Zugabe

Einen schönen guten Tag.

Hiermit beginnt ein neuer Blogeintrag. Daran, dass der letzte Eintrag 2 Monate herliegt, kann man erkennen, dass es leichter ist viel zu schreiben, wenn neue Dinge offensichtlich zu erkennen sind. Jetzt kenne ich das Meiste in meiner Familie und in meiner Schule. Es ist nicht leicht irgendetwas zum Berichten zu finden und trotzdem habe ich nicht das Gefühl, wenig zu erleben.

In Norwegen ist es meiner Meinung nach jetzt schon sehr dunkel. Am Nachmittag wird es ganz plötzlich dunkel und am nächsten Morgen geht die Sonne erst auf, wenn ich in der Schule bin. Aber ich bin der Einzige hier, der das so findet. Das ist auch meine Erklärung dafür, dass ich unter der Woche durchgehend müde bin und nach der Schule einfach einschlafe. Auch da bin übrigens der Einzige.

Die Schule ist manchmal richtig gut, wenn ich alles Verstehe und ich ausreichend Leute um mich herum habe und das Essen in der Kantine gut schmeckt. Manchmal ist es auch doof, zum Beispiel wenn ich mich in Naturwissenschaft mit dem Google-Übersetzer oder deutschen Wikipediaarktikeln rumschlagen muss. Oder wenn ich aufeinmal meine Freunde in der Schule nicht finde und ich mir dann irgendeine andere -weniger kommunikative- Beschäftigungsmöglichkeit suchen muss.
Und auch in meiner Gastfamilie ist es mal schöner und mal herausfordernder. Schöner wenn ich gut gelaunt bin, die Kinder mich fragen ob ich mit ihnen spielen will und herausfordernder wenn ich schlecht gelaunt bin, und die Kinder mich fragen ob ich mit ihnen spielen will. Manchmal denke ich, besser passe ich in keine andere Gastfamilie. Und manchmal wiederum, nerven mich Regeln oder andere Gegebenheiten, die ich aus Deutschland nicht gewohnt bin.

Letzte Woche hatten wir das erste YFU-Treffen mit allen Austauschülern meiner Region. In Trondheim! Das war super mit den anderen und außerdem war ich endlich mal wieder in einer Stadt! Auch gut mal wieder in den gewohnten amerikanischen Schnellrestaurants zu speisen.  Hinkommen war einfacher als ich dachte, 1h Fähre mach ich mal öfter.

Exlusiv für alle die diesen Artikel von links nach rechts gelesen haben:
eine Zugabe in Form eines Linkes ← zu einem norwegischen Lied, das bei den Norwegern recht beliebt ist.  Die Übersetzung des Songtextes verschicke ich auf Anfrage per Post.

Mit Gruß

Gute Zeiten, die zu schnell vergehen

Sonntag

Heute ist ein Tag seliger Entspanntheit. Ich bin in einer unheimlich ruhigen, ausgeruhten Verfassung, der ich nachgehe und die ich geniesse.

Was hier immer wieder meine Aufmerksamkeit weckt ist, dass ich staendig in unterschiedlichen Stimmungen wandele, die sich auf einer anderen Ebene als nur der meines Wohlergehens unterscheiden. Ich denke, ich kann das damit erklaeren, dass ich in diesem neuem Umfeld hier, mich in staendiger Veraenderung befinde, sei es in der Beziehung mit meiner Familie oder mit meinen Freunden. So fuehle ich mich besonders dieses Wochenende so, als wuerde ich gerade einen neuen, weitausholenden Schritt nach vorne tun, mich auf einen neuen Punkt zubewegen, eine neue Stufe erklimmen, die mich meinen neuen Freunden naeher bringt. Damit ist fuer mich in diesen Tagen eine noch fremde Stimmung verbunden, die ich zwar geniesse, aber doch noch nicht so recht ergruenden kann. Teil dieser Stimmung ist aber auch eben diese Ruhe, von der ich zu Beginn geschrieben habe. Diese Ruhe, die dadurch geschaffen wird, dass ich mittlerweile in einem Haus lebe, in dem ich zuhause bin. Die mich hier daheim sein laesst, mich hier zuruecklehnen, entspannen, durchatmen laesst.

Warum ich mich meinen neuen Freunden gerade naeher fuehle, als je, kann ich nicht an besonderen Ereignissen fest machen. Und auch moechte ich damit nicht sagen, dass ich an einem Punkt angekommen bin, an dem ich unterschiedslos zu den Anderen Teil des Ganzens bin.

Natuerlich gibt es auch noch immer diese Situationen in der Schule, in denen ich mich unwohl fuehle. Es sind die Situationen, in denen wir in grosser Gruppe zusammensitzen und in denen es mir bedingt meiner Sprache und der Vorkenntisse so schwer faellt, mich einzubringen. Was mich aber so nervt, weil ich diese Rolle, des Maedchens, das eben dabei sitzt, fuer mich ganz und garnicht abkann! Dafuer kennt ihr mich wahrscheinlich gut genug.

Der Unterschied nun ist aber, dass ich die Gespraeche mittlerweile komplett nachvollziehen kann. Ich verstehe sogut wie alles und allein das macht mich manchmal so stolz und froh, dass ich mich um garnichts anderes mehr kuemmere! Da waeren wir wieder beim alten Thema: So haengt doch alles von der Einstellung ab. Vom Ausgangspunkt der Wahrnehmung.

Ein weiterer mittlerweile entstandener Unterschied, den ich unheimlich wertschaetze ist, dass ich hier meine Freunde habe, meine nahstehenden Personen, denen ich eben davon erzaehlen kann. Denen ich von den Freuden und Sorgen erzaehlen kann und mich damit bei ihnen in Vertrauen wissen kann.

Die letzten beiden Wochenenden habe ich wunderschoen verbracht. Das vergangene Wochenende war eines der langen Wochenenden des Oktobers. Hier werden die Feiertage, die unter der Woche anstehen, immer auf den Montag vorverlegt und somit viele verlaengerte Wochenende geschaffen.
Mit meiner Familie habe ich einen langen Ausflug in Richtung Sueden unternommen. Wir haben den Vulkan Lonquimay besucht und viel der dortigen Umgebung gesehen! Waren im Schnee stapfen, sind auf die Anden hinaufgefahren, sodass nur noch ein Fusstritt gefehlt haette, das nachbarische Argentinien zu besuchen. Wir haben Stunden in einem Termalbad verbracht und vorallem Stunden geredet ueber Gott und die Welt. Oder bessergesagt Chile und die Welt! Ich lebe hier in einer  sehr weltoffenen und toleranten Familie. Das fuehrt dazu, dass ich mich nicht genieren muss, meine Meinung zu aeussern, zu erfragen was mich interessiert und macht moeglich, dass viele weiterbildende Gespraeche entstehen.

Mit meinem Bruder habe ich eine Vertrauensperson gefunden, mit der ich uebergluecklich bin, in einem Haus zu leben. In den wenigen Wochen und Monaten, die schon vergangen sind, haben wir eine Freundschaft aufgebaut, die mir sehr wichtig ist und die ich sehr schaetze.

Am Sonntag nach dem Schneeausflug habe ich mit Matias, einem Freund und Klassenkameraden, und seiner Familie einen Ausflug an den Strand unternommen. Auch wenn es fuer mich mittlerweile schon fast normal sein muesste, freue ich mich jedes Mal aufs Neue riesig, wenn ich dem Meer so nahe bin! Vor dem Ausflug war ich etwas aufgeregt, die Familie kennenzulernen, wo das hier doch so wichtig ist und mit jeden meiner naeheren Freunde immer nochmal eine andere Herausforderung bedeutet hat. Doch ich habe mich gut gemacht und mich  mit allen gut verstanden!

Die Woche, die mit einem Tag weniger doch um einiges kuerzer erschien, ging flott herum und wenn ich jetzt an sie zurueck denke, habe ich sie zufrieden und ohne grossen Aufruhr verbracht. Am Freitag war ich dem Geburtstag einer Klassenkameradin eingeladen, die hier fast um die Ecke wohnt. Was ich an diesem Abend so genossen habe war, dass ich mich endlich mal mehr unterhalten habe, mit meiner Sitznachberin der Schule. Immer ist sie mir gegenueber sehr hilfsbereit und fuer alle Fragen offen, und doch haben wir nie viel zu reden gehabt. Und das ist eine Angelegenheit, derbezueglich ich neige, mir Stress zu machen. Weil es so unangenehm ist, nach Gespraechsthemen zu suchen, und diese Situationen so oft entstehen, wenn man beisammen sitzt. Nun aber am Freitag haben wir fast den ganzen Abend zusammen verbracht, und ich habe mich unheimlich gefreut, sie besser kennen zu lernen! Wie es hier wohl garnicht so ungewoehnlich ist, stellte sie mir einen Freund vor, der mich gerne kennen lernen wolle, und so, schneller als gedacht, war ich wieder voll drinne, in dem Teenie-Leben, dem hier alle so leidenschaftlich nachgehen. So quatschte ich ein bisschen mit ihm, um danach bis aufs kleinste Detail von meinen Maedels auseinander genommen zu werden. Und nicht zu vergessen, dass auch am Folgetag nochmal jedes Wort genau interpretiert wurde! 🙂

Was mir hier so gefaellt ist, dass Freundschaften auf Haenden getragen, gehegt und gepflegt werden. So mangelt es nie an liebevollen SMSn, an einer kurzen Umarmung in der Schule, an den Worten, wie lieb man einen habe. Und alldas mit einer  solchen Ehrlichkeit, dass es mich immer wieder beruehrt. Darueberhinaus scheint es den Meisten sehr leicht zu fallen, darueber zu reden, was man fuehlt. So mag es vielleicht sein, dass in Deutschland eine direktere Art an Tag gelegt wird, die die Dinge auf den Punkt bringt, wie sie sind. Ja, tatsaechlich mag man hier vielleicht etwas mehr durch die Blume sprechen.  Doch trotzdem werden die wirklich wichtigen Dinge mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit uebermittelt. Wie beispielsweise mein Bruder, der mir einfach so, nachdem wir uns am Nachmittag etwas unterhalten haben, sagt, dass er es so moegen wuerde, mit mir Zeit zu verbringen, weil ich ihn meiner Froehlichkeit immer anstecken wuerde! Oder eine Dani, die mir vermittelt, dass sie nur zu gerne ihre Schwester mit mir teilen mag, wenn ich meine grosse Schwester mal zu sehr vermissen wuerde.

Das schaetze ich wirklich. Ich glaube, ich werde von hier mit einem viel romantischeren Touch nach Hause zurueckkehren.

Meine Mama ist ueber dieses Wochenende verreist, wodurch wir hier den Haushalt ganz selbststaendig schmeissen muessen! Woran ich merke, dass sie fehlt, ist an der Unordnung meines Zimmer, die ich jetzt sorgenlos auslebe, weil ich weiss, dass das wenn dann sie interessieren wuerde! Heute habe ich die Gelegenheit gleich am Schopf gepackt und endlich mal wieder gekocht! Ganz daheim gefuehlt hab ich mich mit meinem Lauchgemuese und damit aber auch die Maenner gluecklich gemacht 🙂

Jetzt geht wieder ein Wochenende vorueber, das wie an mir vorbeigerast ist. Es ist doch verrueckt, wie die Zeit verfliegt. Und mir ist es nicht moeglich, die Momente festzuhalten, die ich am meisten geniesse. Jetzt sind hier bald 3 Monate herum, immer weniger Zeit bleibt mir und immer mehr bin ich hier. Wie gerne wuerde ich manchmal das Vergehen der Zeit stoppen und in meiner Stimmung anhalten. Aber trotzdem merke ich auch, dass mir die schoenen Momente im Nachhinein viel mehr wiegen, dass ich aus ihnen mehr mitnehme!

Jetzt werde ich bald schlafen gehen, damit ich auch morgen gut in die neue Woche starte. Irgendwie ist hier jede Woche fuer mich mit einer neuen Etappe verbunden, finde ich manchmal. Sodass ich Sonntagabends immer recht erwartungsvoll bin, was mich erwartet! Die folgende Woche wird aber entspannter zugehen, weil ich keinerlei Sport machen darf. Der Arzt hat mich krankgeschrieben, weil ich mich seit Wochen mit schlimmen Husten rumplage und er ein Vorstadium einer Lungenentzuendung festgestellt hat! Ich fuehl mich aber nicht so krank.

Also, meine Lieben dadrueben. Ich hoffe es geht Euch gut, ihr geniesst den goldenen Herbst! 🙂 Ich schicke Euch die liebsten Fruehlingsgruesse aus der Ferne und lasst Euch druecken!

Eure Leo

Estnische Schule

Hallo ihr Lieben,

nach einiger Zeit werde ich nun mal wieder was von mir hören lassen 🙂 Vor fast 2 Monanten bin ich losgeflogen. Das ist schon eine lange Zeit und manchmal kommt es mir wie gestern vor, dass ich mich von allen verabschiedet habe und in das Flugzeug gestiegen bin. Manchmal habe ich die auch die Angst, dass die Zeit hier viel zu schnell vergeht und ich nicht alles ‘mit- und aufnehmen’ kann. Dann denke ich mir aber, dass ich einfach jeden Augenblich hier genießen soll, dann mache ich für mich alles richtig – und ich genieße jeden Aufgenblick 🙂

An meinen neuen Tagesablauf habe ich mich gewöhnt, in meine neue Umgebung und in meine neue Familie habe ich mich gut eingelebt und vieles kommt mir hier schon sehr vertraut vor. Der neue Alltag fühlt sich gut und normal an. Über einige [kulturelle] Unterschiede muss ich natürlich immernoch schmunzeln und ich endecke mit Freude und Neugier fast tagtäglich neue Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Und das Gefühl ‘angekommen zu sein’, verstärkt sich ebenso.

In der letzten Zeit ist natürlich viel passiert. Vor 5 Wochen hat die Schule angefangen und so sieht mein Stundenplan (plus Freizeitaktivitäten) aus:

Unterrichtszeiten
1. 8.00 – 8.45
2. 8.55 – 9.40
3. 9.50 – 10.35
Mittagessen 1.- . Klasse
4. 10.50 – 11.35
Mittagessen .-9. Klasse
5. 11.50 – 12.35
Mittagessen 10.-12 Klasse
6. 12.55 – 13.40
7. 13.50 – 14.35
8. 14.45 – 15.30

 Esmaspäeval – montags:

1. Inglise keel – Englisch
2. Inglise keel  – Englisch
3. Matemaatika – Mathe
4. Matemaatika – Mathe
5. Eesti keel/kirjandus – Estnisch/Literatur   -> persönliches Estnisch
6. Bioloogia – Bio
7. Geograafia – Erdkunde
8. Muusika – Musik
 
Chor (15.30 – 16.30)
 
Tanzen (17.00 – 18-30)
 
Teisipäeval – dienstags
 
1. Füüsika – Physik
2. Saksa keel/vene keel – Deutsch/Russisch
3. Eesti keel/Kirjandus
4. Joonestamine/Informaatika – das 1. ist im prinzip nur 3-dimensionale Objekte nach einem bestimmten Schema nachzeichen und Informatik ist eigentlich nur im Computerraum sitzen und surfen
5. Ajalugu – Geschichte
6. Matemaatika
7. Filosoof – Philosophie
8. Kehaline – Sport
 
Tanzen (16.00 – 17.30)
 
Kolmapäeval – mittwochs
 
1. Geograafia
2. Kunst – Kunst
3. Matemaatika
4. Joonestamine/Informaatika
5. Inglise keel
6. Vene keel/saksa keel
7. Bioloogia
8. -> vene keel
 
Leichtathletik (17.00 – 18.30)
 
Neljapäeval – donnerstags
 
1. Eesti keel/kirjandus
2. Eesti keel/kirjandus -> persönlicher Estnischunterricht
3. Keemia – Chemie
4. Kehaline
5. Geograafia
6. Ajalugu
7. Matemaatika
 
Tanzen (15.30 – 17.00)
 
Reedel – freitags
 
1. Matemaatika
2. Ajalugu -> vene keel
3. Füüsika
4. Inglise keel
5. Eesti keel
6. Keemia
-> persönlicher Estnischunterricht
 
Leichtathletik (16.00 – 17.00)
 

Wenn was unterstrichen ist heißt das, dass es zwei Möglichkeiten gibt und ich zum Unterstrichenen gehe.

“->” bedeutet, dass ich nicht in den normalen Unterricht mit meiner Klasse gehe, sondern entweder persönlichen Estnischunterricht bei einer Lehrerin habe, die ein bisschen Deutsch kann und mich unterrichten will, oder ich habe in einem Art ‘Extra-Unterricht’ mit zwei anderen Russisch. Jaa, es gibt hier ausschließlich Klassen (auch wenn ich normalerweise das deutsche System mit den Kurswahlen vervorzugen würde, ist der Klassenverband hier für mich eine bessere Möglichkeiten die Leute näher kennenzulernen) und jaa, ich lerne auch noch Russisch 😀 Und ich muss sagen, auch wenn es eine sehr schwere Sprache ist, ist sie trotzdem sehr interessant. Und da ich das quasi zusätzlich mache, stehe ich nicht sehr unter Druck und meinem Estnisch-Lernen kommt es auch nicht in die Quere. Normalerweise müssen alle von meiner Schule ab der 6. Klasse Russisch lernen. Nur in Außnahmen – wenn z.B. jemand hierhinwechselt und vorher anstatt Russisch Deutsch gelernt hat – kann die Person an meiner Schule weiter Deutsch lernen. In meiner Stufe ist das ein Mädchen. Deswegen kann ich meinen Deutschunterricht auch gut zum Estnisch lernen nutzen – sie lernt Deutsch und ich Estnisch.

Im Unterricht selbst verstehe ich natürlich einiges noch nicht – besonderes wenn der/die LehrerIn ausschließlich redet (und der estnische Unterricht ist sehr LehrerIn-Monolog-lastig). Allerdings kann ich mir vieles aus den Mitschriften und Büchern herleiten. Hier werden viele Tests geschrieben, die teilweise echt der Länge und der Schierigkeit mit unseren Klausuren vergleichbar sind. Klausuren und soetwas wie mündliche Mitarbeit gibt hier nicht. Ich versuche alle Tests mitzuschreiben (meistens kann ich so etwa über die Hälfte) und bis jetzt habe ich in Geograafia 5- und 4, in Matemaatika 4, in Keemia 5 und in inglise keel 5, 5 und 4 (wobei hier 5 die beste Note ist und 1 die schlechteste ist 😛 )

Beim Chor war ich bis jetzt zwei mal und auch wenn ich noch viel üben muss, macht es mir Spass. Den Menschen hier bedeutet singen, tanzen etc. sehr viel. Das ist ein grosser Teil der estnischen Kultur und auch während der Sovietbesatzung war das Singen und Tanzen eine der wenigen Möglichkeiten ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen und Protest zu äussern.

Meine Leichtathletiktrainerin ist auch meine Sportlehrerin und das Training kann ich schon als anstregend bezeichen, auch wenn es grade nicht so sehr an den Disziplinen orientiert ist. Ich tanze zusammen mit Heli, meiner älteren Schwester und anderen Mädchen hauptsächlich von meiner Schule. Wir haben drei unterschiedliche Trainings: einmal ehr Mondern, dann Traditionelles und etwas in die Richtung Akrobatik/Experimentel. Ich kann hier viel lernen und es macht mir viel Spass 🙂