Pascóa,Aniversário,Praia…

Hallo meine Lieben,

es tut mir so unendlich Zeit,dass ich mich so lange nicht gemeldet habe,aber die Zeit rauscht einfach nur so an mir vorbei und ich versuche so viele Momente wie möglich zu genießen und meine Möglichkeiten auszuschöpfen,denn beim Blick auf den Kalender ist deutlich zu sehen,dass meine Zeit in Brasilien in weniger als 2 Monaten vorbei ist 🙁

Aber erstmal zu meiner letzten Zeit 🙂  Es war hier natürlich wie auch in Deutschland Ostern und da wir von Donnerstag bis Mittwoch Ferien hatten,sind Verwandte aus Rio de Janeiro angereist. Passend zum Ferienanfang ist am letzten Schultag auch mein Oster/Geburtstagspaket von meinen Eltern ankommen und somit waren wir wieder mit Schokolade,Gummibärchen,deutschem Brot!! und anderen Leckereien ausgestattet.Karfreitag gab es bei uns zum Mittag super leckeren Fisch und am Abend sind wir dann zum Geburtstag von der Frau meines Bruders und oh mein gott,die Kuchen hier in Brasilien sind einfach der pure Wahnsinn! Ich glaube es gab den leckersten Kuchen,den ich je gegessen habe und wir hatten an diesem Abend so viel Spaß! Samstag waren wir dann alle zusammen am Strand,es war wunderschönes Wetter,das Wasser war angenehm warm/kühl und ich habe sogar von dem Eismann ein Eis geschenkt bekommen 😀 Das war auf jeden Fall ein richtig schöner Tag an dem ich erneut gemerkt habe,wie viel Glück ich eigentlich habe hier mit so wundervollen Menschen in diesem Paradies zu sein. Es sind auch ganz viele Bilder entstanden, hier seht ihr ein paar:

 

 

 

mein Eis 😉

 

Seht ihr die Krabbe?

Danach war Ostersonntag und ich hatte meinen 17. Geburtstag 🙂 Ich habe von meiner Familie ein Kleid und ein Shirt geschenkt bekommen und wir haben zusammen einen Kuchen aus Deutschen + Brasilianischen Zutaten gemacht (er war einfach himmlisch!). Zum Mittag gab es dann ein riesiges Buffet mit Hühnchen, Salaten, Möhrencreme,Reis,weißen Bohnen und sämtlichen anderen Dingen und danach hatte meine Gastfamilie eine “Überraschung” für mich. Ich war so gespannt,weil ich absout keinen Schimmer hatte,was auf mich zukommt 😀 Wir saßen alle zusammen in der Stube auf unseren Sofas und sie hatten den Laptop an den Fernseher angeschlossen und YouTube geöffnet und ich dachte mir so Okay? Was kommt denn jetzt? Und auf einmal öffnen sie ein Video und ich dachte ich sehe nicht richtig. Da hat meine Familie aus Deutschland zusammen mit meinen Freunden wirklich ein Geburtstagsvideo für mich gemacht. Es war wunderschön und ich habe mich so riesig gefreut,dass die Tränen nur so geflossen sind. Außer “Brasilien” und “Fußballer” hatte meine Gastfamilie nichts Deutsches verstanden, aber sie haben anhand der Gestiken gemerkt,was mir meine Familie sagen will. Es war auf der einen Seite ein unglaublich komisches Gefühl mit der einen Familie zusammen zu sitzen und die andere Familie im Fernsehen auf Video zu sehen, aber dieses Gefühl ist unbezahlbar,denn es bedeutet für mich zwei Familien zu haben, zwei “Zu Hause” und irgendwie auch zwei verschiedene Leben. Es war also ein rundum gelungener Geburtstag und ich war einfach nur glücklich.

Am Mittag war unser letzter Ferientag und mein kleiner Neffe ist 6 Jahre alt geworden und das heißt BIG PARTY! Wir haben am Vormittag Essen vorbereitet und es sah so aus,als würden wir für 100 Personen backen/kochen. Beijinhos,Brigadeiro,Bolo,Pao de Queijo,Bolinho,Quibe, de Queijo,Pastel und und und – es wurde massenhaft geschnippelt und geknetet. Als seine Freunde dann ankamen,wusste ich warum wir so viel Essen gemacht haben,denn am Ende waren locker um die 20 Kinder bei uns zu Hause,inklusive Eltern/Geschwister und da war das wirklich nötig. Desweiteren gab es noch Hot Dogs und die Kleinen hatten mächtig Spaß miteinander 🙂 Am Abend bin ich dann noch in die Stadt,da ein Freund von mir auch Geburtstag hatte und wir alle zusammen Sushi gegessen haben – all you can eat. Es war so verdammt lecker und einige versuchen hier immer “Rekorde” aufzustellen und so wollte ein Freund von mir 70 Sushis essen,hat aber “nur” 57 geschafft. Das Sushi ist hier unheimlich gut,aber es sättigt halt auch wahnsinnig und ich hätte niemals so viel in mich reinbekommen 😀

Im Laufe der Woche sind dann auch noch andere Verwandte angekommen und am Wochenende waren wir zusammen in der “Cabana da Empada”, wo es einfach die leckersten Empadas überhaupt gibt. Ich hatte einen mit Hähnchen+Käse und einen mit Schoko+Ananas. Hier ein Bild von meinem Erstem damit ihr euch was drunter vorstellen könnt:

 Delicia! Es ist dort einfach wunderschön mit so viel Natur und man genießt es einfach richtig dort zu sein 🙂 Hier noch fix ein Bild von uns Allen :

Für mich geht es heute Nachmittag endlich mit meiner Mama,meiner Schwester und meinem Neffen nach Rio de Janeiro und ich kann es kaum noch erwarten 🙂 Es enstehen sicher ganz viele tolle Bilder und ich bin mir sicher,dass das eine unvergessliche Woche wird. Ich denke mal dazu werde ich dann auch meinen nächsten Post machen – Bis bald!

PS: Es tut mir leid,wenn mein Deutsch etwas komisch ist bzw. die Sätze teilweise seltsam formuliert sind, aber in meinem Kopf ist Portugiesisch so eingebrannt,dass mir das dann manchmal gar nicht auffällt 😀

 

Noch 7 Wochen

Hallo ihr Lieben,

ein wenig Zeit ist vergangen, seitdem ihr das letzte Mal von mir gehört habt. Nächste Woche sind meine 3-monatigen Ferien zu Ende und irgendwie verging diese Zeit doch relativ schnell. Ich kann mich schon fast nicht mehr daran erinnern, wie es ist, zur Schule zu gehen. 😉
Auch wenn die Ferien sicherlich nicht wahnsinnig spannend sind, dachte ich, es könnte dennoch den Ein oder Anderen interessieren, was ich in letzter Zeit erleben konnte.

Im April nahm mich meine Gastfamilie mit in den Urlaub. Das Ziel: eine riesige Hotelanlage im Norden Perus, die von Machala ca. 3 Autostunden entfernt liegt. Als ich im Vorfeld einigen Ecuadorianern von dieser Reise erzählte, musste ich mir teils sehr negative Aussagen über die Peruaner anhören. Sie seien schlechte Menschen, Diebe, ihr Essen schmecke nicht und ich solle bloß auf meine Sachen aufpassen. Bereits vor einiger Zeit ist mir schon aufgefallen, dass einige Ecuadorianer nicht besonders positiv zu ihrem Nachbarland eingestellt sind. Doch dem Urlaub tat das keinen Abbruch, wir verbrachten schöne Tage und ich genoss ganz besonders das Meer und den Strand.

 

Ein anderes schönes Erlebnis war für mich die Arbeit in einem Kindergarten. Im März begannen zwei Freundinnen und ich, in einem staatlichen Kindergarten hier in Machala, zu helfen. Ähnlich wie bei den Schulen gibt es private und staatliche Kindergärten. Während die privaten Einrichtungen einen Beitrag von den Eltern erheben, sind die staatlichen kostenlos. Ich arbeitete von Anfang an in der Gruppe mit den jüngsten Kindern, sie sind ungefähr ein Jahr alt. Zu Beginn fühlte ich mich noch ab und zu etwas unsicher, da ich nicht so recht wusste, wie ich in manchen Situationen handeln sollte, doch mit der Zeit fand ich mich immer mehr in die Arbeit hinein und habe es am Ende wirklich sehr genossen, auf die Kleinen aufzupassen, mit ihnen zu spielen, zu essen oder zu tanzen. Die ecuadorianischen Kindergärten sind den deutschen ziemlich ähnlich, vielleicht ein wenig einfacher, aber der Umgang mit den Kindern ist unheimlich liebevoll und herzlich. Eventuell werde ich die Arbeit nach den Ferien weiterführen.

Ich kann diesen Teil des Austauschjahres nur jedem empfehlen!!

Wie ihr schon dem Titel entnehmen konntet, bleiben mir nur noch sieben Wochen hier in Ecuador. Nicht besonders viel, wenn ich mir überlege, wie viel schon hinter mir liegt..

Mal sehen, was mich in meinen letzten Wochen hier noch erwartet, ich blicke der letzten Zeit gespannt entgegen. Gleichzeitig freue ich mich wahnsinnig auf zu Hause und auf alles, was ich in den letzten Monaten doch mehr oder weniger vermisst habe.

Ich wünsche euch allen einen schönen Frühling und bis bald!
Eure Mari

Der erste Monat

Der 16. März. Ich sitze im Flugzeug und schaue nochmal auf Frankfurt. Jetzt bin ich schon einen Monat in Japan und habe schon so unfassbar viel erlebt. Aber zuerst mal was zu mir. Mein Name ist Max und ich bin 16 Jahre alt. Ich bin einer von 29 Austauschschülern aus Deutschland die mit YFU in Japan sind. Ich sag nur eins : Es lohnt sich ! Klar es ist nicht einfach, aber es ist auch sehr toll.

Jetzt mal was zu meinem Leben in Japan! Als ich ankam war ich erstmal 5 Tage in Tokio, um von YFU Japan auf das Leben in den Gastfamilien vorbereitet zu werden. Danach gings ab zur Familie. Meine wohnt in Tsuruga, was in der Präfektur Fukui liegt. Ich finde sie einfach toll. Sie ist unfassbar nett und hilft mir immer, wenn ich Probleme habe. Schule habe ich jetzt erst seit knapp einer Woche, da in Japan die Ferien ein Stück anders sind. Ich gehe hier auf die Tsuruga Kehi High School, eine Privatschule. Die Schule ist lang, aber meiner Meinung nach total interessant. Und dieser Moment wenn der erste Schüler schläft ist unbezahlbar. Ich bin dem Judoclub beigetreten, da ich Judo auch schon in Deutschland seit Ewigkeiten mache. Das Training ist jeden Tag, auch am Wochenende,  und viel konzentrierter als in Deutschland, aber man hat auch seinen Spaß.

Was man ja immer über Japan denkt, ist dass es das Land der Mangas und Animes ist. Am Anfang dachte ich mir, dass es nicht so extrem ist und nur ein Vorurteil ist, aber es stimmt wirklich. Jeder liebt Mangas und die Abteilung dafür im Buchladen ist so groß, wie in Deutschland manche Bibliotheken. Diese Auswahl ist einfach richtig cool !

Ich wurde überall sehr nett aufgenommen und die Japaner helfen mir, wo es geht. Klar es ist anstrengend jeden Tag erst um 18:30 h zuhause zu sein,  aber es macht sehr viel Spaß. Ich hab total schnell Freunde gefunden, die super nett sind und die sehe ich ja auch in der Schule.

Was ich auch noch erwähnen möchte, ist das japanische Essen. Es ist einfach nur cool ! Ganz anders, aber auch sehr lecker 😀 Mein Japanisch wird auch immer besser und es ist schön, immer mehr zu verstehen.

Ich versuche hier ab und zu mal was zu schreiben 🙂

Bis zum nächsten mal !

Max

Kopenhagen – Christiania

Am Wochenende hatten wir einen zweitägigen YFU-Ausflug nach Kopenhagen.
Ich möchte jetzt gar nicht alles was wir genau gemacht haben beschrieben, weil ich persönlich solche „Und dann .. und dann .. und dann ..“-Erlebnisberichte recht langweilig zu lesen finde, sondern ich möchte auf eine Sache, die wir besichtigt haben näher eingehen: Christiania

Christiania oder besser gesagt „Die Freistadt Christiania“ ist eine autonomes Gebiet im Viertel Christianshavn in Kopenhagen in dem es geduldet  ist mit „leichten“ Drogen wie Haschisch zu dealen. Christiania wurde 1971 gegründet und auf den 34 Hektar leben ca. 800 Menschen.
Das Gebiet von Christiania besteht aus ehemaligen Kasernen in der Bådsmændsstræde und Teilen der Stadtmauer. Nachdem das Militär das Gebiet verlassen und nur noch wenige Soldaten das Gebiet bewachten fingen Obdachlose an die leerstehenden Häuser zu bewohnen. Obwohl die Übernahme am Anfang noch unorganisiert war, war es Protest gegen die Kopenhagener Regierung und den Mangel an bezahlbaren Wohnungen in Kopenhagen.
In Christiania sind „leichte“ Drogen erlaubt, weil irgendwann der organisierte Drogenhandel begonnen hat und um schlimmeres und stark abhängige in ihrer Kommune zu vermeiden legalisierten sie einige Drogen, wohingegen die starken immer noch verboten sind und werden vom eigenen „Gericht“ geahndet.
Alles in Christiania ist selbst organisiert von den Bewohnern. Sie haben Treffen in denen über alles Mögliche abgestimmt wird wie zum Beispiel wer in eine leer gewordene Wohnung einziehen darf. Die Wohnungen kann man nicht kaufen – man muss sich für sie bewerben und dann  wird von den Nachbarn darüber abgestimmt wer von den Bewerbern sich am besten in die Nachbarschaft einpassen könnte und falls die Wohnung baufällig ist sie reparieren kann usw.
Auch wenn am Ausgang von Christiania ein Schild mit der Aufschrift „You are now entering the EU“ steht – sie damit also Aussagen, dass sie nicht zu EU oder Dänemark gehören bezahlen die Bewohner Christianias Steuern an den dänischen Staat, aber auch einen Teil an die eigene Verwaltung.
Christiania ist keinen Falls abgeschottet vom restlichen Kopenhagen. Die meisten Christianiter arbeiten in Kopenhagen und natürlich müssen sie auch dem dänischen Gesetz folgen. Auch im eigentlich auch in Bezug auf Drogen, allerdings hat die Polizei beschlossen den Drogenhandel halbwegs zu dulden was noch lange nicht bedeutet, dass die Dealer in Christiania die Polizei nicht zu fürchten haben. Deswegen ist es auch nicht erlaubt in der Straße mit den Dealern Fotos zu machen.  Zwei Wochen bevor wir gekommen sind hat die Polizei eine Razzia durch Christiania gemacht und einen Großteil der Dealer festgenommen. Davor war der Drogenhandel offen und man kann den Dealer quasi in die Augen sehen, doch nach der Razzia haben die zurückgebliebenen Dealer ihre Stände unter Decken und Netzen versteckt.
Außerdem hat die Freistadt ihre eigene Währung die „Løn“ (dt. Lohn) heißt. 1 Løn entspricht 50 dänischen Kronen was wiederum ca. 7 Euro entspricht. Aber man kann auch mit Kronen und Euro bezahlen.

Das hört sich jetzt alles sehr datenreich und uninteressant an, aber man muss Christiania einmal gesehen und die Atmosphäre dort gespürt haben.

Der Eingang zu Christiania

Das Haus eines mxikanischen Malers der in Christiania wohnt

Ein weiteres der vielen Graffitis

Der Anfang der Straße mit den Dealern. In der Straße ist es nicht erlaubt Bilder zu machen.

Der Ausgang mit der Aufschrift “You are now entering the EU”

 

Das ist Afrika…äh SÜDafrika

Hallo Zusammen,

heute habe ich einen etwas anderen BLOG-Eintrag für euch. Ich werde nicht von dem berichten was ich in Südafrika erlebt habe, sondern wie ich Südafrika erlebt habe. Dabei werde ich einige Fragen beantworten, die ich mir vor meinem Auslandsjahr gestellt habe oder Fragen/Vorurteile die ich von verschiedensten Menschen aufgegriffen habe. Dabei werde ich das erzählen, was ich empfinde und hoffe damit einigen die Frage, ob Südafrika das richtige Land für ein Auslandsjahr ist, zu beantworten.

Das wird natürlich nicht 100% sachlich sein, weil ich mir selbst meine Meinung von SA schon machen konnte und selbst schon viel zu verliebt in das Land und vokalem die Leute bin! Falls es jemanden gibt, der andere Meinung ist, könnt ihr natürlich super gerne in den Kommentaren eure Meinung dazu geben.

Wie der Titel schon ein wenig verrät (oder auch nicht), denken viele wenn sie an SA denken sehr allgemein an den Kontinenten Afrika, obwohl Südafrika, auch wenn es immer noch ein 3.Welt-Land ist (was man nicht vergessen sollte!) ein ziemlich weiterentwickeltes Land. Es gibt stabile Straßen und Highways, auf welchen es natürlich keine freilaufenden Löwen gibt, es sei denn man ist in einem der zahlreichen Nationalparks unterwegs. 🙂
Außerdem gibt es fließend Wasser und auch WiFi, welches man aber definitiv nicht als selbstverständlich betrachten sollte. Aber keine Angst in öffentliches Plätzen wie zum Bespiel der Mall (das Einkaufszentrum- es gibt keine Läden in den Straßen) kann es freies WiFi geben und sonst gibt es auch ziemlich viele Internet-Cafes.

Daran, dass man in Südafrika definitiv nicht so viel Freiheit hat wie in Deutschland musste ich und viele andere Austauschschüler sich erstmal gewöhnen. Es ist eher ungewöhnlich, dass man weiße Menschen auf der Straße laufen sieht. Allerdings kann ich dazu sagen, dass ich in meinen ersten 3 Monaten, in denen ich mit einer schwarzen Familie gelebt habe, sehr oft auf der Straße war und das kein Problem für mich war, obwohl das im “gefährlichen” Jozi war. Wenn man sich mal mit Freunden treffen möchte, muss man immer jemanden aus der Gastfamilie fragen, die einen aber immer sehr gerne hin-und herfahren. Allgemein werde Autos sehr sehr sehr viel gebraucht. Ein Netz von öffentlichen Verkehrsnetzen gibt es hier nicht. Das meist gebrauchte (allerdings nur von schwarzen) Fahrmittel ist ein Taxi. Nicht so eins wie wir es kennen, sonders ein weißer Minibus und glaubt mir Taxi-Fahrer fahren wie verrückt! Teilweise haben sie nichtmals Führerscheine und hoffen einfach nicht von der Polizei angehalten zu werden. Sonst gibt es noch den Gautrain, der eine gute Verbindung zwischen Joburg und Pretoria herstellt, aber sehr teuer ist. Eine Fahrt kostet 50 Rand.
Nach dem Sand vom 05.04.2014 ist:
1 Euro = 14.74 Rand
50 Rand = 3,45 Euro

Wenn man den ersten Monat in SA ist, ist man wirklich im Himmel! Alles scheint so billig zu sein und man will wirklich alles kaufen und jetzt nach 8 Monaten grault es mich schon, weil ich in Deutschland sicherlich feststellen werde, wie teuer die Sachen mir vorkommen werden.

Und nun komme ich zu einem sehr umstrittenen Thema: Rassismus
Ich denke es ist schwer zu erklären, wie südafrikanische Menschen ticken, einfach weil alle immer sehr lustig drauf sind und jeder Witze über jeden macht, sogar über sich selbst. Ich habe zwar schon in einigen Fällen mitbekommen, dass es tatsächlich noch dolle Spannung zwischen weißen und schwarzen gibt. In der Familie in der ich für 2 Wochen gelebt habe, hab ich es stärker gespürt als je zuvor, einfach durch abfällige Bemerkungen gegenüber schwarzen. Für mich ist Rassismus einfach ein sehr  wichtiges Thema und ich finde es einfach lächerlich Menschen auf Grund ihrer Herkunft zu bewerten. Ich habe besonders in Joburg sehr viele schwarze, indische, coloured und weiße Freunde die alle prima miteinander klar kommen und ich finde sie sind ein super Vorbild von denen sich viele andere eine Scheibe abschneiden könnten!!!

Hier noch ein kurzes Youtube-Video von Trevor Noah, der definitiv coolste und lustigste Komedien überhaupt!

Eine kurze Info zu Trevor Noahs letzem Witz: http://en.wikipedia.org/wiki/Jacob_Zuma_rape_trial

Falls ihr noch etwas über etwas wissen möchtet, könnt ihr mich gerne fragen und falls ich etwas darüber weiß, teile ich es super gerne mit euch! 🙂

Liebe Grüße,
eure Lea

 

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