“A journey of a thousand miles must begin with a single step.”

Hallo ihr YFU’ler oder die, die es noch werden wollen,

ich bin Nadia, bin gerade 17 Jahre alt geworden und wohne in Düsseldorf mit meiner älteren Schwester und meiner Mutter zusammen. Einen Bruder habe ich auch. Der ist allerdings schon vor einigen Jahren ausgezogen.

Viele Menschen haben Träume und es heißt, wenn man sich etwas wirklich wünscht und daran glaubt, dann werden diese Wünsche auch wahr.

Und mein Traum geht in Erfüllung.

Mein Austauschjahr beginnt in einem Monat und die Vorbereitung habe ich eigentlich schon hinter mir. 🙂

 

Wohin es geht? Ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten – in die Vereinigten Staaten von Amerika!

Es gibt Menschen, die behaupten, dass es langweilig sei in die USA zu reisen, weil dort jeder hinfährt und man ja alles kennt. Ich behaupte das Gegenteil. Wir kennen doch nur Oberflächlich das Land, denn täglich sehen wir US-Serien oder Filme, die das amerikanische Leben angeblich widerspiegeln. Aber tragen wir Deutschen auch immer Lederhosen und Dirndl wie es in z.B. „Heidi“ dargestellt wird?

Ich denke, wenn man in den Urlaub in die USA fliegt, sieht man alles mit anderen Augen, als wenn man dort eine längere Zeit verbringt, die Menschen dort kennenlernt – sich zuhause fühlt.

Ein Grund für meine Entscheidung, dass ich in die USA möchte, ist Kelley – meine Gastschwester. Über YFU haben wir sie 2009/10 bei uns aufgenommen und ihr ein Jahr lang das Leben in Deutschland gezeigt. Sie hat neue Dinge erlebt, die sie noch nicht kannte, Vorurteile kennengelernt, die Sprache besser gelernt, Freunde gefunden und auch uns etwas von ihrem Leben gezeigt.

Ich bin gespannt, wie mein Leben auf der anderen Welthalbkugel sein wird, wenn ich den ganzen Tag Englisch rede und mich woanders zuhause fühlen werde.

Ich weiß, dass die Amerikaner nicht so sind, wie sie in Vorurteilen beschrieben werden aber wie sie wirklich sind, weiß ich nicht. Und genau das möchte ich erfahren!

Ich möchte noch in 20, 30, … Jahren an das Jahr 2012/13 zurückdenken können und sagen, dass es eins meiner besten Jahre war!

Ich möchte meiner Familie und meinen Freunden hier erzählen können, wie das Leben wirklich ist.

Ich sehe es keinesfalls als verlorenes Jahr, nur weil ich dadurch ein Schuljahr wiederhole. Ganz im Gegenteil, es wird viel lehrreicher sein, als manch einer denkt!

 

Meine Gastfamilie habe ich noch nicht, aber auch die kommt noch.

Jedesmal, wenn ein Brief von YFU kommt (und das ist gar nicht mal so selten), bin ich total aufgeregt, weil ich denke, dass es endlich so weit ist, aber Fehlalarm. Keine Gastfamilie, aber um so mehr wird die Freude sein, wenn es endlich so weit ist!

Aber jetzt ist erstmal Abwarten angesagt! 😉

 

So, ich denke das war für’s erste genug von mir, denn viel mehr gibt es nicht zu berichten.

Allen Austauschschülern, egal welchem Landes, wünsche ich ein wunderbares Jahr.

 

Bis bald,

 

Nadia B.

 

Auf nach Finnland

Moi liebe Leserinnen & Leser,

Ich bin Helene und werde, wie viele andere Austauschschüler auch, in diesem August in mein Austauschjahr aufbrechen. Für mich wird es nach Finnland gehen.
Hä, Finnland?
Ja genau, Finnland! Das Land da oben, mit den Saunen und den vielen Seen!
Aber wie kam es zu diesem, doch eher ungewöhnlichen Austauschland? Wahrscheinlich ist es besser, wir fangen gaaaanz vorne an:
Der Ursprung meines Auslandsjahrwunsches ist eigentlich ziemlich unspektakulär – es gab eine Infoveranstaltung an meiner Schule, und ich war zum einen hin und weg von dieser, ein Jahr die Luft der weiten Welt zu schnuppern, zum anderen hat mich das Leitbild von YFU sehr fasziniert:
Eine fremde Kultur kennenzulernen und zu verstehen, aber sich dadurch auch die eigene Kultur näher zu bringen.

Die Bewerbungsunterlagen waren gleich angefordert, ausgefüllt und zurückgeschickt.
Dann kam das Auswahlgespräch, und darauf folgte das quälende Warten, ob man genommen wird oder nicht. Ich zerpflückte in meinen Gedanken jeden Satz, jedes Wort, das ich während des Auswahlgesprächs gesagt hatte, und wertete meine Chancen aus.
Und dann kam der heißersehnte Brief;  die Zusage für Finnland.
Ich hatte mich für sechs Länder beworben, Finnland war auf Platz 6, und somit mein letztes “Wunschland”. Aber inzwischen würde ich ‘mein’ Finnland nicht mehr hergeben.
Aber warum ausgerechnet in das kalte Finnland?
Ich wollte in ein „exotisches“ Land. Viele gehen in die USA, Australien oder andere ‘typische’ Austauschländer. Wenn man jemanden erzählt, dass man ein Austauschjahr macht, dann wird man immer gefragt: „Cool, wo geht’s denn hin? USA?“ Wenn ich dann antworte, dass ich nach Finnland gehe, endet das häufig in Gelächter.
Aber warum denn nicht in dieses Land, das fast die Größe Deutschlands, aber nur 5,3 Millionen Einwohner hat?Warum nicht dieses Land, das tausende von Seen & Saunen hat? Warum nicht in dieses Land mit der, für mich zumindest, ziemlich unausprechlichen Sprache? Warum nicht mal ins – buchstäblich – kalte Wasser springen und ein bisschen aus der Reihe tanzen?

Bald – nämlich am 1.8. – wird es für mich und 35 andere Austauschschüler ernst: Dann wird der Flug nach Helsinki gehen.
Viel gibt es für mich nicht mehr zu tun, außer zu warten. Der Koffer ist schon halb gepackt 😉

Ende Mai hatte ich meine Vorbereitungstagung, die mir wirklich weitergeholfen hat. Der anfangs als doch ziemlich unüberwindbar erschienene Berg namens „Ängste bezüglich des Austauschjahrs“ ist sehr viel kleiner geworden, und die Vorfreude steigt stetig.

Meine Gastfamilie habe ich schon, sie hören sich sehr nett an und ich freue mich schon darauf  sie endlich kennen zu lernen.

 

Das wars erstmal von mir,

ganz liebe Grüße,

Helene

你们好!

China? Was möchtest du denn dort? Wie kommt man denn darauf? Ist China nicht gefährlich? So etwas musste ich mir in den letzten 7 Monaten häufig anhören, seit klar war, dass ich mein Auslandsjahr in China verbringen werde. Aber selbst ich musste mir in dieser Zeit manchmal eingestehen, dass ich vor meinem Beschluss nach China zu gehen, eigentlich wenig Ahnung hatte, worauf ich mich da einlasse.

Erstmal Hallo, wie ihr in der Bildüberschrift schon lesen konntet;) Ich bin Joscha, 16 Jahre alt und wohne in Braunschweig.

Ab dem 14.August werde ich 11 Monate in Tianjin leben. Tianjin wird den meisten nichts sagen, weil sie für  Chinas Verhältnisse ein Kleinstadt ist (12 Millionen Einwohner). Sie ist 120 Kilometer von Peking entfernt. Weiteres, direkt über mein Auslandsjahr kommt im nächsten Post (Gastfamilie,Schule etc.)

Im Moment muss ich echt sagen, dass meine Aufregung, Anspannung und Angst exponentiell ansteigt. Mit jedem Tag wird mein Traum realer und greifbarer. Mit jedem mal Post von YFU, fühle ich mich ein bisschen mehr in China! Die Frage warum ich nach China möchte oder warum ich überhaupt ein Auslandsjahr mache, kann ich nicht so einfach beantworten. Ich weiß auch nicht wieso ich mich eines Abends an meinen PC gesetzt habe und nach Austauschorganisationen geguckt habe. Ich kann nur eines 100 prozentig sagen: Es war eine gute Entscheidung. Ob die Vorfreude, der Kontakt mit YFU oder die VBT, ich genieße es und bin gespannt.

In genau 18  Tagen heißt es dann Abschied nehmen von dem gewohnten Umfeld und allen Freunden. Auch wenn ich mein Austauschjahr nicht mehr erwarten kann, denke ich, dass der Tag des Abschieds, eine sehr große Hürde sein wird. Aber im Leben kommt jeder Mensch an Hürden, die er nehmen muss, um im Leben weiter zukommen.

Das war’s von mir, das war’s von hier.

P.s.: Ich möchte nochmal Mercator für mein Stipendium danken.

Heia Norge!

Hei 🙂
Ich heiße Charlotte, ich bin 16 Jahre alt und wohne zusammen mit meinen beiden Brüdern und mit meinen Eltern in einem Haus in der Nähe von Mainz. Aber bald nichtmehr, denn in 13 Tagen werde ich für 10 Monate in dem atemberaubend schönen Norwegen leben! Ich habe mich schon immer dafür interessiert ins Ausland zu gehen, einfach mal etwas anderes kennenzulernen, anders zu Leben, in eine andere Kultur einzutauchen. Und nach den Sommerferien stand für mich fest: ich mache ein Auslandsjahr! Kurze Zeit später war ich auch relativ sicher, dass es Skandinavien sein soll. Am liebsten Norwegen. Warum Norwegen? Ich persönlich finde Norwegen hat eine super schöne Natur, eine tolle Sprache, süße Häuser und das Beste: im Winter kann man sich vor Schnee nicht mehr retten! Also habe ich mich beworben und in den Herbstferien dann mein Auswahlgespräch gehabt. Als dann 2 Wochen später der Bescheid kam, dass ich nach Norwegen kommen werde, war ich einfach unendlich glücklich und es gab einfach nichts anderes mehr, an das ich denken konnte. Hier Norwegen, da Norwegen… Ich war einfach hin und weg! Nach dem Bescheid, hieß es für mich und die anderen Austauschschüler: Schriftkram erledigen und davon eine ganze Menge! Aber ich habe es genossen und mich jedes Mal gefreut, wenn ich wieder Post von YFU mit neuen auszufüllenden Materialien bekommen habe.

Für mich hat die Vorbereitungszeit zwei Seiten, einerseits ist es richtig nervenaufreibend. Man denkt es dauert noch so lange dass man es eh nicht aushalten wird. Dann hat man aber Tage an denen man gar nicht von seiner Familie und seinen Freunden wegmöchte. Auf der anderen Seite ist die Vorbereitungszeit so toll. Man freut sich richtig wenn man Post bekommt, wenn man im Internet neue Blogeinträge von den Austauschschülern ließt, wenn man neue Leute kennen lernt. Man scheint einfach vor Vorfreude zu platzen!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Natürlich ist eines der schönsten Dinge in der Vorbereitung die Vorbereitungstagung. Lange fiebert man darauf hin und dann ist es soweit. Ich sag euch: diese Tage sind einfach suuuper! Man lernt so viele neue Leute kennen, die das selbe erleben wie man selbst, man hat unendlich viel Spaß, man wird super vorbereitet und danach kann man es kaum noch abwarten!

Ich werde nach meiner Ankunft mit vielen anderen YFU-Austauschschülern ein Arrivalcamp haben. Ich freue mich schon total meine Leute wiederzusehen und neue Leute kennenzulernen, es wird bestimmt richtig toll!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Und ab dem 11.08.2012, nach meiner Vorbereitung in Oslo, werde ich in Kragerø leben. Ich bin richtig glücklich mit meiner Familie!
Ich glaube es wird einfach ein super Auslandsjahr mit vielen Höhen und hoffentlich ganz wenig Tiefen! Für uns alle! 🙂
Hadet, Charlotte

„Tu es, sonst wirst du dich ewig fragen, wie es anders hätte sein können“

Mein Name ist Lisa und ich werde 2012/13 für ein Jahr in Amerika leben. Immer wieder fährt mir ein Kribbeln durch meinen Bauch, wenn ich diesen Satz ausspreche. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass mein Wunsch in Erfüllung geht. Ich habe viel gekämpft, viele Absagen erhalten, musste mir immer wieder negative Kommentare von Zweiflern anhören und bin trotzdem bei meinem Wunsch geblieben. Amerika nicht nur von außen zu sehen, sondern einzutauchen. Sehen was und wer Amerika wirklich ist.

Schon jetzt hat mir das Austauschjahr so viel gebracht, obwohl ich immer noch in Deutschland sitze. Ich war eine Woche auf meiner Vorbereitungstagung, habe dort viel über mich, verschiedene Kulturen , andere Menschen und Verhaltensweisen gelernt. Außerdem habe ich wunderbare Menschen kennen gelernt und hatte so unglaublich viel Spaß. Und ich habe glaub noch nie so viel in meinem Leben organisiert und bin so viel Papierkram durchgegangen. Ich habe herausgefunden, wie ich mit all den Zweiflern umgehen kann, die mit immer mit den selben Sätzen kommen. Bist du nicht  zu jung mit deinen 15 Jahren? Aber was machst du wenn deine Gastfamilie nicht nett ist, und du dann ganz alleine bist? Aber ich will das machen. Ich will mein Austauschjahr machen. Warum? Weiß ich selber nicht genau. Die Vorstellung hat sich einfach in meinen Kopf reingepflanzt und will nun einfach nicht mehr raus:)

Bis jetzt hab ich leider keine Gastfamilie. Ich renne jeden Mittag, wenn der Briefträger kommt zum Briefkasten. Bis jetzt leider erfolglos. Aber mein vorläufiges Abflugdatum habe ich bekommen. Ich werde, wenn ich bis dorthin eine Gastfamilie habe, am 9. August fliegen. Die Zeit bis dahin ist voll geplant mit Verabschiedungen, Packen und Freunde treffen. Aber es macht mich glücklich, denn ich weiß warum ich mich verabschiede, auch wenn ich es bis jetzt noch nicht realisiert habe.

Viele sonnige Grüße:)

Lisa