun also der unter Umständen zukünftige Austauschschüler in Gedanken an diese kommende Zeit versinken, ein „Ehemaliger“ sich vielleicht ein wenig an diese Zeit zurückerinnern, oder beispielsweise eine „Familie“ oder der Freundeskreis den „Reisenden“ ein wenig besser verstehen.

Meine zehn einhalb Monate „Auslandserfahrungen“ gehen für mich am 16. August so richtig los, dann fliege ich von Frankfurt nach Tallinn. In Lubja, das ist ein 300 Einwohner „Dorf“ ganz im Norden von Estland nahe der Hauptstadt, direkt am Wald und dem Meer werde ich anschließend bei einer Gastfamilie leben.

Mit keiner Vorstellungskraft kann ich mir ausmalen, was aber eben dann auf mich zukommt!

Nägemiseni- das ist Estnisch für „Auf wiedersehen“ und genau das wünsche ich mir, ein baldiges Wiedersehen auf meiner YFU- blog Seite

 

 

„The world is a book, and those who do not travel read only one page.” – St. Augustine

Dieser Spruch, mit dem ich meinen ersten Blogeintrag starten möchte, ist mein persönlicher Lieblingsspruch und sozusagen auch der Leitsatz für mein Auslandsjahr. Nur steht er in meinem Fall nicht nur für das Reisen an sich, sondern – für ganze 10 Monate meines Lebens – auch für das Eintauchen in eine völlig fremde Kultur. Okay, vielleicht nicht ganz so fremd, wie es für mich zum Beispiel in China oder Thailand wäre. Aber dennoch fremd.

Ich heiße Sarah, bin 16 Jahre alt und werde das nächste Schuljahr in einem unglaublich vielfältigen Land, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – in den USA verbringen.

Warum ausgerechnet in die USA?

Natürlich spielt es im Grunde genommen keine große Rolle, wo man sein Auslandsjahr verbringt, aber ich hatte von Anfang an keinen Zweifel daran, dass ich ein Jahr lang in den USA (dem wohlgemerkt drittgrößten Staat der Welt) leben möchte. Ich habe dort schon Urlaubsreisen verbracht, von denen ich einfach begeistert war, und habe auch mit einigen Bekannten gesprochen, die dort ihr Auslandsjahr verbracht haben.

Als ich mich im letzten Jahr dann bei YFU beworben habe, schien das Auslandsjahr noch in sehr weiter Ferne zu liegen. Doch jetzt kommt es mir vor, als wäre die Zeit seit meinem Auswahlgespräch nur so gerast, die Vorbereitungstagung liegt auf einmal hinter mir, ich habe mein Visum und auch mein Flugdatum bekommen! Für mich startet das Auslandsjahr am 29.08. – in nur 39 Tagen!

Und ich bin mir sicher: die Zeit bis zum Abflug wird noch einmal genauso schnell verfliegen!

Endlich weiß ich auch, wo ich mein Auslandsjahr verbringen werde: Die nächsten zehn Monate werde ich in Washington State, nahe Seattle leben! Meine Gasteltern sind unglaublich sympathisch und wir schreiben uns auch regelmäßig E-Mails. Sie hatten dieses Jahr auch eine Gastschülerin aus Deutschland, die mir angeboten hat alle meine Fragen zu beantworten. Ich hätte es einfach nicht besser treffen können!

Ich bin unglaublich gespannt auf dieses einzigartige und erfahrungsreiche Jahr und bin jetzt schon glücklich darüber, mich für ein Auslandsjahr entschieden zu haben – allein schon wegen der Vorbereitungstagung und den vielen tollen Menschen, die ich dort getroffen habe! Ich fühle mich seit dieser Tagung außerdem sehr gut auf so ziemlich alle Eventualitäten vorbereitet und habe das Gefühl, dass das Auslandsjahr jetzt endlich kommen kann!

Ich wünsche allen YFU’lern und auch allen anderen, die im kommenden Schuljahr ein Jahr im Ausland verbringen werden, ein erfahrungsreiches und unvergessliches Jahr!

Viele liebe Grüße,

Sarah

Gulasch, Paprika und Balaton

Erst einmal ein großes Hallo an alle Ungarn-Interessierten, an meine Freunde und meine Familie. Das hier ist mein Blog bei YFU und hier werde ich, sooft ich Zeit habe, über mein Austauschjahr in Ungarn berichten. Ich bin Linda, 15, komme aus NRW und werde mein Austauschjahr in der Stadt Szeged, ganz im Südosten von Ungarn verbringen

Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick in die Stadt 🙂

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=oXfCaH1T7KE[/youtube]

Im Moment stecke ich mitten in den Vorbereitungen für mein ATJ: Passbilder machen, Gastgeschenke besorgen (und ich habe keine Ideen!), Ungarisch lernen, mich bei Abschieden zusammenreißen, Sachen kaufen, Sachen wegschmeißen und und und..

Morgen ist der letzte Schultag, das heißt, dass ich meine Freunde für ein Jahr oder länger nicht sehe, da ich nach dem ATJ die Schule wechseln werde (weils praktischer für uns ist). Einerseits macht mich das wahnsinnig traurig, weil ich die Leute hier echt vermissen werde, aber andererseits freu ich mich auch schon total auf Ungarn. Meine Gastfamilie ist total nett, Szeged ist ne richtig schöne Stadt und ich bin gespannt auf die komplett neuen Erfahrungen, die ich machen werde.

Am Anfang ist noch ein viertägiges Orientierungscamp in Budapest, wo ich dann noch die anderen ATS kennen lernen werde, sofern ich sie nicht schon von meiner VBT kenne (so viele aus Deutschland werdens wohl nicht sein :D). Dann holt mich meine Gastfamilie ab, ich bin zwei Tage bei ihnen zu Hause und dann fahren sie mit mir und meiner Gastschwester an die kroatische Küste. Am 1. September wird die Schule anfangen (wobei das ein Sonntag ist – muss nochmal bei meiner Gastfamilie nachfragen!) und ich werde das erste Mal meine ungarische Klasse sehen.

Ich hör jetzt erstmal auf, mein Alltagsleben hier in Deutschland ist eh nicht so interessant – spannend wirds erst in Ungarn!

Szia,

Linda

 

Hei! Jeg heter Dennis.

Hallo, mein Name ist Dennis, bin noch 16 Jahre alt und ich wohne zusammen mit meiner Zwillingsschwester und meinen Eltern in einem Haus in der Nähe von Köln. Aber nicht mehr lange, denn schon in ein paar Wochen, genauer gesagt 27 Tagen, geht es ab nach Norwegen. : )

 

In meiner Freizeit unternehme ich viel mit meinen Freunden. Außerdem lese und höre ich gerne Musik und ich treibe manchmal auch ein wenig Sport, was sich jedoch in Norwegen komplett ändern wird, da es dort total normal ist viel Sport zu treiben und auch Sportlich zu sein. Außerdem bin ich beim THW (Technisches Hilfswerk) und beschäftige mich auch gerne mal mit der Fotografie, und der Bearbeitung der geschossen Bilder am Computer. Das heißt ich versuche meine Blogeinträge, wenn ich in Norwegen bin, mit einigen Fotos zu verschönern : D

Warum Norwegen ? Nun ja, wenn ich ehrlich bin war Norwegen ja eigentlich erst mein 3. Wunsch. Aber nun da ich die Zusage für Norwegen bekommen habe, denke ich mir besser hätte ich es echt nicht treffen können. Norwegen hat so viel zu bieten und ich bin froh, dass ich dank meiner Gastfamilie nicht nur die Touristenversion geboten zu bekomme, sondern auch die Chance habe Norwegen Schritt für Schritt für mich selbst erobern zu dürfen. : D : ) Was mich nun im Nachhinein, wo ich die Zusage für Norwegen habe,reizt, ist das ich in ein Land gehe von dem ich die Sprache nicht kann. Also klar ich kann mich vorstellen und bis zehn zählen und noch so ein paar Kleinigkeiten aber das war es dann auch schon. Ich denke dass, das erlernen einer neuen Sprache das Austauschjahr noch mehr zu einem Erfolg macht.

 

An unserer Schule gab es kurz vor den Sommerferien einen Informationsabend zum Thema Austauschjahr, und nach diesem Abend gab es für mich kein anderes Thema mehr. : D Kurz gesagt einige Wochen später habe ich mich dann beworben und hatte dann auch schon im September mein Auswahlgespräch. Kurz drauf kam dann auch schon die Zusage für Norwegen. So richtig realisiert, dass ich bald wirklich für 11 Monate weg bin habe ich bis heute noch nicht. Aber ich merke so langsam das die Zeit, hier in Deutschland immer weniger wird und die Vorfreude auf Norwegen immer größer, aber so richtig realisieren werde ich das sowieso erst wenn ich in Norwegen in der Schule sitzen werde.


Unterstützt wurde diese Vorfreude durch meine VBT (Vorbereitungstagung), es war wirklich eine super Woche. Nicht nur das Programm und die super Teamer sondern auch die vielen neuen Kontakte und Freunde die man dort findet haben diese Woche echt unvergesslich gemacht. Ein weiteres Highlight auf dieser VBT war, das bei mir Zuhause der Brief, das ich eine Gastfamilie habe angekommen ist. Ich habe sooooo ein großes Glück mit meiner Gastfamilie , ich wohne in der Nähe von Oslo, also wirklich direkte nähe, ich werde auch in Oslo zur Schule gehen. Ich habe vier Gastgeschwister, ein Mädchen (11) und drei Jungen (16, 24, 26).Meine Gastfamilie macht viel Sport und gerne in der Natur und hat einen Hund, ich hoffe wir verstehen uns in Norwegen genauso gut wie momentan beim skypen und schreiben.

Ich möchte diesen Blog gerne schreiben , um den Norwegenfahrern für die nächsten Jahre, eine größere Auswahl an Erfahrungsberichten zu bieten, und auch vielleicht das Interesse an Norwegen zu wecken, für Schüler die ins Ausland wollen aber noch nicht genau wissen welches Land es werden soll. Natürlich werde ich auch versuchen Einträge regelmäßig hochzuladen : )

Liebe Grüße Dennis : )

Vor dem Abenteuer: noch 14 Tage

Hallo liebe Blog-Leserinnen und Leser,

ich möchte euch in diesem Blog über mein Auslandsjahr in Südafrika berichten, das ich Anfang August antreten werde.
Zu Beginn möchte ich euch aber erst einmal ein paar Dinge über mich erzählen, damit ihr überhaupt wisst, wer ich bin. Ich heiße Lea, bin 15 Jahre alt und komme aus der Nähe von Köln. In meiner Freizeit spiele ich am liebsten Fußball mit „meiner“ Mannschaft- der U17- Mädchenmannschaft des GSV Langenfeldes. Außerdem lerne ich außerhalb der Schule Chinesisch, einfach weil ich Sprachen super gerne mag. In der Schule sind meine Lieblingsfächer auch Sprachen, also Englisch, Französisch und Spanisch. Aber ich mag auch Erdkunde und Kunst sehr. Ich treffe mich gerne mit Freunden, lerne neue Leute kennen oder gehe ins Kino.

Vielleicht hat sich der ein oder andere, der das gerade liest gedacht „Warum Südafrika?“. Das haben mich die meisten, denen ich erzählt hab, dass ich mein Auslandsjahr dort verbringen möchte auch gefragt.
Ich möchte, wenn ich älter bin als Lehrerin für Englisch und Erdkunde arbeiten. Deswegen habe ich bei der Länderwahl nur Länder angegeben, in denen man Englisch spricht. Insgesamt fünf- Südafrika auf dem letzten, weil man dort ja nicht sicher sein kann, dass Englisch die Hauptsprache ist, die gesprochen wird. Trotzdem muss ich sagen, dass ich nach der VBT, bei der ich Mitte Mai war, immer glücklicher bin mit meiner Wahl. Ich könnte mir keines der Länder die ich auf den höheren Plätzen belegt hab mehr vorstellen. In Südafrika war ich schon zweimal im Urlaub, aber nur als Touristin in Städten, die für Touristen ausgelegt sind. Ich freue mich einfach sehr, die Möglichkeit zu bekommen, Südafrika anders und viel tiefgründiger kennenzulernen, als in zwei Wochen Strand und Sightseeing. Mich reizt die kulturelle Vielfalt und die Menschen, die dort leben und ich hoffe, dass ich mich einem Koffer voller toller und manchmal nicht so toller Erfahrungen wiederkomme und anderen von dem Südafrika berichten kann, dass ich erlebt habe.
Viele Freunde und Bekannte und sicherlich auch ich selbst haben falsche Wahrnehmungen und Einstellung gegenüber „dem Fremden“, was ich schade finde und dann aus dem Weg räumen möchte.

Ich werde bei einer Gastfamilie in Johannesburg leben, die ich bis jetzt nur aus E-Mails kenne, die aber sehr, sehr nett zu sein scheinen. Eine Schule habe ich noch nicht, aber ich werde mir vielleicht die Schule mit meiner Gastschwester teilen, bei der ich auch im Zimmer schlafen werde.
Ich fliege von Düsseldorf nach Frankfurt und von dort nach Johannesburg. Auf das Wiedersehen mit meine Freunden, die ich auf der VBT kennengelernt hab freue ich mich schon sehr! Es sind heute noch genau 14 Tage also zwei Wochen bis zu meinem Abflugdatum. Ich bin sehr aufgeregt und freue mich auf die neuen Erfahrungen und die Zeit in Südafrika.

Ich werde bald berichten, wenn es was Neues gibt.
Byebye!
Lea