Klangstraße – Spiel aus Tönen, Texten, Videos

Zwei Wochen haben die Teilnehmer des Multimediacamps Klangstraßensymphonie an einem Spiel gearbeitet, das Videos, Töne, Bilder und gebastelte Szenen von verschiedenen Orten zussammenbringt. Die Spieler konnten sich dann durch die Orte und Geschichten über Liebe, Glück, Einsamkeit und Freundschaft würfeln. Petar und Theodora haben mitgemacht und erzählen und zeigen, was im Multimedia-Camp Klangstraßensymphonie entstanden ist.Merhaba_2015_Klangstraße_0853

Im Klangstraßen-Camp war das Ziel, ein Spiel zu erschaffen, durch das man viele verschiedene Städte kennenlernt und die fertiggestellten Geschichten der Schüler hört. Am Freitag haben wir das Spiel dann der Theatergruppe vorgeführt.
Nach fast zwei Wochen anstrengender Arbeit in vier verschiedenen zweitägigen Workshops waren wir aufgeregt, denn es gab nicht viel Zeit zum Proben, sondern wir mussten teilweise improvisieren.

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Doch alles lief glatt, es war ein riesiger Erfolg, und wir haben uns super amüsiert. Nicht jeden Tag bekommt man so viele geschminkte Männer in Kleidern oder Damen mit Bärten zu Gesicht!
Die Klangstraßen-Gruppen waren so eingeteilt, dass alle bei jedem Workshop mitgemacht haben. Bei Jan haben wir Sound-Geschichten gemacht: Wir haben unsere Geschichten geschrieben, und uns dann die passenden Soundeffekte ausgedacht und sie aufgezeichnet.

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Bei Pauliina haben wir unseren großen Stadtvision-Songcontest vorbereitet. Jede Band hat einen Eurovisionsong bekommen, und musste sich dazu ihre eigene Choreografie und einen deutschsprachigen Text ausdenken. Die Highlights der Songcontests waren „Affe Affe Affe (Alez Ola Olé)“, „Wir duschen (nicht!)“ und „Alles *piep* Halleluja“.

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Der dritte Workshop wurde von Matthias geleitet. Bei ihm sollten wir ein Klang-Rätsel machen, in dem wir durch Geräusche, Film und Foto ein Gefühl zeigen. Zuletzt kommt Malve. Mit ihr arbeiteten wir im Museum, wo wir auch das Spiel vorgeführt haben. Zuerst haben wir ein Gebäude aus unserer Heimatstadt gezeichnet und es dann auf die selbst gemachten Wände geklebt, sodass die Kulisse für das Spiel entstand, durch das sich die Spieler dann würfeln konnten.

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Aber es war nicht alles nur Arbeit, wir hatten auch sehr viel Spaß, vor allem während der Pausen zwischen den Auftritten, als alle in ihren Kostümen rumalberten.
Das Publikum hat die Show und das Spiel geliebt, und alle Leser können sich bald auch am Spiel versuchen, denn es wird online gestellt.

Petar und Theodora für das Merhaba-Blog-Team

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Beim YFU-Kurzaustauschprogramm Merhaba Deutschland – Hallo Türkiye! lernen Jugendliche aus ganz Deutschland die türkische Kultur und Sprache kennen und nehmen gemeinsam mit türkischen und süd- und osteuropäischen Jugendlichen an kreativen Camps teil. Das Theatercamp Unendliche Geschichten und das Musik- und Multimediacamp Klangstraßensymphonie finden beide vom 20. Juli–02. August 2015 in Izmir statt und werden von der Initiative PASCH des Goethe-Institut Ankara organisiert. Im Anschluss verbringen die Jugendlichen eine Woche in einer türkischen Gastfamilie. Alle YFU-Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden finanziell von der Stiftung Mercator unterstützt.

 

Basar: Feilschen, plaudern, Türkisch üben

Versuch Nummer zwei der YFU-Teilnehmer ihre Türkischkenntnisse in der Praxis zu testen! Dieses mal war das Ziel der Basar in Izmir. Mia und Akuma erzählen vom Ausflug – zwei Eindrücke der türksichen Einkaufskultur.

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Nochmal die Vokabeln durchgehen und dann heißt es: Auf in die Menschenmenge! 
Von Ballkleidern bis Süßigkeiten war alles vertreten, an Regenrinnen hängend, auf Tischen liegend oder in kleinen Läden. Wobei die meisten Produkte – wie erwartet – mit lautem Geschrei beworben wurden. Wo soll man da denn zuerst hingucken? Vor fast jedem Geschäft wurde man von Mitarbeitern abgefangen, die einen dazu überreden wollten, den Laden zu betreten. Eine ungewohnte Situation für die meisten. 
Doch wurde endlich etwas Interessantes gefunden, hieß es erst mal den Preis runterhandeln! Von 65 auf 55 und dann irgendwann auf 40 Lira. Auch wenn es mit dem gebrochenen Türkisch/Englisch-Mix schwierig war: 
Für diejenigen, die hartnäckig geblieben sind, hat es sich mehr als gelohnt.
 Was man also über diesen Tag sagen kann ist, dass man einen einmaligen Einblick in etwas für Deutschland untypisches erhalten hat und so gut wie jeder der Truppe nun ein wenig auf Türkisch um Preise feilschen kann.

Mia für das Merhaba-Blog-Team

Shopping, Shopping … Bazar?

Früh am Morgen war es, da gingen unsere deutschen Campteilnehmer mit uns, dem Blog-Team, auf spannende Entdeckungsreise zum türkischen Shoppen. Wir gingen gemeinsam zu einem Markteingang mit dem großen Schriftzug „ALLAH“. Nun gab uns die Türkischlehrerin Eda einen Zettel mit ihrer Handynummer und dem Namen dieses Eingangs auf Türkisch. Auch, wenn es zuerst aussah, als gingen wir in 5er-Gruppen, spalteten wir uns doch auf in 2er- oder 3er-Teams. :’D
Ich war mit Alena unterwegs, denn wir setzten uns Ziele: Süßigkeiten für einen kranken Freund, typisch türkische Kleidung, schönen (und vor allem günstigen^^) Schmuck einkaufen und gemütlich Kaffeetrinken!
Nicht ganz unerwartet sprachen uns verschiedene Verkäufer an und zeigten uns ihre Ware. Interessiert gingen wir auch in einige Läden – und wieder heraus. Und wieder hinein … und wieder hinaus. 🙂 Aber ein Laden schien uns sympathisch. Vielleicht lag es am Verkäufer^^, also warfen wir einen Blick hinein. Der Laden schien von außen klein, enthielt aber einen sehr großen, langen Raum voller Gegenstände, mit denen sich einige Menschen sicher ihr Wohnzimmer dekorieren können: alte, hölzerne Uhren, große Spiegel für die Wand, Glaslampen in bunten, orientalischen Farben… Es gab so viel, dass wir eine Viertelstunde dort standen. Der Verkäufer unterhielt sich nebenbei mit uns, fragte, wie es uns geht, woher wir kommen … Er gab uns sogar gratis ein paar Süßigkeiten, die echt lecker schmeckten. 🙂 Mich interessierte besonders eine Abteilung: eine riesengroße Ansammlung unterschiedlich großer, verzierter Schachspiele! Es gab Figuren aus Holz, Silber, Aluminium, mit Szenen aus der griechischen Antike, türkischen Soldaten im ersten Weltkrieg, auch gewöhnlichen, kleineren Spielen, magnetische, einfach alles! Schon immer wollte ich mir ein großes und schönes Spiel kaufen, bis mir einfiel, dass in mein Koffer nur begrenzt Platz ist. Deshalb kaufte ich ein kleineres, griechisches Pack an Figuren. Spielplatten sind ja Zuhause. 😉 Wir bedankten uns für die freundliche Bedienung und gingen.

 

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Weiter im Gehen fand ich, was ich suchte: Einen kleinen, aber feinen Süßigkeitenladen. Der Verkäufer – ein schüchterner, junger Mann gegen vielleicht 25 – sprach mit mir auf Türkisch. Da es soviel Auswahl gab und ich vieles nicht kannte, sagte ich ihm, er möge bitte von allem ein wenig nehmen. Ich zeigte ihm, was mir – erstmal optisch – gefiel und er packte davon ein paar Stück in eine Tüte. Die zweite Tüte füllte ich mit süßen Würfeln in bunten Farben. Diese Süßigkeit ist typisch für die Türkei, denn wir aßen sie schon oft! 😀
Später besuchten wir noch einen Kollier-Laden. Zu unserem Bedauern war es echter Schmuck: Echter Schmuck zu echten Preisen! Deshalb entschieden wir uns, weiterzugehen. An einer Saftbar mit schöner Terrasse unter Blättern setzten wir uns und tranken frisch gepressten Apfelsaft, mit Schaum, was uns etwas überraschte^^, und für mich einen Orangensaft. Nun kamen auch die Anderen dazu und setzten sich, um auch eines dieser leckeren, großen Getränke zu probieren.

Alles in allem finde ich, dass der Vormittag ziemlich erlebnisreich und angenehm kühl verlief. Alena und ich hatten viel Spaß zusammen auf dem scheinbar endlosen Bazar. Gemeinsam als Gruppe gingen wir zurück, mit Bushaltestopp am Bäcker, denn viele hatten noch Hunger. Ich kaufte mir verschiedene Kekse, die ungewöhnlich groß waren und mit Walnüssen gefüllt. Tja, was es nicht Alles gib…! O.O

Sonnige Grüße aus dem İzmir Kız Lisesi, unserer Schule 😉
Akuma

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Beim YFU-Kurzaustauschprogramm Merhaba Deutschland – Hallo Türkiye! lernen Jugendliche aus ganz Deutschland die türkische Kultur und Sprache kennen und nehmen gemeinsam mit türkischen und süd- und osteuropäischen Jugendlichen an kreativen Camps teil. Das Theatercamp Unendliche Geschichten und das Musik- und Multimediacamp Klangstraßensymphonie finden beide vom 20. Juli–08. August 2015 in Izmir statt und werden von der Initiative PASCH des Goethe-Institut Ankara organisiert. Die dritte Woche verbringen die Jugendlichen in einer türkischen Gastfamilie. Alle YFU-Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden finanziell von der Stiftung Mercator unterstützt.

Ekmek, брат, Arkadaşlık

Was ist das lustigste oder interessanteste Wort, das du bisher gelernst hast? Merhaba-Blogger Petar aus Kroatien hat sich einmal beim Sommercamp 2015 umgehört, welche Wörter die Teilnehmer schon gelernt haben. Die Camp-Sprache ist Deutsch – die Teilnehmer sprechen aber neben Deutsch und Türkisch auch Kroatisch, Moldawisch, Rumänisch und Russisch. Viel Potenzial für neue Vokabeln!

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Beim YFU-Kurzaustauschprogramm Merhaba Deutschland – Hallo Türkiye! lernen Jugendliche aus ganz Deutschland die türkische Kultur und Sprache kennen und nehmen gemeinsam mit türkischen und süd- und osteuropäischen Jugendlichen an kreativen Camps teil. Das Theatercamp Unendliche Geschichten und das Musik- und Multimediacamp Klangstraßensymphonie finden beide vom 20. Juli–08. August 2015 in Izmir statt und werden von der Initiative PASCH des Goethe-Institut Ankara organisiert. Die dritte Woche verbringen die Jugendlichen in einer türkischen Gastfamilie. Alle YFU-Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden finanziell von der Stiftung Mercator unterstützt.

 

Merhaba Deutschland

Heute war Akuma zu Gast im Kurs bei Jan im Sommercamp 2015 in İzmir:

Jan unterrichtet einige der osteuropäischen und türkischen Schüler ein wenig in Deutsch, macht aber auch gleichzeitig mit ihnen ein sehr interessantes Klangprojekt: Gerade zeigt er auf ein paar Sätze an der Tafel. Dort finden wir ein paar Situationen, wie z.B. „An der Ampel fährt ein Auto vorbei.“ Zuerst schreibt sich jeder Kursteilnehmer die Wörter auf sein Blatt, die er noch nicht kennt. Anschließend geht Jan mit ihnen allen verbal und nonverbal durch die Sätze. Er fragt uns, welche Bedeutung das gesuchte Wort, wie etwa „rennen“, hat. O.O

Seine Art gefällt mir sehr. Jan erklärt nicht einfach das Wort, er gibt jenem ein Szenario: Zu „rennen“ beispielsweise zeigt er zuerst, wie wir „langsam“ schreiten, anschließend, wie wir gehen, wie wir laufen und zum Schluss, wie durch den Klassenraum 1 gerannt wird, neben einem Hindernis-Parcours bestehend aus interessierten Schülern und schwer beweglichen Stühlen ausweichend. 🙂

Wir gehen nach draußen, dort, wo es schön warm und frisch ist. In İzmir passt gerade das sommerliche Wetter dazu, aber wir gehen trotzdem in den Schatten der großen Bäume. Er möchte mit uns ein kleines Spiel spielen und rate mal, wer die Testperson sein darf… 😉
Vika bindet mir die Augen mit einem Tuch zu, sodass ich nichts mehr sehen kann. Nun stellen sich die anderen Gruppenmitglieder um mich im Kreis herum. Jan gibt jedem einen Zettel mit einem Satz, den wir schon im Klassenraum geübt haben. Nun solle ich einen Satz heraushören, während die Anderen um mich herumgehen und ihr Geräusch passend zum Satz machen. Es ist ziemlich schwer, weil sie sich auch bewegen und jeder eine andere Interpretation von „rennen“, „vorbeifahren“ oder auch „husten“ kennt. Vielleicht ist das gerade das Spannende an der ganzen Sache. 🙂

Endlich bin ich befreit und der Nächste ist dran. Jan variiert das Spiel in den folgenden Runden noch etwas, ich bin froh, dass ich bei diesem Spaß dabeisein durfte.
Den anderen Teilnehmern gefiel es auch ziemlich gut im Deutschunterricht und die Wörter waren nun ziemlich einfach zu merken. 🙂

Sonnige Grüße aus İzmir 😉
Akuma

 

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Beim YFU-Kurzaustauschprogramm Merhaba Deutschland – Hallo Türkiye! lernen Jugendliche aus ganz Deutschland die türkische Kultur und Sprache kennen und nehmen gemeinsam mit türkischen und süd- und osteuropäischen Jugendlichen an kreativen Camps teil. Das Theatercamp Unendliche Geschichten und das Musik- und Multimediacamp Klangstraßensymphonie finden beide vom 20. Juli–08. August 2015 in Izmir statt und werden von der Initiative PASCH des Goethe-Institut Ankara organisiert. Die dritte Woche verbringen die Jugendlichen in einer türkischen Gastfamilie. Alle YFU-Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden finanziell von der Stiftung Mercator unterstützt.

Der schönste Tag – Halbzeit im Sommercamp

Die Merhaba-Blogger Alena und Akuma haben sich nach der ersten Camp-Woche einmal umgehört und die Teilnehmer gefragt: Was war dein schönster Tag bisher und warum?

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Beim YFU-Kurzaustauschprogramm Merhaba Deutschland – Hallo Türkiye! lernen Jugendliche aus ganz Deutschland die türkische Kultur und Sprache kennen und nehmen gemeinsam mit türkischen und süd- und osteuropäischen Jugendlichen an kreativen Camps teil. Das Theatercamp Unendliche Geschichten und das Musik- und Multimediacamp Klangstraßensymphonie finden beide vom 20. Juli–08. August 2015 in Izmir statt und werden von der Initiative PASCH des Goethe-Institut Ankara organisiert. Die dritte Woche verbringen die Jugendlichen in einer türkischen Gastfamilie. Alle YFU-Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden finanziell von der Stiftung Mercator unterstützt.