Snart er allerede jul!

Ja bald ist schon Weihnachten! Unglaublich oder? Ich bin seit 4 Monaten hier und die Zeit rast einfach davon. Morgen ist schon wieder eine Schulwoche rum.

Letzte Woche waren wir mal wieder auf der Hütte in den Bergen, dort war es mal wieder richtig schön, wir hatten Spaß, haben es uns gemütlich gemacht und gutes Essen gegessen! Schnee war natürlich schon da, ich liebe Schnee einfach. 🙂 Ich fand es war eine ganze Menge da, aber meine Gastfamilie sagte, wenn wir an Silvester wieder hoch komme, liege noch viel mehr. Da freue ich mich jetzt schon drauf! In meiner Stadt liegt noch kein Schnee, aber ich habe den Wetterbericht angeschaut und die Temperaturen für die nächsten Wochen sind durchschnittlich um die -3 Grad und es kommt Schnee! YEY!

Ich war jetzt auch schon 2x in Oslo und morgen gehts ab ans Weihnachtsgeschenke kaufen in Skien! Wenn ich morgen nach Hause komme, gehe ich direkt auf einen Mädelsabend, das wird bestimmt toll 🙂 Am Samstag morgen fahre ich zu einer anderen Austauschschülerin nach Sarpsborg, da müssen wir dann mit der Fähre fahren. Wird bestimmt wieder eine richtig lange Fahrt…aber so ist das in Norwegen, da musst du lange Fahrten in Kauf nehmen, so ohne richtige Autobahnen…

Mein Norwegisch wird besser und besser und es macht richtig Spaß eine andere Sprache zu reden ohne nachzudenken 🙂 Ich habe sogar schon auf norwegisch geträumt!

Ich denke ich schreibe das nächste Mal nach Weihnachten und berichte wie man das hier feiert! 🙂

Charlotte

 

 

jagaa

bin ich schon hier 3 monate freue ich mich bald weihnachts aber fast nach 1 monat.Am samstag fahre ich mit meiner Gastfamilie nach Köln Weihnachtsmarkt.Mir gefallen die Landschaften in Deutschland besonders ganz viele Bäume und frisches Luft .Und letzte Wochenende bin ich meiner betreur haus von Freitag abend bis Sonntag Nachmittag gewesen da war sehr schönn,sie haben ein Hund sehr süß.Wir haben nach Luxemburg gefahren der Stadt ist total super.bis nachher schreibe ich dann viele neues

Schon drei Monate in Deutschland

Ich möchte mich erstmals ganz herzlich bedanken für die Ermöglichung meines einjährigen Aufenthaltes in der Bundesrepublik Deutschland, denn ich war gewiss nicht der Einzige, der den Wunsch hatte eine solch interessante, aber vor allem einmalige Chance zu bekommen. Mein ganzes Leben habe ich für diesen schwer ereichbaren Traum gekämpft und mich von ihm leiten lassen um am Ende zuschauen zu können wie er langsam in Erfüllung geht. Jetzt ist die Zeit gekommen sich einen neuen Traum besser gesagt ein neues Ziel zu suchen. Diese Reise werde ich aber nicht im Alleingang beweltigen müssen. Im gegenteil, mit der Unterstüzung meiner Mitmenschen, den ganzen neuerworbenen Kenntnissen in diesem Jahr, welches bereits als unvergessliches Erlebniss gilt, und vielen anderen einflussreichen Faktoren werde ich anfangen das Fundament für meine noch bevorstehende Zukunft zu legen.

Als ich nach Deutschland kam fühlte ich mich wie zu Hause, das könnte vielleicht daran gelegen haben da ich gedacht habe, dass ich mich schon durchs Fernsehen mit der deutschen Kultur vertraut gemacht habe oder auch da ich mir der Länge meiner Reise nicht bewusst war. Es kam mir so vor als hätte ich ein kurzes Stipendium gewonnen und die vielen neuen anderssprachigen Gesichter auf dem Seminar verstärkten dieses Gefühl. Das Seminar an sich war einfach großartig und sehr gut geplant, besonders gefiel mir die Idee Menschen aus völlig verschiedenen Regionen der Welt an einem Ort zusammenzuführen. Während des Seminars habe ich viele Freundschaften geknöpft von denen ich mir sicher bin, dass sie eine breite Zukunft vor sich haben werden. Nachdem es zu Ende war überkam mich ein Gefühl, welches mir vermittelte dass mir diese Kultur doch fremd war, aber mit meiner äusserst freundlichen und hilfsbereiten Familie die mir besonders am Anfang, als ich die Hilfe am meisten gebraucht habe, geholfen hat war es ein Klacks die neuen Sitten kennen zu lernen. Museums Besuche, sehr spaßige und lehrreiche Ausflüge wie der mit meinem Gastbruder nach Köln oder der Familienausflug nach Rügen haben uns zusammengeschweißt.

Meine neue Umgebung sowie auch das Wetter waren mehr ein Kälte als ein Kulturschock. In den ersten Wochen bin ich nie ohne einen Pullover aus dem Haus gegangen, aber mittlerweile ist der Wind wie ein ständiger Begleiter geworden, der jede Frisur zu nichte macht und vielleicht mag ich ihn ja auch deswegen.

Ich denke, dass ich den Ruf Russe bei manchen Leuten nie wieder loswerde, denn sobald ich meinen Namen ausspreche fangen alle an mit einem östlichen Akzent zu reden was nicht nur ich sondern auch sie selbst sehr amüsant finden. Was mein Heimatland angeht, von einer großen Wüsste bis zu Chernobyl und einem Karottenstaat habe ich die verrücktesten Vorstellungen von meinem Land gehört. Mit einem Lächeln habe ich die Scherze immer entgegengenommen und dann allen erklärt, dass wir eher ein Apfel oder Pflaumenstaat als ein Karottenstaat wären.

Mit dem Schulbeginn kamen auch die Verpflichtungen und die Verantwortung. Für mich war das Bildungssystem völliges Neuland, welches ich erforschen musste. Dabei bin ich auf sehr interessante Themen wie das Zeizeugen Projekt gestossen. Es dauerte eine Woche lang, mit dem Ziel die Überlebenden des Konzentrationslagers Banter Weg zu befragen damit am Ende das gesamelte Material bearbeitet und im Radio und in der Zeitung veröffentlicht werden konnte. Die Möglichkeit die noch letzten lebenden Augenzeugen des Terrors zu interviewen und die Geschichte von ihren Lippen zu hören wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Erfolgreich, aber auch mit sehr vielen vergossenen Tränen haben wir es geschafft unser Handeln in die Tat umzusetzen. Der Bericht wurde in der Zeitung veröffentlicht und die einezelnen Interviews bei Radio Jade ausgestrahlt.

Ich bin schon seit drei Monaten in diesem faszinierenden Land und habe so viel gesehen, gehört und erlebt. Was den Rest des Jahres betrifft habe ich noch sehr viel vor, denn so eine Gelegenheit wie ich sie bekommen habe, bekommt man selten oder fast gar nicht im Leben. Ich empfinde dieses Austauschjahr auch als ein Jahr der Selbsterkentniss, denn wie man so schön sagt, ein Austausch ist kein Jahr im Leben, sondern ein Leben im Jahr.

mit freundlichen Grüßen

Dimitrije Nikolić

Kurzeintrag

Hach, schon wieder sind 2 Monate rum. Zeit, wo bist du nur geblieben?!

Nun denn, was ist nach meinem letzten Blogeintrag alles passiert? Genau, das Sportfest. Es hat sich richtig vom deutschen Sportfest unterschieden, zum einen waren die Spiele anders und zum anderen war die Motivation der japanischen Schueler ungefaehr tausend Mal groesser als die meiner deutschen Mitschueler. Hier wurde angefeuert, bis die Stimmt heiser wurde.

Dann habe ich endlich, endlich meinen ersten Kampf in Kendo gewonnen. Ach ja, gestern habe ich die Sho- Dan- Pruefung in Kendo bestanden! Um das zu feiern, war meine Gastfamilie zum Abendessen beim Chinesen( nicht zu vergleichen mit dem deutschen Chinesen^^). Und weils so lecker war:

Die Zeit nach dem Sportfest bestand eigentlich nur aus Schule und Lernen, da vom 15. bis 19. Oktober schon wieder eine Testwoche anstand. Tests bestanden- kaum darueber gefreut, ist ab dem 3. Dezember schon wieder eine Testwoche….wahhh:( Ihr merkt bestimmt, dass ich grade ziemlich oberflaechlich schreibe, aber ich habe kaum Zeit und muesste eigentlich lernen -.-‘

Direkt nach der Testwoche hatte ich Geburtstag- und es war wirklich der allerbeste Geburtstag meines Lebens! Unzaehlige Glueckwuensche, Karten, Geschenke, Ueberraschungspartys, Kuchen und Torten, nur um euch einen kleinen Einblick zu geben.

Ausserdem war ich mit meiner Gastfamilie im Universal Studios Japan, einem Vergnuegungspark in Osaka.

Am 7. November war ich zu einem Schulausflug in Kyoto, Kultur pur!

Und die Fragen des letzten Blogeintrags beantworte ich jetzt mal ganz kurz: Ich gehe in Deutschland auf ein Gymnasium, ich bin immer das groesste Maedchen(und leider auch oefters groesser als gleichaltrige Jungs, schnief….), meine Gastfamilie besteht aus Gasteltern, Gastbruder und Gastschwester und mit Heimweh hat jeder Austauschschueler zu kaempfen. Es ist bloss von Person zu Person unterschiedlich wie stark es sich zeigt. Was ich nur raten kann: Durchhalten, denn sobald diese Phase einmal vorbei ist, ist es einfach nur noch total toll(so ist es bei mir jedenfalls). Hiragana hatte ich schon in Deutschland gelernt, Katakana ein bisschen im Flugzeug und von Kanji hatte ich gar keine Ahnung. Wirklich, ich war bestimmt so unvorbereitet, wie man nur sein konnte. Aber man muss sich keine Sorgen machen, man macht Kumon(= Korrespondezzirkel), die meisten Schulen bieten Japanischstunden fuer Austauschschueler an….ausserdem ist man taeglich mit der Sprache und den Schriftzeichen konfrontiert, man kann nicht anders, als sich alles automatisch einzupraegen^^ Und es gibt hier bestimmt deutsche Restaurants, aber ich hoere mehr von deutschen Baeckern(allerdings war ich noch nie in einem). In Osaka gibt es uebrigens auch ein deutsches Oktoberfest und einen Weihnachtsmarkt.

Apropos Weihnachten- das wird das Thema meines naechsten- und gleichzeitig letzten- Blogeintrages sein. Der dann hoffentlich laenger wird, es tut mir wirklich leid, dass ich euch heute mit so einem kurzen Eintrag abgespeist habe. Aber dafuer waren viele Bilder dabei^^

Eure Sophie

Thanksgiving, Schule und fast Weihnachten :-)

Hallo ich schon wieder,

 

jetzt sind es schon bald 3 Monate, die ich hier verbracht habe. Thanksgiving steht vor der Tuere. Donnerstag (22.11.) ist es so weit und in meiner Familie sind wir ungefaehr 25 Leute, die dieses Fest zusammen verbringen. Ich freue mich schon, auch wenn ich noch nicht wirklich weiss, was auf mich zu kommt.

Mein erstes Trimester ist auch vorbei, Freitag, Montag und Dienstag haben wir Exame geschrieben und somit Montag und Dienstag nur halbe Tage (10:50Uhr Schulschluss) gehabt. Der Rest der Woche ist frei.

Montag faengt also auch ein neues Trimester an, was heisst, dass ich einen neuen Stundenplan habe und somit neue Klassenkameraden habe. Ich freue mich schon, glaube aber, dass ich einen nicht so einfachen Stundenplan gewaehlt habe 🙂

Meine Gastmutter hat die letzten Tage immer wieder gesagt, dass nach Thanksgiving offiziell die Weihnachtszeit beginnt, irgendwie komisch, dass Weihnachten schon fast da ist. Schnee hatten wir letzte Woche das erste mal, leider nur ein kleines bisschen und es ist schon wieder geschmolzen 🙁

Electionday ist jetzt auch schon fast einen Monat her. Wie jeder weiss ist Obama wieder President geworden. Ich hatte eine Government Klasse, in der wir alle Wahlkaempfe geguckt haben. Es war spannend, die Werbungen, Wahlkaempfe und alles drum und dran zu sehen!

Sonst ist hier alles normal, Englisch ist der Alltag geworden. Ich freue mich auf Thanksgiving und hoffe, dass ich dann mehr zu erzaehlen habe. 🙂

 

Ganz liebe Gruesse! Nadia